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Test: NZXT H630 - Kühlwunder und Silentgehäuse in einem? - Testsystem, Belüftung und Messungen

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Seite 6: Testsystem, Belüftung und Messungen

Neben der Verarbeitung und der Ausstattung des Gehäuses ist auch das Temperaturverhalten von elementarer Bedeutung.

Das Testsystem:

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Folgende Komponenten wurden verbaut:

Eckdaten: Testsytem
Prozessor: Intel Core i5-2400S
Prozessor-Kühler: Scythe Yasya, passiv gekühlt
Mainboard: Biostar H77MU3
Arbeitsspeicher: 4096 MB Crucial 1333 MHz
Festplatte: Western Digital Raptor 74 GB
Grafikkarte: Sapphire Radeon HD 7750 Ultimate
Betriebssystem: Windows 7 x64 Home Premium

Temperaturmessungen:

Um die maximalen Temperaturen des Prozessors zu ermitteln, wurde die CPU mittels des kostenlosen Stresstest-Tools Prime 95 für 30 Minuten ausgelastet. Da der Small FFT-Test erfahrungsgemäß die höchste Wärmeverlustleistung mit sich bringt, benutzen wir diesen Modus und protokollieren die maximalen Kerntemperaturen mit dem Systemtool Lavalys Everest. Die einzelnen Kerntemperaturen werden addiert und durch die Anzahl der physikalischen Kerne dividiert. Gleichzeitig wird die Grafikkarte mit Unigine Heaven 4.0 belastet, einem anspruchsvollen DirectX 11.0-Benchmark.

Die Betrachtung der Temperaturen im Idle-Zustand (= Leerlauf) wird zunehmend uninteressanter, da sowohl die Prozessor- als auch die Grafikkartenhersteller sehr gute Stromspartechniken entwickelt haben. Im Zuge dessen werden die Rechenkerne im Idle-Zustand herunter getaktet und die Stromspannung reduziert. Infolgedessen wird die erzeugte Abwärme auf ein Minimum reduziert.

Unsere Messungen brachten folgendes Ergebnis hervor:

Beurteilung der Temperaturen:

Werkseitig sorgen im NZXT H630 ein 200-mm-Lüfter hinter der Front und ein 140-mm-Lüfter an der Rückwand für Kühlung. Die Messergebnisse sind ordentlich, das H630 kann durchaus mit Gehäusen mithalten, die nominell mehr auf hohe Kühlleistung getrimmt wurden.

Lautstärkemessungen:

Für unsere Lautstärkemessungen nutzen wir ein Voltcraft SL-400 Schallpegel-Messgerät, das wir in 20 cm Entfernung vor dem Gehäuse platzieren.

Die gute Kühlleistung des NZXT-Gehäuses geht klar auf Kosten der Lautstärke. Trotz Schalldämmung sind die beiden Lüfter sehr deutlich zu hören - als Silentgehäuse kann das H630 so nicht bestehen. Angesichts der gemessenen Temperaturen wäre eigentlich genug Spielraum, um die Lüfter deutlich herunterzuregeln. Eine Lüftersteuerung wurde aber leider eingespart.

Weitere Messungen in der Übersicht:

Höhe Prozessorkühler:

Bei der Kompatibilität mit hohen Prozessorkühlern kann das H630 glänzen. Selbst 19 cm hohe Towerkühler lassen sich noch unterbringen.

Grafikkartenlänge:

Auch bei der maximalen Erweiterungskartenlänge gibt es nichts zu meckern. Selbst mit montierten HDD-Käfigen können alle aktuellen High-End-Grafikkarten untergebracht werden.

Platz hinter dem Mainboardschlitten:

Und selbst das Kabelmanagement hat genug Raum. Trotz der Dämmmatten ist der Abstand zwischen Tray und Seitenteil etwa 2,5 cm groß.

Materialstärke:

NZXT greift auf 0,8 mm dicken SECC-Stehl zurück. Die Seitenteile sind dementsprechend vergleichsweise verwindungssteif.

 

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Kommentare (16)

#7
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Registriert seit: 31.05.2012

Hauptgefreiter
Beiträge: 233
Sehr schönes Gehäuse, recht schlichtes Design mit dem gewissen Extra. Und meinetwegen hätten sie auf Fronteinschübe komplett verzichten können. Ich brauche sie nicht.

Welche Drehzahlen haben denn die verbauten Lüfter und sind sie frei von Nebengeräuschen? Sie übers Mainboard zu regeln geht ja immer.
#8
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Registriert seit: 23.01.2012
Dromund Kaas
Kapitän zur See
Beiträge: 3258
Zitat User6990;20674510
Braucht man mehr?


Laufwerk, AGB und Cardreader eventuell noch Hot Swap so meine Planung. :rolleyes:
#9
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Registriert seit: 05.04.2009
Odenwald
Leutnant zur See
Beiträge: 1261
Cool, das erste Gehäuse mit nem Scheitel :)
#10
Registriert seit: 09.03.2008
Schweinfurt
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 434
Cardreader und HotSwap über USB, AGB kann doch woanders hin. Die meisten brauchen maximal noch 1 Fronteinschub.
#11
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Registriert seit: 06.02.2011
Neubukow
Korvettenkapitän
Beiträge: 2096
Erinnert mich leicht an unseren Kühlschrank =/
#12
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Registriert seit: 19.02.2010

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1530
so ein gehäuse richtet sich aber nicht "an die meisten"
#13
Registriert seit: 29.04.2013
Nordhausen
Gefreiter
Beiträge: 58
an wen denn sonst? meinste nzxt fertigt einzelstücke für irgendjemanden? :rolleyes:

gehäuse sind immer entworfen um eine breite front an potenziellen käufern anzusprechen; und jetzt mal ernsthaft: 90% der käufer besorgen sich eh nen pc von der stange
#14
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Registriert seit: 25.03.2011
Oberbayern-Landkreis München
Bootsmann
Beiträge: 514
Ein gehäuse, was es nicht zwingend braucht.
Bei caseking gibt es schon länger in der preisklasse und formfaktor reichlich auswahl.
#15
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Registriert seit: 07.01.2007
D:\NRW\Cologne
Kapitänleutnant
Beiträge: 1785
Sehr gelungen von NZXT, ein Gehäuse zu konzipieren, was äußerlich 150% Langeweile ausstrahlt... Wer da noch freudig draufzahlt im Vergleich zum Arc Midi oder Define muss schon echt auf Minimalismus abfahren.
#16
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Registriert seit: 11.01.2009
Krems an der Donau
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1439
Ich zB :D wenns keinen Deckel aus Kunststoff hätte, würde ich es eventuell nehmen. Wenn ich mir bei Fractal Design zB den Deckel mit dem grobmaschigen hässlichen Gitter ansehe, ist mir das NZXT deutlich sympathischer.
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