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Leisetreter Cooler Master Silencio 652S im Test - Testsystem, Belüftung und Messungen

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Seite 6: Testsystem, Belüftung und Messungen

Neben der Verarbeitung und der Ausstattung des Gehäuses ist auch das Temperaturverhalten von elementarer Bedeutung.

Das Testsystem:

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Folgende Komponenten wurden verbaut:

Eckdaten: Testsytem
Prozessor: Intel Core i5-2400S
Prozessor-Kühler: Scythe Yasya, passiv gekühlt
Mainboard: Biostar H77MU3
Arbeitsspeicher: 4096 MB Crucial 1333 MHz
Festplatte: Western Digital Raptor 74GB
Grafikkarte: Sapphire Radeon HD 7750 Ultimate
Betriebssystem: Windows 7 x64 Home Premium

Temperaturmessungen:

Um die maximalen Temperaturen des Prozessors zu ermitteln, wurde die CPU mittels des kostenlosen Stresstest-Tools Prime 95 für 30 Minuten ausgelastet. Da der Small FFT-Test erfahrungsgemäß die höchste Wärmeverlustleistung mit sich bringt, benutzen wir diesen Modus und protokollieren die maximalen Kerntemperaturen mit dem Systemtool Lavalys Everest. Die einzelnen Kerntemperaturen werden addiert und durch die Anzahl der physikalischen Kerne dividiert. Gleichzeitig wird die Grafikkarte mit dem Stresstest Furmark ausgelastet.

Die Betrachtung der Temperaturen im Idle-Zustand (= Leerlauf) wird zunehmend uninteressanter, da sowohl die Prozessor- als auch die Grafikkartenhersteller sehr gute Stromspartechniken entwickelt haben. Im Zuge dessen werden die Rechenkerne im Idle-Zustand herunter getaktet und die Stromspannung reduziert. Infolgedessen wird die erzeugte Abwärme auf ein Minimum reduziert.

Unsere Messungen brachten folgendes Ergebnis hervor:

Beurteilung der Temperaturen:

Gedämmte Gehäuse haben es von Natur aus schwer, Kühlleistungsrekorde aufzustellen. Mit den drei langsam laufenden 120-mm-Lüftern ist auch das Silencio 652S kein Kühlperformancewunder. Der direkte Konkurrent von Antec, das Silentgehäuse P100, erreicht beispielsweise eine 11 Grad niedrigere CPU- und eine 8 Grad niedrigere GPU-Temperatur. Bei dem entsprechenden Lüftersetting ist das P100 dafür aber auch hörbar lauter.

Lautstärkemessungen:

Für unsere Lautstärkemessungen nutzen wir ein Voltcraft SL-400 Schallpegel-Messgerät, das wir in 20 cm Entfernung vor dem Gehäuse platzieren.

Die eher geringe Kühlleistung ermöglicht auf der anderen Seite eine relativ geringe Lautstärke. Mit 35,8 dB(A) ist das Silencio 652S zwar noch nicht flüsterleise, es ist aber nur ein sehr dezentes Luftrauschen hörbar.

Weitere Messungen in der Übersicht:

Höhe Prozessorkühler:

Prozessorkühler dürften maximal 16,8 cm in die Höhe ragen. Damit bietet das Gehäuse genug Platz für die meisten Towerkühler. 

Grafikkartenlänge:

Weil der obere Festplattenkäfig in drei Stufen angepasst werden kann, variiert auch der Platz für die Erweiterungskarten entsprechend. 

Platz hinter dem Mainboardschlitten:

Die Kabeldurchführungen des Silencio 652S überzeugen zwar, der Abstand zwischen Tray und Seitenteil könnte aber etwas größer ausfallen. So müssen die Kabelstränge doch sehr geordnet verlegt werden, damit das Seitenteil noch schließt. 

Materialstärke:

Cooler Master fertigt das Gehäuse aus 0,7 mm dickem Stahl. Es ist damit kein Stabilitätswunder, bietet aber zumindest eine durchschnittliche Stabilität. 

 

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Kommentare (6)

#1
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Registriert seit: 02.09.2010

Fregattenkapitän
Beiträge: 3069
Das Ziel ist doch:
Kühle Hardware bei geringer Lautstärke.

Warum baut man passiv gekühlte Hardware (mal vom NT abgesehen) in ein gedämmtes Gehäuse? Das widerspricht sich ...
#2
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Registriert seit: 02.12.2004
Leipzig
[online]-Redakteur
Beiträge: 3677
Das semi-passiv gekühlte Testsystem reagiert besonders empfindlich auf die Gehäusekühlung - und genau die soll ja getestet werden.

Wenn man das System wirklich auf eine möglichst geringe Lautstärke trimmen möchte, wird man imho auch nach Möglichkeit jeden verzichtbaren Lüfter rausschmeisen und lieber etwas erhöhte Temperaturen in Kauf nehmen - zumindest so lange sie nicht kritisch werden.
#3
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Registriert seit: 24.06.2012

Stabsgefreiter
Beiträge: 366
Ich bin zu doof auf Links zu klicken, jedesmal wenn ich auf den für das 690 III klicke, öffnet sich bei mir die Seite für das Define R4. Welch Ironie, dass jenes mein größter Fehlkauf ist. <.<
#4
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Registriert seit: 02.12.2004
Leipzig
[online]-Redakteur
Beiträge: 3677
@Devron: Danke für den Hinweis, Link sollte jetzt stimmen.
#5
Registriert seit: 27.11.2010

Bootsmann
Beiträge: 541
Ich gebe Clonemaster absolut recht, man dämmt ein Gehäuse um die Lautstärke von lauten Komponenten zu verringern, also ist der Einbau von Lautlosen Komponenten Schwachsinn
#6
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Registriert seit: 14.12.2008
Berlin
pretty pretty pretty good
Beiträge: 5600
Als wenn gedämmte Gehäuse bei leisen Komponenten nicht noch was bringen würden...
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