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Das Über-Gehäuse In Win H-Tower im Test - Äußeres Erscheinungsbild (1)

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Seite 2: Äußeres Erscheinungsbild (1)

In Win H-Tower

Im geschlossenen Zustand ist das H-Tower ein wuchtiger und überdurchschnittlich großer E-ATX-Tower. Dabei steigt der Platzbedarf beim Öffnen noch einmal deutlich an. Potentielle Käufer werden aber sicherlich genug Platz haben, um das Extremgehäuse würdig in Szene zu setzen. Sie sollten außerdem berücksichtigen, dass das über 20 kg schwere Gehäuse nicht gerade leicht zu transportieren ist.

In Win H-Tower

Doch das H-Tower unterscheidet sich nicht nur durch Maße und Masse von anderen E-ATX-Gehäusen. Auch das Design ist speziell. Dabei folgt es weitgehend praktischen Anforderungen. Damit sich das H-Tower öffnen kann, besteht es nicht wie sonst üblich aus einem Korpus mit abnehmbaren Seitenteilen. Stattdessen ragen an den vier Ecken der soliden Gehäusebasis Streben nach oben, an denen je zwei dickwandige Aluminiumflügel den Innenraum nach außen abschirmen. Zwischen den Aluminiumflügeln bleibt aus technischen Gründen etwas Luft. Effektiven Schall- und Staubschutz kann man vom wandelbaren Gehäuse deshalb schon einmal nicht erwarten. Dafür sieht die Struktur mit den einzelnen Aluminiumflügeln allemal besonders aus - zumal In Win einmal mehr mit hervorragendem Materialeinsatz und makelloser Verarbeitung überzeugt. Bei der von uns getesteten ROG-Variante kontrastiert tiefschwarzes, gebürstetes Aluminium mit rot eloxierten Aluminiumelementen. Rot eloxiertes Aluminium neigt allerdings dazu, leicht ins lachsfarben abzudriften. Das war schon bei verschiedenen Lian Li-Modellen zu beobachten und trifft auch auf das "ROG Certified" H-Tower zu. Alternativ wird das Gehäuse einheitlich in Titan-Silber angeboten. Diese Variante bietet quasi als Ausgleich mehr Beleuchtungsfarben.

In Win H-Tower

Zentral in die Front integriert zeigen sich die als robuste Vandalismustaster gelösten Bedienelemente und das ebenso bemerkenswerte I/O-Panel. Das H-Tower ist eines der ersten Gehäuse mit einem USB 3.1-Anschluss vom Typ C. Dazu stehen aber auch drei reguläre USB 3.0-Ports und zwei Audiobuchsen für Kopfhörer und Mikrofon bereit.

In Win H-Tower

 

Für die besonderen Funktionen des Gehäuses braucht es zusätzliche Bedienelemente. Dass sich die Tasten zum Öffnen und Schließen frontal in Bodennähe befinden, verlockt allerdings noch mehr dazu, die H-Tower App zu nutzen. Die für Android und iOS erhältliche App ermöglicht neben der Beleuchtungssteuerung die gleichen Funktionen wie diese drei Tasten. Die beiden äußeren Tasten müssen gedrückt gehalten werden, um das H-Tower zu öffnen oder zu schließen. Die mittlere Taste aktiviert hingegen den "Display-Modus". Wird die Taste für wenige Sekunden gedrückt gehalten, öffnet und schließt sich das Gehäuse anschließend vollständig von selbst. Damit das sich auffaltende Gehäuse genug Platz hat, kann man mit einem kurzen Drücken der mittleren Taste die Laser aktivieren. Die vier Laser sitzen rings um das Gehäuse zwischen den beiden unteren Aluminiumflügeln und markieren rings um das Gehäuse herum, wieviel Platz das H-Tower geöffnet benötigt.

 

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Kommentare (11)

#2
Registriert seit: 05.12.2010

Korvettenkapitän
Beiträge: 2414
Für alle Transformer-Fans. :D
#3
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Registriert seit: 31.10.2006

Bootsmann
Beiträge: 674
Das ist ja genial ! Gefällt mir sehr, kann ich leider vom Preis nicht behaupten :-(
#4
Registriert seit: 13.09.2014

Matrose
Beiträge: 45
Ist schon ein irres Teil.

Glücklicherweise gibt es nur eine begrenzte Stückzahl. Nicht das dem Hersteller sonst die Bude eingerannt wird.

Aber der Preis ist ja jenseits von Gut und Böse.
#5
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Registriert seit: 03.06.2003
Bochum
Oberbootsmann
Beiträge: 1002
Zitat

dazu Einschränkungen der Alltagstauglichkeit


Was angesichts des Preises das KO-Kriterium schlechthin ist.

