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ASUS EAH5750 Formula

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Seite 4: Testsystem, Stromverbrauch, Lautstärke und Temperatur

Testsystem:
  • Intel Core i7 870 4x 2,93
  • Gigabyte GA-P55 UD3
  • Corsair XMS3 Dominator 4GB PC3-12800U CL8-8-8-24 (CMD4GX3M2A1600C8)
  • Windows 7 64 Bit
  • ATI Catalyst 9.12 Hotfix
  • GeForce 195.62
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Auch wenn sich unsere beiden Testkandidaten auf den ersten Blick überhaupt nicht ähnlich sehen, liegen sie in gewissen Dingen mehr oder weniger gleich auf. Während es der RV790 auf insgesamt 800 Streamprozessoren (160 5D) bringt, verfügt der RV840 mit 720 solcher Einheiten gerade einmal 80 Streamprozessoren weniger. Dafür beherbergt er mit rund 1,04 Milliarden Transistoren im Vergleich zur ATI Radeon HD 4890 (956 Millionen) unwesentlich mehr. Doch aufgrund des fortschrittlicheren 40-nm-Fertigungsverfahren kann unser heutiges Testsample glänzen. So zeigte unser Messgerät für das Gesamtsystem im Leerlauf gerade einmal 74 Watt an, während es für den Serien-Jüngling hingegen schon 110 Watt waren.
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Auch unter Last zeichnet sich kein anderes Bild ab. Mit rund 155 Watt verlangt der RV840-Chip etwa 80 Watt mehr, als noch im Leerlauf. Die ASUS EAH4890 Formula kratzt mit ihren 238 Watt fast schon an der 250-Watt-Marke und genehmigt sich gegenüber dem 2D-Betrieb gut 100 Watt mehr.

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ASUS legte bei seiner Formula-Reihe nicht nur sehr viel Wert auf das Design des Kühlkörpers, sondern vor allem auch auf dessen Leistung. So verspricht man für die ASUS EAH5750 Formula eine um 13 Prozent verbesserte Kühlleistung gegenüber dem Referenzmodell von AMD. Mit 42 bzw. 51 °C fährt die Karte in überzeugendes Ergebnis ein.

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Unter Last wendet sich das Blatt sogar. So konnte sich der etwas ältere RV790-Chip vor den RV840 setzen. Zieht man das Referenzmodell der ATI Radeon HD 5750 von AMD heran, so stellt man fest, dass der kleine Mittelklasse-Chip teilweise deutlich wärmer wird.

Der Grund ist schnell erklärt. Während eine herkömmliche ATI Radeon HD 5750 teilweise schon sehr früh auf höhere Drehzahlen schnellt, sieht es das Formula-Modell hingegen etwas gelassener und schaltet etwas später auf eine höhere Stufe. Dies kommt natürlich der Lautstärke zugute. So ist der kleine 3D-Beschleuniger im Leerlauf nicht aus dem geschlossenen Testsystem herauszuhören. Setzt man ihn jedoch unter Last, so kann man ihn durchaus wahrnehmen - typisch für eine ATI Radeon HD 5750. Dennoch ist dies kein Grund zur Beunruhigung, schließlich hätten auch Silent-Fans, die sich häufig im 2D-Betrieb aufhalten, noch ihre Freude. In Sachen Lautstärke konnte ASUS bei seinem neusten Modell also etwas nachbessern.