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ATI Radeon HD 5870 - The Game has changed

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Seite 7: ATI Radeon HD 5870 - RV870-Architektur (3)

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Die Verdoppelung nahezu aller Recheneinheiten sorgt auch dafür, dass pro Takt die doppelte Anzahl an Pixeln durch die Render-Backends geführt werden kann. Dies sorgt für eine theoretisch doppelte Anti-Aliasing-Performance.

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Mithilfe von DirectX-Compute und OpenCL legt AMD vermehrt Wert auf das Stream-Computing. Mit einer Rechenleistung von 2,7 TeraFlops in Single Precision und 544 GigaFlops in Double Precision sind die Grundlagen hierzu gelegt. Genau wie NVIDIA bei seiner zukünftigen GPU-Generationen, legt AMD bereits im RV870 großen Wert auf die Verlässlichkeit der Daten.

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Ebenfalls überarbeitet hat AMD das Speicher-Interface. Wie bereits erwähnt, bietet AMD nun auch einen EDC (Error Detection Code), der Verlässlichkeit der Daten gewährleisten soll. Ein Punkt, der besondern bei hohen Taktraten an Wichtigkeit gewinnt.

Das Speicherinterface des RV870 ist weiterhin 256 Bit breit. Es setzt sich aus vier 64-Bit-Controllern zusammen. Jeder Speichercontroller ist mit jeweils zwei ROPs (Raster Operation Prozessor) und dem L2-Cache verbunden. Die vier Speichercontroller wiederum sind mit einem Hub verbunden. Über diesen Hub ebenfalls angebunden sind das PCI-Express-Interface, der CrossFireX-Compositor, die UVD2-Engine (Unified Video Decoder) sowie die Display-Interfaces.

Der CrossFireX-Compositor tauchte erstmals mit dem RV770 auf. Er findet beim Einsatz von zwei GPUs auf einem PCB Verwendung. Bereits früher wurde vermutet, dass sich zwei GPUs über diesen Interconnect vielleicht auch einen gemeinsamen Speicher teilen können. Bestätigt hat sich das aber weder beim R700 (ATI Radeon HD 4870 X2), noch will AMD dies für die Radeon HD 5870 X2 bestätigen.

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Mehrfach erwähnt haben wir die Tatsache, dass AMD den Stromverbauch mit der Radeon HD 5870 drastisch senken möchte. Dazu bedient man sich vielfacher Wege. Zum einen takten sowohl GPU als auch Speicher im 2D-Modus niedriger. Damit einher geht auch eine niedrigere Betriebsspannung. Beim Speicher sind noch weitere Verbesserungen vorgenommen worden, die beispielsweise eine Reduzierung von Takt und Spannung erlauben, ohne dass es dabei zu Störungen kommt. Im Strobe-Mode operiert der GDDR5-Speicher in einer Art simulierten GDDR3-Modus, also deutlich sparsamer bei geringen Einbußen bei der Performance.

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Ein neuer Algorithmus zur anisotropischer Filterung soll nicht nur deren Qualität verbessern, sondern auch in der Performance Verbesserungen enthalten. Leider sind wir im Rahmen dieses Artikels nicht dazu gekommen ihn gegen die Vorgänger-Generation zu vergleichen. Wir werden dies aber zu einem späteren Zeitpunkt nachreichen.