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ASUS GeForce GTX 260 Matrix im Test

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Seite 14: Übertaktbarkeit

Natürlich ließen wir es uns nicht nehmen und versuchten weiter an der Taktschraube zu drehen. ASUS selbst tätigte hier nur einen kleinen Schritt und lässt die 55-nm-GPU mit einer Geschwindigkeit von 601 MHz arbeiten. Der 896 MB große GDDR3-Videospeicher, welcher zudem über ein 448 Bit breites Speicherinterface angebunden ist, blieb hingegen völlig unangetastet und muss sich somit mit einem Takt von 999 MHz begnügen. Dass sich die von uns getestet ASUS GeForce GTX 260 Matrix auch an Overclocker richtet, das erkennt man nicht nur am verbauten Kühlsystem, sondern vor allem auch an der mitgelieferten Software. So liegt der performanten NVIDIA-Karte das iTracker-Tool bei.

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Dabei handelt es sich allerdings nicht um ein simples Overclocking-Programm, bei dem man mithilfe von "Schiebern" die Taktraten seiner Grafikkarte erhöhen kann. Zwar werden die Frequenzen auch hier über entsprechende Regler angehoben, doch kann das Tool weitaus mehr. Neben dem Erstellen von Profilen gibt die Software auch Auskunft über die aktuellen Temperaturen. Am interessantesten für uns war allerdings die Spannungsmodifikation. So konnten wir die Spannung ohne umständlichen Hardmod weiter nach oben setzten. Für unsere Overclockingversuche mit der ASUS GeForce GTX 260 Matrix befeuerten für den GT200b-Chip mit einer Spannung von 1,25 Volt. Auf den Speicherchips legten wir 2,0 Volt an.

Nach zahlreichen Bildfehlern, Freezes und Neustarts erreichten wir schließlich stabile 768/1675/1212 MHz. Zusammen mit unserem übertakteten Intel-Core2-Quad-Verbund erzielten wir bei einer Auflösung von 1600 x 1200 Bildpunkten satte 16.168 Punkte in Futuremarks 3DMark 2006. Ob man allerdings den nochmals erhöhten Stromverbrauch in Kauf nehmen möchte, bleibt jedem selbst überlassen. Im Test schnellte der Wert jedenfalls nochmals stark auf die magische 400-Watt-Marke zu.

3dmark2006oc

Alles in allem kann die Grafikkarte aber mit einem überragendem Übertaktungspotential aufwarten.