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be quiet! Silent Base 600 im Test

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Seite 1: be quiet! Silent Base 600 im Test

be quiet! Silent Base 600

Mit dem Silent Base 600 legt be quiet! nach - das zweite PC-Gehäuse des Unternehmens tritt neben das Silent Base 800 und soll eine etwas kompaktere und preisgünstigere Alternative sein. Der Midi-Tower geht dabei wieder mit diversen Silent-Features an den Start und soll so möglichst leise bleiben.

Das Silent Base 800 dürfte viele Leser doch etwas überrascht haben - schließlich war es das erste PC-Gehäuse von be quiet! überhaupt. Doch weil das Unternehmen viel Erfahrung mit leisen PC-Komponenten gesammelt hat, war es eigentlich nur naheliegend, auch eigene Gehäuse auf den Markt zu bringen. Das Silent Base 600 macht jetzt klar, dass das erste Modell keine Eintagsfliege ist.

Man hätte vermuten können, dass auf den Midi-Tower Silent Base 800 ein Gehäuse mit einem anderen Format folgt - beispielsweise ein Mini-Tower oder auch gleich ein Mini-ITX-Gehäuse. Doch weit gefehlt. Auch das Silent Base 600 ist wieder ein Midi-Tower. Mit Maßen von 230 x 493 x 495 mm (B x H x T) fällt es allerdings etwas kompakter als das 266 x 559 x 495 mm (B x H x T) große Silent Base 800 aus. Vor allem die Höhe wurde reduziert, aber auch die Breite fällt etwas geringer aus. Damit dürfte der Platz für den Prozessorkühler und das Kabelmanagement etwas knapper ausfallen.

Optisch unterscheiden sich die beiden be quiet!-Gehäuse vor allem dadurch, dass dem Silent Base 600 die Standschienen des größeren Modells fehlen. Das Design des Silent Base 600 wirkt mit Einbuchtungen in den seitlichen Zierstreifen und in der Linienführung des Gehäusedeckels etwas weniger harmonisch, Anleihen beim ersten be quiet!-Gehäuse sind aber trotzdem nicht zu übersehen. Vor allem die Einfassung der seitlichen Lufteinlässe für die Frontlüfter fällt auf. Sie variiert in Abhängigkeit von der Modellvariante - es stehen Schwarz, Silber und Orange zur Auswahl. Wählen kann der Käufer außerdem, ob er das Gehäuse mit Window oder mit geschlossenem Seitenteil erwerben möchte. Damit das Window das Silentkonzept nicht in Frage stellt, hat be quiet! es als Doppelwindow ausgeführt.

be quiet! Silent Base 600

Mitgeliefert werden das säuberlich getrennt eingetütete Montagematerial, vier schwarze Kabelbinder, Gummielemente zur Festplattenentkopplung, selbstklebende Kabelhalter und ein mehrsprachiges Handbuch.

Bevor wir mit dem eigentlichen Test beginnen, hier die Eckdaten des Gehäuses in tabellarischer Form:

Eckdaten: be quiet! Silent Base 600
Bezeichnung: be quiet! Silent Base 600 Silber mit Window (optional mit schwarzen oder orangefarbenen Akzenten und mit geschlossenem Seitenteil)
Material: Stahl (0,7 mm), ABS-Kunststoff, Nylon, Polycarbonat
Maße: 230 x 493 x 495 mm (B x H x T)
Formfaktor: ATX, Micro-ATX, Mini-ITX
Laufwerke: 3x 5,25 Zoll (extern), 3x 3,5 Zoll (intern), 3x 2,5 Zoll (intern, zwei hinter dem Mainboardtray)
Lüfter: 2x 140 mm (Front, 1x vorinstalliert), 1x 120 mm (Rückwand, vorinstalliert), 2x 120/140 mm (Deckel, optional), 1x 120/140 mm (Boden, optional)
Gewicht: 9,3 kg
Preis: 124,90 Euro für die getestete Window-Variante, 109,90 Euro für die Basis-Variante

In unserem Ausgepackt & angefasst-Video stellen wir das Silent Base 600 schon einmal anschaulich vor:

 

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Kommentare (8)

#1
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Registriert seit: 18.09.2014
Gelsenkirchen
Hauptgefreiter
Beiträge: 145
Schick Gehäuse und Edel vom Design aber was mich Allerdings bei dem Gehäuse stört ist das Window genauso wie beim Base 800 mit Windwo. Das Window ist zu Groß ausgeschnitten. Ich will ja nicht das man Sämtliche Hardware (Festplatten, Laufwerk etc.....) und Kabel sichtbar sind. Deswegen würde ich mir lieber das Ohne Window Kaufen ist auch vom Silent Faktor besser bzw Hoffe ich das.
#2
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Registriert seit: 01.09.2003

Kapitänleutnant
Beiträge: 1776
ich persönlich finde "lüftersteuerung" als bewertungskriterium irgendwie überholt.

klar gab es hersteller-abhängig im laufe der jahre höhen und tiefen, aber seit asus vor rund 15 jahren mit qfan angefangen hat, habe ich überhaupt keinen sinn mehr darin gesehen, noch manuell an einer lüftersteuerung rumzufummeln. und wenn man sich mal die konfigurationsmöglichkeiten aktueller (asus-)boards anschaut, dann sind solche billigen manuellen gehäuse-lüftersteuerungen imho komplett überflüssig.

