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Nanoxia CoolForce 2 im Test - Äußeres Erscheinungsbild (1)

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Seite 2: Äußeres Erscheinungsbild (1)

Nanoxia CoolForce 2

Unbeleuchtet sieht allerdings auch das CoolForce 2 recht dezent aus. Für einen Midi-Tower hat das Nanoxia-Gehäuse mit 220 x 483 x 525 mm (B x H x T) typische Maße. Das Define R5 von Fractal Design kommt beispielsweise auf recht ähnliche 232 x 462 x 531 mm (B x H x T). Dass das Gewicht an der 10-kg-Marke kratzt, dürfte nicht nur dem Stahlblech, sondern auch beschwerenden Dämmmatten an den Seitenteilen zuzuschreiben sein. Auf eine Schalldämmung der Front und des Deckels muss man allerdings verzichten.  

Nanoxia CoolForce 2

Ein kleiner Taster unten links macht das An- und Ausschalten der LED-Leisten möglich. Die Beleuchtung des Logos bleibt dabei allerdings immer eingeschaltet. Die Logo-Beleuchtung wird über die Power-LED-Anschlüsse am Mainboard mit Strom versorgt - wer es ganz dezent mag, schließt den entsprechenden Stecker einfach nicht an. Dann wird die Front allerdings optisch nur noch durch den wuchtigen Rahmen und die Kunststofflächen in Alu-Optik geprägt. Durchbrochen wird die Front von zwei 5,25-Zoll-Laufwerksplätzen. Auf optische Laufwerke muss man mit dem CoolForce 2 also nicht verzichten. 

Nanoxia CoolForce 2

An der Vorderkante des Deckels wurden die Bedienelemente und Anschlüsse in den Rahmen der Kunststofffront integriert. Das I/O-Panel stellt zwei USB 3.0-Ports und ergänzend einen USB 2.0-Port sowie Audiobuchsen für ein Headset bereit. Neben dem zentralen Powertaster steht ein Resettaster zur Verfügung. Er fällt so klein aus, dass er sich kaum aus Versehen betätigen lässt. Daneben gibt es schließlich noch einen Schieberegler für die dreistufige Lüftersteuerung. Mit ihr können bis zu drei Lüfter geregelt werden - damit passt die Lüftersteuerung zwar bestens zu den drei vorinstallierten Gehäuselüftern, für zusätzliche Lüfter muss aber eine andere Regelungsmöglichkeit gefunden werden.  

Nanoxia CoolForce 2

Die drei optionalen 120/140-mm-Lüfterplätze im Deckel werden regulär von einer einfachen, ungedämmten Kunststoffplatte (von Nanoxia als "Air-Cover" bezeichnet) abgedeckt. Nach dem Lösen der Arretierung lässt sie sich mit etwas Gefühl gut vom Gehäusekorpus abziehen. Die drei Deckellüfterplätze sind nicht nur für die luftgekühlte Nutzung interessant - wer lieber auf eine Wasserkühlung setzt, kann auch einen 120-, 240- oder 360-mm-Radiator unter dem Deckel installieren. Dass keine Radiatoren mit 140-mm-Lüftern genutzt werden können, liegt an den Platzverhältnissen im Innenraum. Zwischen Mainboardoberkante und Deckel bleiben nur rund 3 cm Abstand. Der Radiator muss also an den Montagelöchern befestigt werden, die weit vom Tray wegversetzt sind und darf nicht zu breit sein. Er (bzw. die Lüfter) wird über das Mainboard ragen - in diesem Areal dürfen dann nur flache Bauteile eingesetzt werden (wie Low Profile-Speicher). 

 

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Kommentare (10)

#1
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Registriert seit: 31.10.2006

Bootsmann
Beiträge: 674
"Ausbau der eigentlich nützlichen ModuWand mit Blick auf Kühlleistung und für lange Grafikkarten empfehlenswert"

Bitte was ?
#2
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Registriert seit: 08.08.2015

Obergefreiter
Beiträge: 116
Zitat ssj3rd;24390565
"Ausbau der eigentlich nützlichen ModuWand mit Blick auf Kühlleistung und für lange Grafikkarten empfehlenswert"

Bitte was ?


"Eine weitere Besonderheit des Laufwerksschachts ist die sogenannte ModuWand. Sie schließt den Schacht zum Mainboardsegment ab und ist multifunktional nutzbar."

"Allerdings limitiert die ModuWand die maximale Grafikkartenlänge."

"Deshalb lässt sich die ModuWand nach dem Lösen von vier kleinen Schrauben einfach ausbauen. Grafikkarten können dann weiter in den Laufwerksschacht hineinragen."
#3
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Registriert seit: 30.12.2015
Hamburg
Bootsmann
Beiträge: 743
Schickes Gehäuse was Nanoxia da rausgebracht hat.

Leider bin ich nicht so der Fan von Grün.. aber mit mehr Farbenvielfalt würde das Glatt ein Neues Gehäuse werden !
#4
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Registriert seit: 31.12.2008
Darmstadt
Admiral
Beiträge: 23680
irgendwie ist die optik richtig schäbig.

die deep silence find ich wesentlich hübscher.
#5
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Registriert seit: 30.12.2002
(fast noch) Hamburg
Leutnant zur See
Beiträge: 1136
"Gerade bei einem Silentgehäuse soll möglichst nichts mitschwingen. Eine Materialstärke von soliden 8 mm beschwert die Seitenteile in Kombination mit den Schalldämmmatten ordentlich."

Bei 8mm würde ich das auch glauben - aber wie ist es bei den hier eigentlich eher zutreffenden 0,8mm? ;)
#6
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Registriert seit: 17.02.2009
Sachsen, Brandis b. Leipzig
Admiral
Beiträge: 16815
8mm - Kugelsicher bis Kleinkaliber. :fresse:
#7
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Registriert seit: 02.12.2004
Leipzig
[online]-Redakteur
Beiträge: 3675
@Moose: Danke für das genaue Hinsehen und den Hinweis, ist korrigiert.
#8
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Registriert seit: 03.10.2002
DE
Flottillenadmiral
Beiträge: 4770
Falls jemand das linke Seitenteil des CoolForce 2 mit Fenster braucht, ich hätte eins zu verschenken.
#9
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Registriert seit: 01.04.2002

Admiral
Beiträge: 10163
Weil du wegen des schlechten Airflows und der hohen Gehäusetemperatur die Seitenwand immer ab lässt !? :confused:
#10
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Registriert seit: 03.10.2002
DE
Flottillenadmiral
Beiträge: 4770
Ne, das war für ein Modding-Projekt gedacht. Habe das CoolForce 2 inzwischen nicht mehr und habe keine Verwendung mehr für das zweite Seitenteil.
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