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Nanoxia Deep Silence 4 im Test

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Seite 1: Nanoxia Deep Silence 4 im Test

Scythe_Gekko_logoNanoxia bietet zwar erst seit Oktober 2012 überhaupt Gehäuse an, die Deep Silence-Modelle haben aber schon einen guten Ruf. Sie verbinden ein geringes Betriebsgeräusch mit einer zweckmäßigen Ausstattung und einem moderaten Preis. Mit dem Deep Silence 4 testen wir das erste Micro-ATX-Gehäuse von Nanoxia und wollen herausfinden, ob dieser Mini-Tower genauso überzeugen kann wie die großen Modelle.

Als Nanoxia im vergangenen Jahr mit dem Deep Silence 1 ein erstes Gehäuse auf den Markt brachte, sorgte das durchaus für Überraschung. Der Midi-Tower überzeugte als leises und dezentes Allround-Gehäuse. Parallelen zu den ähnlich konzipierten Define-Modellen von Fractal Design können dabei nicht übersehen werden. Mit dem Deep Silence 2 folgte bald ein weiteres Modell. Ihm fehlten einige Raffinessen des DS1, doch dafür überzeugte das DS2 mit E-ATX-Unterstützung und einem günstigeren Verkaufspreis. Grundtugenden wie die Silent-Ausrichtung wurden beibehalten. 

Das gilt auch für einen Schwung von neuen Gehäusen, den Nanoxia noch vor dem Weihnachtsgeschäft am Markt platzieren möchte. Das Deep Silence 5 wird ein weiterer Big-Tower, das Deep Silence 6 ein riesiges HPTX-Gehäuse und das Deep Silence 4 schließlich der erste Mini-Tower des Unternehmens. Anders als die größeren Modelle nimmt es nur Micro-ATX- und Mini-ITX-Mainboards auf, soll aber ebenfalls eine gute Ausstattung bieten. Nanoxia-typisch ist an erster Stelle vor allem das leise Kühlsystem zu nennen. Zwei 120-mm-Lüfter übernehmen unauffällig die Frischluftversorgung der Hardware. Sie können per 2-Kanal-Lüftersteuerung geregelt werden. Zusätzlich wird Schall durch das vorhandene Dämmmaterial geschluckt. 

Auffällig ist auch die Flexibilität des Gehäuses. Es gibt modulare Laufwerkskäfige und einen optional nutzbaren Deckellüfterplatz, der im Auslieferungszustand aber mit einem "VentCover" verschlossen ist. Prinzipiell lässt sich auch eine Wasserkühlung im Gehäuse nutzen, allerdings nur mit 120-mm-Radiatoren hinter der Front und an der Rückwand.

Laut Nanoxia kommt das Deep Silence 4 am 31.10.2013 in den Handel. Es wird drei Farbvarianten geben: Schwarz, Anthrazit und Weiß. Das von uns getestete weiße Modell kann bei PC-Cooling für 74,99 Euro geordert werden.

Zeitgleich zu unserem Test bieten wir auch ein Ausgepackt & angefasst-Video des Nanoxia Deep Silence 4 an:

alles

Nanoxia liefert das Deep Silence 4 nicht nur mit Montagematerial und bunter Montageanleitung, sondern auch mit Kabelbindern, einer Blende für ein externes 3,5-Zoll-Laufwerk, Verschlüssen für die Schlauchdurchführungen und einer Verlängerung für den 8-Pin-Strang des Mainboards aus.

Bevor wir mit dem eigentlichen Test beginnen, hier die Eckdaten des Gehäuses in tabellarischer Form:

Eckdaten: Nanoxia Deep Silence 4
Bezeichnung: Nanoxia Deep Silence 4
Material: Stahl, Kunststoff
Maße: 200 x 380 x 480 mm (B x H x T)
Formfaktor: Micro-ATX, Mini-ITX
Laufwerke: 2x 5,25 Zoll (extern), 1x 3,5 Zoll (extern, aus einem 5,25-Zoll-Laufwerksplatz), 6x 2,5/3,5 Zoll (intern), 1x 2,5 Zoll (intern)
Lüfter: 1x 120 mm (Front, vorinstalliert), 1x 120 mm (Rückseite, vorinstalliert), 1x 120/140 mm (Deckel, optional)
Gewicht: rund 7,8 kg
Preis: 74,99 Euro (verfügbar ab 01.11.2013)
 

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Kommentare (7)

#1
Registriert seit: 11.03.2012
Kreis Wesel
Bootsmann
Beiträge: 589
Und das bitte mit einem Fenster wie beim 350D und ich kaufs :banana:
#2
Registriert seit: 09.03.2008
Schweinfurt
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 399
Materialstärke & CPU Höhe kann ich als Kritikpunkt nachvollziehen, werkzeuglos & Kabelmanagement allerdings nicht. Ich baue doch recht selten neue HDDs und SSDs ein und aus und meinen Teddybär will ich auch nicht hinter dem Mainboard verstecken. 1,5cm sind knapp, genauso wie bei meinem PC aber es reicht.
#3
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Registriert seit: 25.03.2012
Düsseldorf
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1305
Windows muss da hin!! :)
#4
Registriert seit: 23.01.2008
Siegen
Oberbootsmann
Beiträge: 781
Geht doch!

Und so wie der Redakteur im Video mit seinen Fingern im Gehäuse fuchtelt beantwortet es auch die Frage,die sich bei Stahlgehäusen immer aufwirft, nach scharfen Kanten: es gibt wohl keine.
#5
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Registriert seit: 23.10.2005
MG
Admiral
Beiträge: 15949
scharfe Kanten sucht man vergebens, das stimmt. Auch bei größeren Modellen. Die Gehäuse werden auch mit Window verfügbar sein.
#6
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Registriert seit: 07.09.2004
Hamburg
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1433
Je mehr ich mir diese Nanoxia-Gehäuse ansehe, desto weniger gefällt mir das Corsair Obsidian 550D. Wobei natürlich nur das Deep Silence 5 als vergleichbar mit dem Obsidian 550D gilt.

Ich lese mir gerade alle Tests durch. Gefällt mir. Außerdem: Deutsche Entwickler!
#7
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Registriert seit: 12.05.2008
Deutschland/Bulgarien
Flottillenadmiral
Beiträge: 4869
Scheint insgesamt ein interessantes Gehäuse zu sein, allerdings ist die nicht werkzeuglose Montage nicht zeitgemäß. Die meinsten Gehäuse ab 50 € bieten werkzeuglose Montage aller Laufwerke an. Allein der Fakt, dass keine werkzeuglose Montage möglich ist, macht das Gehäuse für mich relativ uninteressant, obwohl es eigentlich ein sehr gutes und schlichtes Gehäuse ist.
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