zum silentbase 600 ...

als erstes hätten sie die lüfterkonfiguration überarbeiten sollen. die variante mit einem 120er hinten finde ich (nicht nur bei bequiet) irgendwie nicht mehr zeitgemäß. das hat fractal design definitiv besser gelöst.

gleiches gilt für das kabelmanagement. beim silentbase 800 wurde ein wenig kritisiert, dass es auf der rückseite des mainboard-trays nur wenig "verzurrösen" für ein sauberes kabelmanagement gibt. das scheint sich beim sb600 nicht geändert zu haben.

ich kenne bis jetzt nur das sb800, das aber auch für seine verarbeitung gelobt wurde. ich hab nun 2 modelle neueren datums gehabt. und bei beiden waren die lüfterverschlüsse der seitenteile nicht dicht. waren einfach sehr ungenau eingepasst und haben nicht bündig geschlossen. da konnte man mit einer tauschenlampe durchleuchten und wenn man mal ein ohr angelegt hat, konnte man feststellen, dass genau dort auch geräusche aus dem innenraum durchdringen. dort hat sich natürlich auch staub angesammelt.

dass der deckel auch beim sb600 wieder offen ist, finde ich auch nicht so prickelnd. da hätte sich der hersteller imho irgendeine lösung a'la moduvent ausdenken sollen. denn speziell beim sb800 war die große plastik-haube in ungünstigen fällen sehr resonanzfreudig, dann waren die über den deckel emittierten geräusche deutlich wahrnehmbar.

und zu guter letzt ... wieder viel plastik und wieder nur 0,7mm materialstärke.

ganz ehrlich, dafür dass seit dem launch des sb800 nun fast ein jahr vergangen ist, sind die änderungen beim sb600 eher von kosmetischer natur. imho entäuschend. ich persönlich hätte da mehr erwartert.
#3
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Registriert seit: 03.04.2010

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1323
So nutzlos diese Dämmung, wenn der Rest des Gehäuses wie ein Schweizer Käse ist und und ein Seitenfenster hat und diese Dämmung nur an größeren Flächen angebracht ist.
#4
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Registriert seit: 16.02.2007
Hessen
Leutnant zur See
Beiträge: 1037
Es wirkt irgendwie aufwendiger produziert als nötig, angefangen bei den nutzlosen streben in der Front bis hin zu den 3 Schächten für optische Laufwerke. Der 120er im Heck kann ja auch nur auf Fehlkommunikation im eigenen Hause zurück zu führen sein. Die Form gefällt mir im Gegensatz du den merkwürdig farbenen Durchführungen.
#5
Registriert seit: 01.12.2013
Lower Saxony - Germany
Hauptgefreiter
Beiträge: 201
Sehe ich genauso wie du, man hätte das Fenster meiner Meinung nach nur auf den Mainboard-Abschnitt belassen sollen.

Hoffe Be Quiet wird irgendwann auch ein Seitenteil mit einem Fenster als Zubehör anbieten welches nur halb so groß ist.

Zitat Mezzo;23924901
Schick Gehäuse und Edel vom Design aber was mich Allerdings bei dem Gehäuse stört ist das Window genauso wie beim Base 800 mit Windwo. Das Window ist zu Groß ausgeschnitten. Ich will ja nicht das man Sämtliche Hardware (Festplatten, Laufwerk etc.....) und Kabel sichtbar sind. Deswegen würde ich mir lieber das Ohne Window Kaufen ist auch vom Silent Faktor besser bzw Hoffe ich das.
#6
customavatars/avatar6991_1.gif
Registriert seit: 01.09.2003

Kapitänleutnant
Beiträge: 1776
Zitat Cool Hand;23925363
So nutzlos diese Dämmung, wenn der Rest des Gehäuses wie ein Schweizer Käse ist und und ein Seitenfenster hat und diese Dämmung nur an größeren Flächen angebracht ist.

zumindest ist es kein "einfaches" window wie bei vielen konkurrenz-produkten, sondern sie haben eine art von doppelverglasung verbaut, die laut tests doch um einiges besser sein soll als ein standard-seitenfenster wie z.b. beim r5.

Zitat heimomat;23926641
angefangen bei den nutzlosen streben in der Front

die zudem auch den airflow ein wenig behindern.
#7
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Registriert seit: 06.11.2009

Fregattenkapitän
Beiträge: 2698
Und wie auch beim grossen Bruder sind viel zu wenig Schrauben für die HDD Schiene beigelegt. Maximal eine HDD kann man mit den schrauben an den Schienen befestigen, das wars dann. Hat man nicht zufällig passende Schrauben rumliegen schaut man in die Röhre.

Ich finde drei 5,25 schächte in der Front gut, wir haben genug Kunden die noch ein Laufwerk wollen, einen CardReader plus nochmal usb 3.0 Port.
Da wären 2x5,25 Plätze etwas knapp.
#8
Registriert seit: 04.08.2015

Kapitänleutnant
Beiträge: 1746
Ähm ich mag mich irren, aber in meinem Silentbase 800 waren Schrauben für 3 HDDs drin?!
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