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Overclocking deLuxx: MSI GeForce GTX 275 Lightning im Test

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Seite 13: Übertaktbarkeit

MSI bescheinigt seinen Grafikkarten der Lightning-Reihe ein sehr gutes Overclocking-Potential. So ließen es auch wir uns nicht nehmen, die zehn-phasige Stromversorgung und den verbauten Twin-Frozr-II-Kühler an ihre Leistungsgrenzen zu bringen. Ab Werk ist der 55-nm-Chip mit 700 MHz jedenfalls schon rund 67 MHz schneller unterwegs, als eine NVIDIA GeForce GTX 275 mit Standard-Taktraten. Auch der verdoppelte Videospeicher arbeitet mit effektiven 2300 MHz etwas schneller.

Um die Vorteile der MSI GeForce GTX 275 Lightning nutzen zu können, installierten wir die mitgelieferte Tuning-Software "Afterburner". Mithilfe des kleinen Tools war es nicht nur möglich an den Reglern für Chip und Speicher zu drehen, sondern auch die Drehzahl der beiden 80-mm-Lüfter zu verändern. Sogar die Betriebsspannung lies sich damit erhöhen. Für unseren Test ließen wir die beiden Radiallüfter mit ihrer maximalen Drehzahl arbeiten und erhöhten die Spannung unter Last auf 1,2 Volt. Sowohl die Stromaufnahme, als auch die Lautstärke stiegen dabei allerdings merklich nach oben.

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Nach zahlreichen Systemstarts erzielten wir schließlich stabile 735/1448/1200 MHz. Trotz der guten Vorraussetzungen, die der 3D-Beschleuniger mit sich bringt, war hier leider auch schon Schluss. Selbst mit dem RivaTuner konnten wir den Chiptakt nicht zu einer höheren Geschwindigkeit verleiten. Größter Nachteil der mitgelieferten Software: Der Shadertakt lies sich nur "linked" übertakten und wurde im Tool nicht einmal erwähnt.

Im 3DMark 2006 kletterte die Punktzahl jedenfalls von 17.159 auf satte 18.427 Punkte. Dafür wählten wir eine Auflösung von 1600 x 1200 Bildpunkten.

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