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Test: Corsair Carbide Series 200R - alles easy? - Innerer Aufbau (1)

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Seite 4: Innerer Aufbau (1)

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Der Aufbau des Innenraums erinnert sehr an das Carbide Series 300R. Das gilt besonders für die Gestaltung der Laufwerkskäfige. Corsair lässt einfach zwischen dem 5,25-Zoll-Käfig und dem Festplattenkäfig Platz. So gibt es genug Raum für lange Erweiterungskarten, ohne dass Corsair noch einen modularen HDD-Käfig einkalkulieren müsste. Im Detail hat sich aber doch gerade beim Laufwerksschacht einiges geändert.

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Neu ist vor allem der Kunststoffaufsatz auf dem regulären Festplattenkäfig. Dadurch kann das 200R anders als das 300R nicht mehr nur vier 3,5-Zoll- oder 2,5-Zoll-Laufwerke, sondern vier 3,5- und vier 2,5-Zoll-Laufwerke aufnehmen. Neu ist außerdem, wie Corsair die Montage der verschiedenen Laufwerkstypen löst. Die 3,5-Zoll-Festplatten werden nicht mehr in den typischen Corsair-Schubladen montiert, sondern gleich an ihren Platz geschoben. Dort können sie mit einem Dorn fixiert werden, der von einer Feder an das Laufwerk gedrückt wird. Auf den ersten Blick wirkt dieser Mechanismus nicht besonders vertrauenserweckend - in der Praxis erfüllt er aber seinen Zweck. Einen Nachteil der neuen HDD-Montageform sehen wir vor allem in der fehlenden Entkopplung. Unsere WD Raptor machte sich dann auch gleich bemerkbar. Die 2,5-Zoll-Laufwerke werden eingeclipst, für die optischen Elemente gibt es hingegen wie bei den 3,5-Zoll-Laufwerken eine Lösung mit einem Federelemement.

Aus dieser Perspektive ist auch der zweite Lüfter zu sehen, den Corsair verbaut. Das 120-mm-Modell sorgt vor allem für Kühlung im Bereich der Erweiterungskarten. Es muss ohne Entkopplung und ohne regulärem Staubfilter auskommen. Allerdings hat Corsair die seitlichen Lufteinlässe mit einem Netzgewebe ausgekleidet, sodass der Staub schon da abgefangen werden sollte. Ein zweiter Frontlüfter mit 120 mm Durchmesser kann vor dem HDD-Käfig montiert werden.

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Das Netzteil wird auf zwei Erhebungen abgelegt, die aber direkt aus dem Boden herausgearbeitet wurden und dementsprechend keine entkoppelnde Wirkung haben. Die Montage der Erweiterungskarten erfolgt mit Rändelschrauben.

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Zwischen dem Deckel und der Oberkante des Mainboards ist nur ein geringer Abstand. Für die Montage eines Radiators im Deckel ist das ungünstig - zumindest wurden die Bohrungen für die 120-mm-Lüfter sinnvoll platziert.