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Einsteigergehäuse BitFenix Neos im Test

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Seite 1: Einsteigergehäuse BitFenix Neos im Test

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Die meisten PC-Gehäuse werden nach wie vor in schlichtem Schwarz angeboten. Ganz anders ist das beim neuen Einsteigergehäuse von BitFenix. Das Neos kann mit verschiedenfarbigsten Fronten und einem weißen oder schwarzen Korpus geordert werden. Doch bietet das 40-Euro-Modell mehr als nur die Qual der Wahl bei der Designvariante?

Mit dem Neos hat BitFenix einen Midi-Tower auf den Markt gebracht, der eigentlich nur mit seinem günstigen Preis auf sich aufmerksam machen würde - wären da nicht die zahlreichen Farbvarianten, in denen das Gehäuse bestellt werden kann. Während der Korpus entweder schwarz oder weiß lackiert wird, gibt es die dominierende Mesh-Front je nach Vorliebe in Rot, Blau, Violett, Silber, Gold oder in schlichtem Weiß bzw. Schwarz. Die einzelnen Designvarianten wirken dadurch optisch sehr unterschiedlich. Eine weitere Wahlmöglichkeit gibt es beim Seitenteil, denn BitFenix bietet das Neos sowohl mit geschlossenem Seitenteil als auch mit Window an. 

Von einem 40-Euro-Gehäuse kann man keine endlos lange Featureliste erwarten. Auf dem Papier steht das Neos in Bezug auf die Ausstattung aber doch ganz gut da. Es ermöglicht die werkzeuglose Montage von 3,5-Zoll-Festplatten und optischen Laufwerken, wird durch Staubfilter vor Verschmutzung geschützt und kann immerhin einen schnellen USB 3.0-Port bieten. Wenn man bedenkt, dass ein so günstiges Gehäuse kaum für Storage-Systeme genutzt werden dürfte, ist auch die Bestückung mit Laufwerkskäfigen angemessen. Jeweils drei 2,5- und 3,5-Zoll-Laufwerke und zwei 5,25-Zoll-Laufwerke finden im Neos Platz. 

Je nach Seitenteilvariante variiert der Verkaufspreis des Neos leicht. Die von uns getestete Windowvariante kostet 41,90 Euro. Wer auf das Window und den zweiten 120-mm-Lüfter verzichten kann, spart beim Kauf der Variante mit geschlossenem Seitenteil 4 Euro. Anders als angegeben wurde unser Testsample mit Window allerdings ohne Frontlüfter ausgeliefert. 

Einen ersten Eindruck vom Gehäuse bietet das Ausgepackt & angefasst-Video:

alles

Der Lieferumfang des Neos ist übersichtlich. Zusätzlich zur Bedienungsanleitung und dem Montagematerial umfasst das Zubehör vier schwarze Kabelbinder und eine Slotblende. Diese Blende ist deshalb sinnvoll, weil die Blenden am Gehäuse Einweg-Blenden zum Herausbrechen sind.

Bevor wir mit dem eigentlichen Test beginnen, hier die Eckdaten des Gehäuses in tabellarischer Form:

Eckdaten: BitFenix Neos
Bezeichnung: BitFenix Neos
Material: Stahl, Kunststoff
Maße: 185 x 429 x 470 mm (B x H x T)
Formfaktor: Mini-ITX, mATX, ATX
Laufwerke: 2x 5,25 Zoll (extern), 3x 3,5 Zoll (intern), 3x 2,5 Zoll (intern)
Lüfter: 2x 120 mm (Vorderseite, je nach Modellvariante optional oder 1x 120 mm vorinstalliert), 120 mm (Rückseite, vorinstalliert)
Preis: 41,90 Euro (mit Window, ansonsten 37,90 Euro)
 

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Kommentare (3)

#1
Registriert seit: 18.07.2012

Korvettenkapitän
Beiträge: 2454
Soft-Touch-Lackierung? ist leider nicht ersichtlich
#2
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Registriert seit: 02.12.2004
Leipzig
[online]-Redakteur
Beiträge: 3664
Bei der weißen Variante gibts keine SofTouch-Beschichtung. Nur nackten Kunststoff. Die schwarze Variante hatte ich nicht hier, konnte aber auf die Schnelle auch nirgendwo finden, dass sie SofTouch-beschichtet wäre.
#3
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Registriert seit: 29.08.2008

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1433
Sicherlich nicht das Design Hilight des Jahres und sicherlich auch nicht das Beste vom Besten.

Aber es ist doch gut zu erkennen, was man heute so für gut 40€ bekommt und was noch vor gut 5-6 Jahren für diesen Preis zu haben war.

Hab gerade erst mein "CollerMaster Centurion 534" ausgemustert.
Das hat mich damals auch 45€ gekostet. Da war von Kabeldurchführungen noch nicht mal ansatzweise was zu sehen.
Auch 2,5" HDD/SSD Plätze gabs da noch nicht.
Platz für 2 Frontlüfter war auch nicht vorhanden.

Hat sich also auch in diesem Preisbereich schon ordentlich was getan.

Allerdings finde ich die Ausstattung des Frontpanels ziemlich dürftig.
Selbst für 40€ sollte man mind. 2*USB2.0 erwarten dürfen. Oder aber direkt 2*USB 3.0.
Besser wäre natürlich 2* 2.0 und 2* 3.0.
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