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Test: Cooler Master Centurion 6 - Mainstream-Modell in 6. Auflage - Fazit

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Seite 7: Fazit

Cooler Master möchte mit dem Centurion 6 wieder einmal im Mainstream-Segment angreifen und die Konkurrenz in die Schranken weisen. Dabei ist das Centurion 6 das mit Abstand teuerste Centurion-Modell und kostet immerhin etwa 80 Euro. Doch der Aufpreis im Vergleich zu den Vorgängern macht sich an einigen Stellen durchaus bezahlt.

So bietet das Centurion 6 nun ganze neun Lüfterplätze und ist zumindest laut Cooler Master alternativ auch für die Montage eines 240-mm-Radiators im Deckel geeignet. Im Auslieferungszustand sind bereits zwei Lüfter vormontiert, die bei akzeptabler Lautstärke für eine solide Kühlleistung sorgen. Auf der Höhe der Zeit ist Cooler Master nun auch mit der gebotenen Innenraumlackierung und dem Laufwerksschacht. Es lässt sich nicht nur eine sinnvolle Zahl von Laufwerken (bis auf 2,5-Zoll-Modelle werkzeugfrei) montieren, sondern dank eines modularen Käfigs bei Bedarf auch Platz für überlange Erweiterungskarten schaffen.

Das Design des Centurion 6 wirkt harmonisch. Das grobe Mesh und die seitlichen Aluminiumstreifen passen gut zusammen, die Optik dürfte durchaus breite Käuferschichten ansprechen. Die Verarbeitung des Gehäuses gibt keinen Grund zur Klage. Die Materialstärke von 0,6 mm sorgt für zumindest ausreichende Stabilität und ein niedriges Gewicht. 

Im Detail offenbaren sich aber doch auch Schwächen. Die geringe Gesamtbreite des Gehäuses sorgt dafür, dass es gleich an zwei Stellen eng wird: Mancher hohe Towerkühler überschreitet die maximale CPU-Kühlerhöhe, gleichzeitig fällt der Platz für das Kabelmanagement etwas knapp aus. Auch an anderer Stelle hat Cooler Master den Rotstift geschwungen. So fehlt ein Staubfilter für den optionalen Bodenlüfterplatz. Schlussendlich wurde auch an der Festplattenentkopplung gespart.

Cooler Masters Centurion 6 punktet schon auf den ersten Blick mit einer stimmigen Optik. Auch die Ausstattung kann über weite Strecken überzeugen. Letztlich trüben aber einige Schwächen im Detail den ansonsten positiven Gesamteindruck.

Positive Aspekte des Cooler Master Centurion 6:

  • flexibles Kühlsystem mit neun Lüfterplätzen, zwei Lüfter vormontiert
  • solide Kühlleistung und akzeptable Geräuschentwicklung
  • werkzeuglose Montage von 3,5- und 5,25-Zoll-Laufwerken
  • modularer HDD-Käfig ermöglicht Unterbringung langer Erweiterungskarten
  • Innenraumlackierung, USB 3.0

Negative Aspekte des Cooler Master Centurion 6:

  • Platz für Kabelamangement etwas knapp
  • kein Filter vor dem optionalen Bodenlüfterplatz
  • keine Entkopplung der Festplatten

 

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Kommentare (5)

#1
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Registriert seit: 22.04.2006

Kapitänleutnant
Beiträge: 1835
Schönes Case , aber ich finde es etwas zu teuer.
#2
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Registriert seit: 09.12.2006
Jena, Thüringen
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 474
Wäre ein super Nachfolger für mein mittlerweile 7 Jahre altes Centurion 5, welches zu klein (durch die blöde Festplattenmontage) und einfach verschlissen ist.

Nur leider ist es aktuell zu teuer, 15-20€ weniger wäre super - aber es bietet doch einiges mehr als das "alte" Centurion. Ein paar Luftfilter wie beim alten hätten ihm gut getan. Auch finde ich die Anordnung des Power-Knopfes an der linken Seite ungünstig. Der PC steht z.B. bei mir links unterm Schreibtisch :/
#3
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Registriert seit: 05.12.2005
Aldebaran
Bootsmann
Beiträge: 735
Ja sieht schick aus, aber in nächster Zeit tut es mein RC-690 noch. Das ist auch heute meiner Meinung nach relativ Zeitlos.
#4
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Registriert seit: 06.02.2011
Neubukow
Korvettenkapitän
Beiträge: 2095
Ih verstehe nicht wieso in Letzter Zeit so der maßen am Markt vor bei entwickelt wird es ist doch kein Hexenwerke ein Gehäuse zu konstruieren welches keine zusätzlichen Lüfterplätze in Boden, Deckel und Seitenteil besitz? Kühl Technisch bring des sowieso nichts und leiser wäre es ohne die Löcher auch noch.

Und noch was wie wäre es die LEDs für den Powertaster etwas ab zu schwächen, es hat niemand vor damit Nachts Räume zu beleuchten es ist zwar schön da ich durch die LED mein Bett jetzt auch finde ohne Licht an zu machen, nur wer soll dabei denn schlafen können und jedes mal selbst Hand an legen und einen Passenden Wiederstand einlöten tut doch auch nicht Not oder?
#5
Registriert seit: 02.09.2010
Bergisch Gladbach
Vizeadmiral
Beiträge: 6365
Nettes Gehäuse. Wozu verbauen die Hersteller immer noch zzgl. Den AC97 Front-Audio stecker ein ?, fast jedes Board hat HD Audio und der zusätzliche stecker sieht shit aus.
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