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Silverstone Temjin TJ09

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Seite 5: Innere Features (2)

Im Mittelteil und durch das glänzende Gehäuse als Blickfang angebracht, sitzt der bereits angesprochenen neue 120-mm-Lüfter. Dieser zieht von außen Luft durch den Spalt, der quer durchs Gehäuse verläuft. Diese Frischluft wird über die Grafikkarte geführt und dann von dem auf der Rückseite bzw. den im Gehäusedeckel optional einzubauenden 120-mm-Lüftern wieder aus dem Gehäuse herausgeführt. Der Teil der Frischluft, welcher unter der Grafikkarte herströmt, wird optimalerweise über das Netzteil wieder aus dem Gehäuse befördert. Ein Manko ist allerdings, das dieser Lüfter von innen kein Gitter hat und es so doch leicht passieren kann, das Kabel in die Lüfterblätter gelangen, vor allem da gleich dahinter der Kabelstrang für die Mainboardanschlüsse verlaufen. Hier wäre es angebracht in einer späteren Revision dort ein passendes Gitter anzubringen, sodass dieser Fall nicht eintreten kann.

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Das Netzteil kann entweder mit dem Lüfter nach oben eingebaut werden, so wie wir es in unserem Test gemacht haben, was auch am sinnvollsten ist, da die erwärmte Luft aus dem Gehäuse abgeführt werden kann, oder halt mit dem Lüfter nach unten, was nicht so sehr zu empfehlen ist, da das Netzteil dann nämlich im wahrsten Sinne des Wortes als Staubsauger fungieren würde. Im Boden des Gehäuses fehlt nämlich für so einen Fall ein Staubschutzfilter. Eine Verwendung mit Lüfter nach unten würde ein Netzteil sicher kurzfristig ziemlich zustauben und eine Netzteilreinigung von Staub sollte ein Laie aufgrund der auch nach dem Ausschalten immer noch vorhandenen hohen Spannungen keineswegs alleine machen. Auch beim Netzteil hat man an eine Entkopplung gedacht, sodass es auf zwei Moosgummistreifen aufliegt.

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Ein sehr stabiler Mainboardschlitten sorgt für einen unkomplizierten Einbau der einzelnen Komponenten außerhalb des Gehäuses. Die Führungsschienen für den Mainboardschlitten sind mit Kunststoff ausgekleidet, sodass sich der schlitten zum einen leicht ins Gehäuse schieben lässt und zum anderen es nicht vorkommt, das Aluminium auf Aluminium schabt und es zum Verkanten des Schlittens kommt. Durch den Kunsstoff und zwei weiteren Moosgummstreifen welche auf einem Längsträger hinter dem Schlitten geklebt sind sitzt diese sehr fest und es kommt nicht zu übertragbaren Vibrationen.

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Die Erweiterungskarten können nur festgeschraubt werden. Hier geht man auf Nummer sicher, auch wenn sich mittlerweile die Systeme zum festklicken mehr und mehr durchsetzten und mittlerweile auch sicheren Halt im Alltagsbetrieb geben.

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Im Gehäusedeckel letzendlich ist noch Platz für zwei optional einzubauende 120-mm-Lüfter, welche die warme Luft aus dem Gehäuse befördern. Mit ein wenig Bastelgeschick kann man hier aber auch einen Radiator unterbringen.

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