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Low-End: Vier aktuelle 3D-Beschleuniger im Test

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Seite 6: Testsystem, Stromverbrauch, Lautstärke und Temperatur

Testsystem:
  • Intel Core2 Quad QX9770, 4x 3,2 @ 4x 3,60 GHz
  • Gigabyte EP45T-UD3P
  • Corsair XMS3 Dominator 4GB PC3-12800U CL8-8-8-24 (CMD4GX3M2A1600C8)
  • Corsair TX650W
  • Windows 7 Home Premium 64 Bit
  • ATI Catalyst 9.12 Hotfix
  • GeForce 195.62
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In Sachen Stromverbrauch zeichnet sich ein klares Bild ab: Hier können ganz klar die 40-nm-Modelle punkten. Während die leicht übertaktete ATI Radeon HD 4890 mit 162 Watt am meisten aus der Steckdose zieht, liegen alle vier Testprobanden nah beieinander. Auch die ATI Radeon HD 4550, welche eigentlich noch in 55 nm gefertigt wird, kann überzeugen. Mit rund 100 Watt im Leerlauf - gemessen am Gesamtsystem - sind die kleinen 3D-Beschleuniger schon prädestiniert für den Betrieb in reinen Arbeitsgeräten oder Wohnzimmer-PCs.
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Unter Last wendet sich das Blatt kaum, einzig die Unterschiede werden größer. So genehmigt sich die Zotac GeForce GT 240 AMP! etwas mehr, als die anderen drei Testkandidaten. Dafür bietet sie mit ihren 96 Shadereinheiten aber auch die beste Leistung, doch dazu später mehr. Ebenfalls positiv überrascht hat uns die ATI Radeon HD 5750, welche sich sogar hinter der GT 240 platzieren konnte. AMD scheint bei seiner neuesten Generation aus seinen Fehlern gelernt und nachgebessert zu haben.
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Auch bei den Idle-Temperaturen gibt es keine großen Überraschungen. Einzig die ATI Radeon HD 4550 fällt etwas aus dem Raster und wird etwas wärmer, als ihre direkte Konkurrenz.
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Setzt man Grafikkarten unter Last, so werden diese auch wärmer - kein großes Geheimnis. Dass aber eine ATI Radeon HD 5750, die nicht nur in einem fortschrittlichen Fertigungsprozess gefertigt wird, sondern auch mit langsameren Taktraten daherkommt, das Feld ganz oben anführt, überrascht dann doch ein wenig. In den unteren Regionen fallen die Unterschiede hingegen nicht ganz so ins Gewicht.
Steigen die Temperaturen, müssen die Kühlkörper zeigen, was sie drauf haben. Auch wenn die vier kleinen Low-End-Grafikkarten bislang mit einer sehr guten Leistungsaufnahme und passablen Temperaturen punkten konnten, gibt es doch noch ein Manko. So waren alle vier Modelle unnötig laut und teilweise deutlich aus dem geschlossenen System herauszuhören. Vor allem die ASUS EN210 und ENGT220 fielen dabei besonders negativ auf. Hier erzeugten die kleinen 35-mm-Lüfter ein nervtötendes Nebengeräusch. Silentfans sollten daher einen anderen, deutlich leiseren Kühlkörper aufschnallen, oder gar komplett Abstand von diesen Modellen nehmen. Für jemanden, der allerdings noch Musik neben dem Arbeiten hören möchte, stellt die Lautstärke aber dann doch kein Problem dar. Hier sollten sich die Hersteller über kurz oder lang etwas anderes einfallen lassen - das Problem sollte jedenfalls schon längst bekannt sein.