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Das Über-Gehäuse In Win H-Tower im Test - Das H-Tower entfaltet sich

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Seite 4: Das H-Tower entfaltet sich

In Win H-Tower

Wie sich das H-Tower öffnet und schließt, kann man am besten im auf der ersten Seite eingebundenen Video erkennen. Die Technik dafür verbirgt sich größtenteils in der stählernen Bodenkammer. Zuerst wird diese Kammer nach oben gedrückt. Das drückt wiederum die Streben mit den Aluminiumflügeln nach außen. Das H-Tower öffnet sich so fast wie eine Blüte.

In Win H-Tower

An den Streben sorgen LED-Streifen für die stimmungsvolle Beleuchtung des Gehäuses. Leuchtintensität und -geschwindigkeit können über die App gesteuert werden. Beim titan-silbernen Modell kann zudem zwischen mehr Beleuchtungsfarben gewählt werden. Die LEDs der ROG-Edition leuchten hingegen rot, weiß und in Zwischentönen.  

In Win H-Tower

Wenn die Aluminiumflügel voll entfaltet sind, ist eine Zwischenstufe erreicht. Der Mainboardtray bleibt kurz in der Vertikalen. Zu erkennen ist ein vergleichsweise reduzierter Innenraum. Es gibt weder Laufwerksschacht noch Laufwerkskäfige und nur die drei Lüfterplätze im Gehäusedeckel.

In Win H-Tower

Drei der fünf Laufwerksplätze verstecken sich hinter dem Tray. Neben zwei 2,5-Zoll-Laufwerksplätzen gibt es hier den einzigen 3,5-Zoll-Laufwerksplatz des Gehäuses. Die Laufwerksmontage wurde von In Win zweckmäßig, aber nicht gerade elegant gelöst. Die Laufwerke müssen mit den Laufwerksträgern verschraubt werden. Eine Entkopplung findet unabhängig vom Laufwerksformat nicht statt. Immerhin werden die Laufwerksträger selbst elegant befestigt: In Win greift einmal mehr auf Rändelschrauben zurück, die auch nach dem Lösen an den Laufwerkträgern hängen bleiben. Weil im H-Tower auch der Tray bewegt wird, fällt das Kabelmanagement etwas aufwendiger aus. Zum einen muss man darauf achten, dass keine Kabel durch das markierte Sperrgebiet verlaufen. Sie können sonst eingeklemmt werden. Das droht aber auch Kabeln, die zu weit vom Mainboardtray weghängen. Die Kabelstränge sollten deshalb möglichst mit Kabelbindern eng am Tray fixiert werden. Für die Kabelbinder stehen aber nur wenige Befestigungsmöglichkeiten zur Verfügung. Weil wir mit dem Tetssystem ohne 3,5-Zoll-Laufwerk auskommen, haben wir z.B. Kabelstränge an den 3,5-Zoll-Laufwerkskäfig gebunden.  

 

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Kommentare (11)

#2
Registriert seit: 05.12.2010

Korvettenkapitän
Beiträge: 2430
Für alle Transformer-Fans. :D
#3
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Registriert seit: 31.10.2006

Bootsmann
Beiträge: 676
Das ist ja genial ! Gefällt mir sehr, kann ich leider vom Preis nicht behaupten :-(
#4
Registriert seit: 13.09.2014

Matrose
Beiträge: 45
Ist schon ein irres Teil.

Glücklicherweise gibt es nur eine begrenzte Stückzahl. Nicht das dem Hersteller sonst die Bude eingerannt wird.

Aber der Preis ist ja jenseits von Gut und Böse.
#5
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Registriert seit: 03.06.2003
Bochum
Oberbootsmann
Beiträge: 1002
Zitat

dazu Einschränkungen der Alltagstauglichkeit


Was angesichts des Preises das KO-Kriterium schlechthin ist.

Das Gehäuse mag eine nette Design- bzw. Machbarkeitsstudie sein und sich auf Messen als Hingucker nett machen, das war es dann aber auch.

