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Antec GX500 im Test - Fazit

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Seite 7: Fazit

Auf dem Papier bietet Antec mit dem GX500 einen vielversprechenden Midi-Tower an. Für knapp 50 Euro soll er eine Ausstattung bieten, wie man sie eigentlich nur bei einem deutlich teureren Gehäuse erwarten würde. Tatsächlich kann das GX500 auch in der Praxis in vielen Punkten überzeugen:

Auf den ersten Blick fällt das zurückhaltende Design des Gehäuses auf. Antec hat sich vom sehr speziellen Look des GX700 verabschiedet und dem zweiten Modell der GX-Reihe eine unaufdringliche Optik spendiert, die einen breiteren Käuferkreis ansprechen sollte. So unauffällig das Gehäuse selbst auch sein mag, so auffällig sind doch seine inneren Werte. Die drei vormontierten Lüfter sorgen für eine überdurchschnittliche Kühlleistung. Soll es leiser sein, können sie aber dank der gut erreichbaren Lüftersteuerung auch einfach eine Stufe heruntergeregelt werden. Damit die Lüfter keinen Staub ins Gehäuse saugen, gibt es zumindest hinter der Front und unter dem Netzteil Staubfilter. Benutzerfreundlich ist auch die werkzeuglose Montage für die optischen Laufwerke und für die Festplatten.

Der Vergleich mit der Konkurrenz macht deutlich, wie attraktiv das GX500 ist. Corsairs Einsteigergehäuse Graphite Series 230T ist beispielsweise noch ein paar Euro teurer, bietet aber weder eine Lüftersteuerung noch eine Festplattenentkopplung. Ganz ohne Sparmaßnahmen konnte Antec das GX500 aber doch nicht realisieren. Am auffälligsten ist zwar sicher die geringe Materialstärke, aber auch die Einweg-Slotblenden stechen ins Auge. Die geringe Gehäusebreite sorgt schließlich dafür, dass es beim Kabelmanagement arg eng zugeht und dass nicht alle Towerkühler im GX500 Platz finden.

Auch wenn Antec an der einen oder anderen Stelle den Rotstift ansetzen musste, gilt für das GX500 zusammenfassend doch: Es bietet viel Gehäuse für einen günstigen Preis. Wir zeichnen es deshalb mit unserem Preis-Leistungs-Award aus. 

pl antec gx500

Positive Aspekte des Antec GX500:

  • drei vormontierte Lüfter sorgen für gute Kühlleistung, per Lüftersteuerung regelbar
  • viel Platz für lange Grafikkarten
  • werkzeuglose Montage für 3,5-Zoll-HDDs und für optische Laufwerke
  • I/O-Panel mit USB 3.0-Ports, Staubfilter in der Front und vor dem Netzteil

Negative Aspekte des Antec GX500:

  • geringe Materialstärke, Einweg-Slotblenden
  • wenig Platz für das Kabelmanagement, nicht viel Platz für hohe CPU-Kühler
  • nur 120-mm-Lüfterplätze, zu wenig Platz für 240-mm-Radiator unter dem Deckel