Das Gehäuse mag eine nette Design- bzw. Machbarkeitsstudie sein und sich auf Messen als Hingucker nett machen, das war es dann aber auch.

Wie oft macht man sein Gehäuse denn tatsächlich auf und zu? - Selbst als bastelnder Enthusiast passiert das nicht täglich. Wenn ich einen Benchtable brauche, dann hat man eben genau einen solchen, welcher dann weniger kostet und weniger Platz einnimmt als dieses Gehäuse.
#6
Registriert seit: 18.05.2007

Vizeadmiral
Beiträge: 7626
Irgendwie gibt es inzwischen für jedes Case einen Award. Ihr solltet da echt etwas sparsamer sein, sonst sind diese Awards völlig Obsolet.
#7
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 9471
Zitat Romsky;24325424
Irgendwie gibt es inzwischen für jedes Case einen Award. Ihr solltet da echt etwas sparsamer sein, sonst sind diese Awards völlig Obsolet.

Für sowas ist der Technikaward nunmal da... für besonders gute Technik aber auch, wie in dem Fall für innovative Ideen/Umsetzungen. Eventuell sollte man dies aber tatsächlich aufteilen, ja.

Schade dass solche Ideen immer in begrenzter Stueckzahl kommen.. das ist ja der Hauptgrund fuer den extremen Preis.
#8
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Registriert seit: 02.12.2004
Leipzig
[online]-Redakteur
Beiträge: 3675
@Romsky: Wir hatten in letzter Zeit halt tatsächlich auch einige ganz bemerkenswerte Gehäuse hier. Dass ich 0815-Einheitsbrei getestet habe, ist jedenfalls schon länger her. Und das sieht man dann auch an der Award-Quote.
Mit Blick auf das H-Tower - da ist einfach so viel Entwicklungsaufwand reingeflossen und das Gehäuse ist sowas von abgehoben, da muss der Technik-Award einfach sein. Die meisten angesprochenen Einschränkungen sind zu einem großen Teil ja auch nicht aus Nachlässigkeit entstanden, sondern dem Konzept geschuldet.Staubfilter in den Spalten wären z.B. optisch ein No-Go, zusätzliche Lüfterplätze und externe Laufwerksplätze nicht einfach zu realisieren. Wenn man sich die anderen Signature-Modelle ansieht, dann hat das aber auch Methode - In Win geht es da eigentlich immer um irgendeine bestimmte, außergewöhnliche Idee - und die wird dann konsequent und ohne Rücksicht auf Verluste/Alltagstauglichkeit/Verkaufspreis umgesetzt. Finde ich toll, weil so bekommt man Abwechslung in den Markt.
#9
Registriert seit: 08.11.2007

Oberbootsmann
Beiträge: 805
Könntet ihr nicht mal endlich ein ordentliches Testsystem nutzen wenn ihr Gehäuse testet?
Vor allem bei einem 2400€ Gehäuse ist das einfach nur peinlich.
Auch die Messergebnisse von Temperaturen etc haben doch nichts mehr mit aktueller Hardware zu tun.

Finde das ziemlich unprofessionell.

Das Gehäuse ist schick, keine Frage, aber eben nur für Enthusiasten oder Aussteller interessant
#10
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Registriert seit: 23.10.2005
MG
Admiral
Beiträge: 17250
30 Stück pro Farbvariante dürfte schon hoch gegriffen sein, denn 2400,-€ fürn Case ist mehr als extrem. Da sind deutlich günstigere Gehäuse mit wesentlich geringeren Stückzahlen veröffentlicht worden. Klar, hätte ich auch gerne getestet (darf so ein hochpreisiges Sample eigentlich beim Tester bleiben?). Bei einigen Enthusiasten ist die Grenze schon bei 400 erreicht, bei nur noch sehr wenigen erst bei 1000,-€.
Ich finds echt funky das case. Wird aber definitiv ein nice to have bleiben :)
#11
Registriert seit: 01.01.1970


Beiträge:
Boah! Für sowas bin ich ja zu haben (wenn ich mir sowas leisten könnt!) da muß dann aber auch ein vernünftiger Computer drin stecken und sowas muß man dann am besten zentral in einem Raum aufstellen als Blickfang und möglichst kabellos oder so verkabelt, das man es nicht sieht, modern beleuchtet von der Decke aus mit vier Strahlern (könnt ich mir vorstellen), unten vielleicht auf einer Art Sockel, vielleicht einer handbreiten Marmorplatte , Entfaltung durch kleine Motoren per Fernbedienung ... wunderschönes Design!!! ... aber leider haben nur die das entsprechende Geld, die sowas nicht achten.
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