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Silverstone LaScala SST-LC04S

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Seite 5: Innenleben (2)

Um das Gehäuse entsprechend flach zu halten, hat sich Silverstone Riser-Karten bedient und das Gehäuse so mit um 90° gedrehten Steckkarten vorgesehen.

Im Lieferumfang findet man eine PCI-Riser-Card, die z.B. dafür verwendet werden kann, eine DVB-T-/TV-Karte oder eine hochwertige Soundkarte einzubauen:

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Bei der Grafikkarte setzt Silverstone auf zwei Komponenten. Zum einen muß die Grafikkarte in die AGP-Verlängerung gesteckt werden:

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Zum anderen bekommt der AGP-Slot eine Erhöhung und wird um 90° abgewinkelt:

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Die mitgelieferten Riser-Cards entsprechen mehr oder weniger einfach einem 90°-Winkel. Die Steckkarte wird in die Riser-Card gesteckt und diese wird dann wiederum in das Motherboard gesteckt. Aufgrund dieser Konstruktionsweise schafft es Silverstone das Gehäuse sehr flach zu halten, so dass es in einer Stereoanlage nicht weiter auffällt. Die verwendeten Karten dürfen aufgrund dieser Bauweise nicht höher als eine normale PCI-Karte sein.

Leider ist das eingebaute Abit-Mainboard nicht zu 100% mit dem LaScala Gehäuse kompatibel. Durch die Verwendung der Riser-Cards ist man leider recht eingeschränkt, wenn es um die Wahl der AGP- und PCI-Steckplätze geht, da man nur den PCI-Steckplatz direkt unter dem AGP-Slot verwenden kann. Dieser ist bei unserem Abit Mainboard aber ausgespart, um mehr Platz für den Grafikkartenlüfter zu lassen. Man muss also bei der Auswahl des Motherboards für seinen HTPC darauf achten, ein passendes Board zu kaufen.

Allerdings wird aktuell auch keine PCI-Express-Karte unterstützt, da das Gehäuse keine PCI-Express Risercard mitbringt. Beschränken muß man sich auch bei der Wahl der Grafikkarte, diese sollte nämlich eine Ein-Slot-Karte sein, da der abgewinkelte PCI-Slot direkt unter ihr sitzt. Ideal ist diese Lösung also nicht, aber ein notwendiger Kompromiss, um auf die Bauhöhe zu kommen.

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Wie man auf dem oben stehenden Bild sehr gut erkennen kann, besitzt das 240Watt Netzteil an seiner Unterseite einen Lüfter, der die warme Luft aus dem Inneren des Gehäuses saugt. So wird die Warme Luft des CPU-Kühlers im direkt aus dem Gehäuse geblasen. Die Lüftungsritzen und die Öffnung über dem CPU-Lüfter ermöglichen so eine recht gute Durchlüftung, auch wenn es sich um ein sehr kleines Gehäuse handelt. Probleme sollte es nur mit leistungsfähigen Grafikkarten geben.

Nachdem wir uns nun mit dem Innenleben des Gehäuses beschäftigt haben, kommen wir auf der nächsten Seite zu unserem abschließenden Fazit.