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Sharkoon Shark Zone C10 im Test

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Seite 1: Sharkoon Shark Zone C10 im Test

Sharkoon Shark Zone C10

Für nicht einmal 40 Euro verkauft Sharkoon das neue Mini-ITX-Gehäuse Shark Zone C10. Trotz kompakter Maße soll der Cube leistungsstarke Gaming-Hardware aufnehmen können und zeigt sich dazu passend auch in Gamer-Optik. Hat das Shark Zone C10 damit das Zeug zum günstigen Mini-Spiele-Gehäuse? 

Sharkoon ist in erster Linie für günstigere Produkte bekannt. Das frisch vorgestellte Shark Zone C10 macht da keine Ausnahme, denn obwohl es den Ansprüchen von Spielern gerecht werden soll, kostet es nur knapp 40 Euro. Als Mini-ITX-Cube bietet sich das Gehäuse vor allem dann an, wenn ein besonders platzsparender Spiele-PC zusammengestellt werden soll. Speziell Nutzer, die ihren PC gelegentlich transportieren müssen, werden neben den Maßen von 225 x 180 x 370 mm (B x H x T) das geringe Gewicht zu schätzen wissen, denn das Sharkoon-Gehäuse bringt schließlich nur 3 kg auf die Waage.

Das Mini-ITX-System wird im Shark Zone C10 wahlweise von einem kurzen ATX- oder einem SFX-Netzteil mit Strom versorgt. SFX-Varianten sind nicht so leistungsstark wie ihre ATX-Alternativen (das leistungsstärkste SFX-Netzteil ist aktuell SilverStones Strider SX600-G mit 600 Watt). Typische Single-GPU-Spielesysteme lassen sich in aller Regel aber auch problemlos von einem der leistungsstärkeren SFX-Modelle versorgen. Die Grafikkarte darf maximal auf eine Länge von 31,5 cm kommen. Der Prozessorkühler muss hingegen mit weniger Platz auskommen. Bei einer maximalen Höhe von 15 cm können die meisten Tower-Kühler nicht mit dem Sharkoon-Gehäuse kombiniert werden.

Dank der beiden 120-mm-Deckellüfterplätze kann dieses Manko aber durch die Montage einer AiO-Wasserkühlung mit 120- oder 240-mm-Radiator ausgeglichen werden. Das Kühlsystem stützt sich neben den Deckellüfterplätzen noch auf einen kleinen 80-mm-Lüfterplatz an der Rückwand. Auch die Laufwerksplätze sind überschaubar - maximal können drei Laufwerke verbaut werden. Ein 2,5-Zoll-Laufwerksplatz blockiert dabei sogar noch den rückwandigen Lüfterplatz.  

Als Gamer-Modell fällt das Shark Zone C10 mit der markanten gelben Ecke schon etwas peppiger aus. Die klare Linienführung stellt aber sicher, dass der Mini-ITX-Cube nicht nur Spielern gefallen dürfte. Einen ersten Eindruck vom Gehäuse bietet unser Ausgepackt & angefasst-Video:

Sharkoon Shark Zone C10

Für ein Gehäuse dieser Preisklasse fällt der Lieferumfang schon fast überraschend umfangreich aus. Neben dem Montagematerial (darunter auch Montagewinkel für die HDD-Installation unterhalb des optischen Laufwerkskäfigs) und der Bedienungsanleitung werden zwei Kabelbinder, ein Systemspeaker, selbstklebende Gummistandfüße und ein "Nicht stören"-Türschild mitgeliefert. 

