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MSI R5770 Hawk im Test

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Seite 14: Übertaktbarkeit

Dank des aufgemöbelten Custom-PCBs und des Twin-Frozr-II-Kühlers soll das Overclocking zur Parade-Disziplin der MSI Radeon HD 5770 Hawk zählen. Für unsere Tests entschieden wir uns nicht für ATI Overdrive aus dem Catalyst-Treiber, sondern setzten für unsere Versuche auf den MSI Afterburner. Da das Tool in Verbindung mit unserem Testkandidaten auch in der Lage war die GPU-Spannung anzuheben, haben wir unseren Test zweigeteilt. In unserem ersten Durchlauf beließen wir die GPU-Spannung auf dem standardmäßigen Wert von 1,125 Volt und schoben den Regler für Chip und Speicher nach rechts. Nach wenigen Versuchen erreichten wir dann stabile 984/2800 MHz. Unser letztes RV840-Modell war nicht ganz so taktfreudig und begnügte sich lediglich mit 945 bzw. 2600 MHz.

Für den zweiten Teil setzten wir die Spannung des Grafikchips mit 1,35 Volt auf Anschlag und suchten erneut die maximal stabilen Taktfrequenzen. Nach zahlreichen Neustarts, Bildfehlern und System-Freezes konnten wir schließlich die 1,0-GHz-Marke durchbrechen und einen maximalen Takt von satten 1011 MHz ermitteln: Rekordverdächtig! Die GDDR5-Speicherchips waren mit ihren 2800 MHz aber schon am Ende. Die Leistung stieg dabei im beliebten 3DMark 2006 bei einer Auflösung von 1680 x 1050 Bildpunkten von ehemals 15231 auf 16441 Punkte an. Doch auch die Leistungsaufnahme sprang deutlich nach oben. Während das Messgerät im Leerlauf noch recht humane 79 Watt ausgab, genehmigte sich das Gesamtsystem unter Last hingegen schon knapp 225 Watt. Hier sollte jeder selbst entscheiden, ob ihm der Leistungsschub die höhere Leistungsaufnahme wert ist.

oc

Wie immer gilt an dieser Stelle: Jeder Chip ist ein Unikat, die hier erreichten Ergebnisse lassen sich nicht auf andere Karten übertragen!