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Test: anidees AI-4 (schallgedämmt) - veredelter Mini-Tower - Äußeres Erscheinungsbild (1)

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Seite 2: Äußeres Erscheinungsbild (1)

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Auf den ersten Blick besteht akute Verwechslungsgefahr. Das AI-4 sieht dem AI-6 täuschend ähnlich. anidees hat das Design 1:1 übertragen, sodass sich auch beim Mini-Tower ein Aluminiumstreifen über Front und Deckel zieht. Aber auch in anderen Punkten ähneln sich die beiden Modelle optisch sehr. Das gilt beispielsweise für die Position des anidees-Schriftzuges und des I/O-Panels. Deutliche Unterschiede gibt es aber bei Größe und Gewicht. Das AI-4 ist mit 186 x 429 x 420 mm  (B x H x T) und 6 kg deutlich kleiner und leichter als der anidees Midi-Tower. Auch unter den Mini-Towern gehört es zu den kompakteren Modellen - auch wenn es nicht ganz so platzsparend ist wie SilverStones Raumwunder Sugo SG09 bzw. SG10.

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Weil anidees eine Fronttür vorsetzt, kann sich der Aluminiumstreifen ununterbrochen über die ganze Front hinziehen. So wird ein einheitlicher und ansprechender Look erreicht.

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Die Kunststofftür öffnet im Auslieferungszustand zur linken Seite hin. Sie kann aber auch so montiert werden, dass sie nach rechts öffnet. Bei der vorgedämmten Variante wird die Rückseite der Tür mit Dämmmaterial ausgekleidet. Hinter der Tür können zwei Einschübe für 5,25-Zoll-Laufwerke genutzt werden. Darunter verbergen sich hinter einem Meshelement zwei einsaugende 120-mm-Lüfter. Ein engmaschiger Filter verhindert, dass die Lüfter Staub ins Gehäuse befördern. Zur Reinigung des Filters und zur Montage der optischen Laufwerke muss die gesamte Kunststofffront abgenommen werden. Das stellt sich als schwierig heraus, denn die Front wird von empfindlichen, aber teilweise schwer erreichbaren Kunststoffnasen an ihrem Platz gehalten.

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Auch die Optik des Deckels wird von mittigem Aluminium geprägt. Im vorderen Bereich befinden sich die Bedienelemente und das I/O-Panel. Neben dem Power- und Resetschalter gibt es einen Schieberegler, mit dem die Lüfter in drei Stufen gesteuert werden können (aus, niedrige oder hohe Geschwindigkeit). Bei der Verkaufsversion des Gehäuses können laut Caseking.de alle drei vormontierten Lüfter an die Lüftersteuerung angeschlossen werden, bei unserem Sample gab es aber nur zwei entsprechende Anschlussbuchsen. Nicht final sind außerdem die Laufwerksbefestigungen.

In der zweiten Reihe ist das gut bestückte I/O-Panel zugänglich. anidees bietet nicht nur zwei schnelle USB-3.0-Ports und Audiobuchsen, sondern zusätzlich auch noch zwei USB-2.0-Ports. Das freut vor allem die Nutzer, die noch kein Mainboard mit internem USB-3.0-Header besitzen.