Bevor wir mit dem eigentlichen Test beginnen, hier die Eckdaten des Gehäuses in tabellarischer Form:

Eckdaten: Sharkoon Shark Zone C10
Bezeichnung: Sharkoon Shark Zone C10
Material: Stahl, Kunststoff
Maße: 225 x 180 x 370 mm (B x H x T)
Formfaktor: Mini-ITX
Laufwerke: 1x 2,5/3,5/5,25 Zoll, 1x 2,5/3,5 Zoll, 1x 2,5 Zoll (anstelle eines 80-mm-Lüfters)
Lüfter: 1x 80 mm (Rückwand, optional), 2x 120 mm (Deckel, 1x vorinstalliert)
Gewicht: etwa 3 kg
Preis: knapp 40 Euro
 

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Kommentare (8)

#1
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Registriert seit: 09.01.2006

Admiral
Beiträge: 13710
Die Ecke mit dem Power-Button ist design-mäßig geklaut vom Weltenspinner und seinem Inkubus Case. -_-
#2
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Registriert seit: 06.02.2011
Neubukow
Kapitänleutnant
Beiträge: 1904
Und der hat das mit der schrägen ecke Wahrscheinlich von Xigmatek Nebula, ist mir ehrlich gesagt auch egal woher, da das Sharkoon und der Inkubus nicht mal ansatzweise verwechselt werden können oO
#3
Registriert seit: 26.09.2011

Obergefreiter
Beiträge: 81
Zitat
Sie nehmen zumindest zwei 120-mm-Lüfter auf bzw. sind auch zur Installation einer AiO-Wasserkühlung mit 120- oder 240-mm-Radiator geeignet.


Der Knopf ist mir zum Beispiel egal, aber recht interessant finde ich doch diesen Einschub für eine Komplettwasserkühlung bzw Radiator. Könnt ihr dazu noch was sagen ?
Ich nehme an, dann wären nämlich die CPU Werte besser.
#4
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Registriert seit: 03.02.2011
Bottrop
Oberbootsmann
Beiträge: 886
Ansich finde ich das Case ganz schön, aber irgendwie komme ich mit dem Gelb nicht klar.
Find ich hässlich. Schöner wäre es in Rot.
#5
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Registriert seit: 02.12.2004
Leipzig
[online]-Redakteur
Beiträge: 3502
@pipip: Ja, AiO-Kühlung macht in dem Gehäuse imho viel Sinn. Und Danke für die Nachfrage - dabei gibts nämlich Einschränkungen. Ein 120er-Radi sitzt oberhalb vom Mainboard, das sollte idR keine Probleme geben. Beim 240er wird der vordere Teil aber im 5,25-Zoll-Käfig "geparkt". Damit fällt ein Laufwerksplatz weg und der (fest vernietete Käfig) begrenzt den Platz für den Radi. Die überhohe Antec Kühler H2O 1250-WaKü, die ich hier habe, passt so beispielsweise nicht. Maximale Höhe von Radiator und Lüftern ist 5,5 cm. Ich ergänze das gleich noch im Test.
#6
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Registriert seit: 22.11.2009
NRW
Kapitänleutnant
Beiträge: 1932
Zitat HW-Mann;23347179
Die Ecke mit dem Power-Button ist design-mäßig geklaut vom Weltenspinner und seinem Inkubus Case. -_-


Irgendwann reicht's dann auch...
#7
Registriert seit: 10.07.2004
Bochum
Bootsmann
Beiträge: 729
Sehr schönes Gehäuse und scheinbar ja auch qualitativ ganz passabel. Allerdings würde mir das QB One optisch noch besser gefallen.
#8
Registriert seit: 01.01.1970


Beiträge:
Zitat Blacktron;23350563
... Allerdings würde mir das QB One optisch noch besser gefallen.


Das dachte ich genauso. Konnte das Sharkoon QB One für knapp 36 EUR erstehen und siehe da: der Knaller. Endlich mal richtig gedacht, dass das Netzteil innen hinter der Front vorzugsweise das SFX Format haben sollte. Zumal staubgefiltert rundum! Für Mini-ITX und für das Geld sucht man derartiges sonst vergeblich. Will man das Gehäuse stapeln, so lassen sich (von Sharkoon auch so vorgesehen) die Standfüße einfach anders setzen und die Bedienleiste ist dann nicht oben, sondern seitlich. Das Gehäuse hat's mir wahrlich angetan. Und das war auch nötig nach meinem Reinfall mit dem Fractal Design Node 304.

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