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Antec P380 im Test - Neues Flaggschiff mit massivem Alu-Einsatz - Äußeres Erscheinungsbild (1)

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Seite 2: Äußeres Erscheinungsbild (1)

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Die seitliche Perspektive zeigt anschaulich den von Antec genutzten Materialmix. Der Gehäusekorpus wird klassisch aus Stahl gefertigt. Im Front- und Deckelbereich gibt es Kunststoffanbauten, die wiederum von dickwandigen Aluminiumpanelen abgedeckt werden. Ein Sichtfenster von passender Größe erlaubt Einblicke in den Innenraum. Auffällig ist auch, dass der Netzteilstaubfilter nicht nach hinten, sondern seitlich herausgezogen wird - das dürfte die Entnahme in aller Regel noch einmal vereinfachen.

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Antec war es offenbar besonders wichtig, dass die Aluminiumpanele nicht durchbrochen werden. Die Power- und Resettaster wurden deshalb hinter die Frontblende verlagert und sind dort denkbar unauffällig. Bemerkenswert ist aber, dass die Bedienelemente gleich doppelt vorhanden sind, nämlich einmal auf der linken und einmal auf der rechten Gehäuseseite. Egal auf welcher Seite des Nutzers das P380 steht - die Bedienelemente sind immer direkt erreichbar. Damit das auch für das I/O-Panel (je zwei USB 3.0- und USB 2.0-Ports, Audiobuchsen) gilt, kann das Panel aus- und auf der anderen Seite wieder eingebaut werden. 

 

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Die Abdeckung über den Deckellüfterplätzen wird nur von zwei Rändelschrauben gehalten und kann entsprechend einfach abgenommen werden. Sie hängt dann allerdings noch an den Kabeln des I/O-Panels. Die Lüfterplätze sind werkseitig mit zwei 140-mm-Modellen bestückt. Über einen kleinen Schalter können bei diesen Antec TwoCool-Lüftern zwei Betriebsstufen gewählt werden. Das High-Setting beschleunigt die Lüfter auf 1.200 U/min, das Low-Setting reduziert die Umdrehungsgeschwindigkeit auf 800 U/min. Alternativ können im Deckel auch drei 120-mm-Lüfter bzw. maximal ein 360-mm-Radiator installiert werden. Die Radiatorendicke sollte dabei 4 cm nicht übersteigen. 

 

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Kommentare (1)

#1
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Registriert seit: 01.09.2003

Kapitänleutnant
Beiträge: 1837
in sachen gehäuse ist antec definitiv auf dem absteigenden ast.

wieder so ein riesiger kübel, aber wozu?

wieder kein 140er lüfter auf der rückseite, nichtmal ne montagemöglichkeit.

wenn ich den front-staubfilter rausnehmen will, muss ich das gehäuse umlegen.

das klapprige p100 hat immerhin verschließbare "moduvent"-abdeckungen im deckel. trotz des top-covers und der seitlichen lüftungsschlitze hätte ich mir sowas beim p380 auch gewünscht.

die lösung mit den seitlichen "front"-panel-anschlüssen ist interessant, aber dadurch, dass die anschlüsse etwas vertieft sitzen, habe ich das gefühl, dass man die unterm schreibtisch doch erstmal suchen oder ertasten muss. da würde ich klassische anschlüsse an der front bevorzugen.

und zu guter letzt finde ich, dass solch ein riesiges gehäuse ohne externe 5,25 zoll schächte irgendwie komisch und steril aussieht. bei kleinen gehäusen kann ich das ja noch nachvollziehen, aber in diesem fall!?

ansonsten ist das gehäuse ein mehr oder weniger mit aluminium aufgemotztes p280.

und in sachen komfort bzw. modularität kann sich antec noch was bei der konkurrenz abschauen.

ich würde mich über eine mini-variante des p380 freuen, so sie denn die offensichtlichen kritikpunkte nachbessern. das p100 als kleiner ableger des p280 war ja leider ein klappriger flop.
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