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Cooler Master Praetorian RC-731

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Seite 6: Cooler Master Praetorian RC-731 - Inbetriebnahme und Temperaturmessungen

Kommen wir nun zum Einbau und den daraus resultierenden Temperaturmessungen. Auch wenn nach alter Manier die Laufwerke erst alle von Hand mit dem Schraubendreher befestigt werden müssen, geht der Einbau dank des Mainboardschlittens doch recht zügig von der Hand, da wir erst in Ruhe und ohne Platzprobleme das Board außerhalb des Gehäuses befestigen, den Schlitten dann wieder hineinschieben und nur noch die Anschlüsse am Board befestigen müssen.

Durch Klick auf die Bilder gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Nachfolgend das von uns verwendete Testsystem:

  • Asus P4S800 mit SIS Chipsatz
  • Intel Pentium 4 HT 3000 MHz Northwood mit D1 Stepping, Sockel 478
  • 2 x 512 MB OCZ PC4400 (275 MHz)
  • nVidia GeForce 2MX mit 64 MB
  • Thermalright SLK-900U mit 80-mm-Papst-Lüfter
  • Maxtor 6Y20P0 (120 GB, 7200 RPM Ulta-ATA/133)
  • Maxtor 4D080H4 (80 GB, 5400 RPM, Ultra-ATA/100)

Für unsere Temperaturmessungen verwendeten wir den T-Balancer von mCubed. Wie er funktioniert, brauchen wir sicherlich nicht mehr näher erläutern, da wir ihn bereits im Review hatten. Wir verwendeten mehrere Messpunkte, die wir als Legende aufführen möchten, da sie auch in zukünftigen Reviews Verwendung finden werden:

  • Messpunkt A1 (Netzteil): Netzteil
  • Messpunkt A2 (HDD1): Festplatten von außen
  • Messpunkt A3 (Boden): Gehäuseboden
  • Messpunkt A4 (Raum) : Raumtemperatur
  • Messpunkt A5 (CPU): CPU Temperatur, ausgelesen mit SpeedFan 4.22
  • Messpunkt A6 (Mainboard): Mainbordtemperatursensor ausgelesen mit SpeedFan 4.22
  • Messpunkt A7: HDD Temperatur ausgelesen mit SpeedFan 4.22

Nach Einschalten des Systems warteten wir eine halbe Stunde, damit sich der Rechner im Idle-Modus akklimatisieren konnte. Danach nahmen wir die ersten Temperaturmessungen vor, welche wie folgt aussahen:

Idle-Temperaturen:

Dann starteten wir CPUBurn und ließen es eine halbe Stunde laufen, um den Rechner auf Temperatur zu bringen. Das Resultat sieht man in der nächsten Tabelle.

Temperaturen unter Last:

Das Lüftungskonzept des Coolermaster geht voll auf. Man musste sich, was die wichtigen CPU-Temperaturen betraf, auf den ersten Blick nur dem Enermax Blue Viper und dem Sunbeam Transformer geschlagen geben. Wenn man sich dann aber die zu dem Zeitpunkt des Tests herrschenden Raumtemperaturen anschaut, relativieren sich deren Vorsprünge wieder. Wir hatten trotz der frühen Morgenstunden, es war immerhin schon 01:15 Uhr in der Nacht immer noch Raumtemperaturen von über 24° Grad, während es bei den vorangegangenen Tests jeweils zwischen 21,4° und 22,6° Grad warm war. Insofern sind die Messungen etwas verfälscht - das Praetorian schlägt sich trotz der ungünstigen Bedingungen sehr gut.

Sicherlich ist dies auch auf den Fan Duct zurückzuführen. Den hatten wir zwar auch beim Aspire X-Plorer, wo er nicht ganz so sehr überzeugen konnte, aber der Fan Duct beim Coolermaster ist doch ein wenig größer, sodass die Luftzufuhr dort wesentlich besser ausfällt. Die beiden 80-mm-Lüfter vor den Festplatten leisten ebenfalls hervorragende Arbeit. Unter Last haben wir mit Speed-Fan gerade einmal 31° ausgelesen.