Wie oft macht man sein Gehäuse denn tatsächlich auf und zu? - Selbst als bastelnder Enthusiast passiert das nicht täglich. Wenn ich einen Benchtable brauche, dann hat man eben genau einen solchen, welcher dann weniger kostet und weniger Platz einnimmt als dieses Gehäuse.
#6
Registriert seit: 18.05.2007

Vizeadmiral
Beiträge: 7630
Irgendwie gibt es inzwischen für jedes Case einen Award. Ihr solltet da echt etwas sparsamer sein, sonst sind diese Awards völlig Obsolet.
#7
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 9484
Zitat Romsky;24325424
Irgendwie gibt es inzwischen für jedes Case einen Award. Ihr solltet da echt etwas sparsamer sein, sonst sind diese Awards völlig Obsolet.

Für sowas ist der Technikaward nunmal da... für besonders gute Technik aber auch, wie in dem Fall für innovative Ideen/Umsetzungen. Eventuell sollte man dies aber tatsächlich aufteilen, ja.

Schade dass solche Ideen immer in begrenzter Stueckzahl kommen.. das ist ja der Hauptgrund fuer den extremen Preis.
#8
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Registriert seit: 02.12.2004
Leipzig
[online]-Redakteur
Beiträge: 3675
@Romsky: Wir hatten in letzter Zeit halt tatsächlich auch einige ganz bemerkenswerte Gehäuse hier. Dass ich 0815-Einheitsbrei getestet habe, ist jedenfalls schon länger her. Und das sieht man dann auch an der Award-Quote.
Mit Blick auf das H-Tower - da ist einfach so viel Entwicklungsaufwand reingeflossen und das Gehäuse ist sowas von abgehoben, da muss der Technik-Award einfach sein. Die meisten angesprochenen Einschränkungen sind zu einem großen Teil ja auch nicht aus Nachlässigkeit entstanden, sondern dem Konzept geschuldet.Staubfilter in den Spalten wären z.B. optisch ein No-Go, zusätzliche Lüfterplätze und externe Laufwerksplätze nicht einfach zu realisieren. Wenn man sich die anderen Signature-Modelle ansieht, dann hat das aber auch Methode - In Win geht es da eigentlich immer um irgendeine bestimmte, außergewöhnliche Idee - und die wird dann konsequent und ohne Rücksicht auf Verluste/Alltagstauglichkeit/Verkaufspreis umgesetzt. Finde ich toll, weil so bekommt man Abwechslung in den Markt.
#9
Registriert seit: 08.11.2007

Oberbootsmann
Beiträge: 810
Könntet ihr nicht mal endlich ein ordentliches Testsystem nutzen wenn ihr Gehäuse testet?
Vor allem bei einem 2400€ Gehäuse ist das einfach nur peinlich.
Auch die Messergebnisse von Temperaturen etc haben doch nichts mehr mit aktueller Hardware zu tun.

Finde das ziemlich unprofessionell.

Das Gehäuse ist schick, keine Frage, aber eben nur für Enthusiasten oder Aussteller interessant
#10
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Registriert seit: 23.10.2005
MG
Admiral
Beiträge: 17250
30 Stück pro Farbvariante dürfte schon hoch gegriffen sein, denn 2400,-€ fürn Case ist mehr als extrem. Da sind deutlich günstigere Gehäuse mit wesentlich geringeren Stückzahlen veröffentlicht worden. Klar, hätte ich auch gerne getestet (darf so ein hochpreisiges Sample eigentlich beim Tester bleiben?). Bei einigen Enthusiasten ist die Grenze schon bei 400 erreicht, bei nur noch sehr wenigen erst bei 1000,-€.
Ich finds echt funky das case. Wird aber definitiv ein nice to have bleiben :)
#11
Registriert seit: 01.01.1970


Beiträge:
Boah! Für sowas bin ich ja zu haben (wenn ich mir sowas leisten könnt!) da muß dann aber auch ein vernünftiger Computer drin stecken und sowas muß man dann am besten zentral in einem Raum aufstellen als Blickfang und möglichst kabellos oder so verkabelt, das man es nicht sieht, modern beleuchtet von der Decke aus mit vier Strahlern (könnt ich mir vorstellen), unten vielleicht auf einer Art Sockel, vielleicht einer handbreiten Marmorplatte , Entfaltung durch kleine Motoren per Fernbedienung ... wunderschönes Design!!! ... aber leider haben nur die das entsprechende Geld, die sowas nicht achten.
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