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XFX im Doppelpack: HD 5670 und 5450 im Test

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Seite 4: Testsystem, Stromverbrauch, Lautstärke und Temperatur

Testsystem:
  • Intel Core i7 870 4x 2,93
  • Gigabyte GA-P55 UD3
  • Corsair XMS3 Dominator 4GB PC3-12800U CL8-8-8-24 (CMD4GX3M2A1600C8)
  • Windows 7 64 Bit
  • ATI Catalyst 9.12 Hotfix
  • ATI Catalyst 10.2 (RV810/8340)
  • GeForce 195.62
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Bislang konnte die ATI-Radeon-HD-5000-Familie in Sachen Stromverbrauch dank der fortschrittlichen Technik auf ganzer Linie überzeugen. Die hervorragenden Werte, welche man vor allem mit dem RV840 hinlegen konnte, hat man bei Cedar und Redwood fortführen können. So verbraucht die XFX Radeon HD 5670 in unserem Test noch mal 12 Watt weniger als eine ATI Radeon HD 5770. Unser Low-Profile-Testsample begnügt sich mit 54 Watt, liegt aber auf dem Niveau einer deutlich schnelleren NVIDIA GeForce GT 240, die ebenfalls schon in 40 nm gefertigt wird. Hier macht es das NVIDIA-Modell also deutlich besser.
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Auch unter Last schneidet die NVIDIA GeForce GT 240 deutlich besser ab. Während der RV830 hier schon rund 123 Watt aus der Steckdose zieht, zeigt das Messgerät beim GT215 hingegen nur 93 Watt an. Der Grund ist schnell erklärt. Unser NVIDIA-Referenzmodell setzt auf den etwas langsameren, dafür Strom sparenden GDDR3-Videospeicher. Die XFX Radeon HD 5670 setzt hierbei schon auf GDDR5-Chips, die vor allem unter Last deutlich mehr Strom benötigen. Unser zweiter Testkandidat liegt mit 82 Watt auf Platz zwei. Weniger verbraucht nur eine NVIDIA GeForce GT 220.
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Auch wenn die meisten User wohl nur die Last-Temperatur-Werte und wahrscheinlich noch mehr der Stromverbrauch interessieren dürfte, haben wir an dieser Stelle ebenso einen Blick auf die Temperaturen im Leerlauf geworfen. Mit gerade einmal 33 °C liegen die beiden NVIDIA-Grafikkarten deutlich an der Spitze, während die heutigen Probanden mit jeweils 38 °C etwas wärmer werden. Wie gewohnt bilden die 55-nm-Modelle das Schlusslicht.
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Was die NVIDIA-Grafikkarten im Leerlauf noch besser machten, richtet jetzt zumindest die XFX Radeon HD 5450 und führt das Testfeld in Sachen Last-Temperaturen an - dicht gefolgt von der kalifornischen Konkurrenz. Die XFX Radeon HD 5670 kann sich hier vor ihre schnelleren Familienmitglieder setzen und natürlich auch vor die 55-nm-Modelle der ATI-Radeon-HD-4800-Serie.
Wie so häufig wird am falschen Eck gespart, schließlich gehört die ATI Radeon HD 5670 wohl doch zu den preislich interessantesten Direct-X-11-Grafikkarten. So sparte man vor allem am Kühlsystem. Sowohl unter Last als auch im Leerlauf arbeiten die 40- bzw. 45-mm-Lüfter unserer beiden Samples mit der gleich hohen Drehzahl und erzeugen somit ein deutlich wahrnehmbares Geräusch. Bei einer maximalen Leistungsaufnahme von 61 Watt hätte XFX auch eine passive Lösung verbauen können. PowerColor scheint dies derzeit als einziger Hersteller erkannt und ein entsprechendes Modell auf den Markt gebracht zu haben. Unklar ist auch, warum XFX sich nicht an das Referenzlayout von AMD gehalten hat und statt dem Passiv-Kühler auf einen aktiven gesetzt hat. Ob diese Variante auch in der Verkaufsversion zu finden sein wird, muss sich zeigen. In Sachen Lautstärke sollten Silentfans auf jeden Fall eine bessere Alternative suchen.