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Test: Der große Mini-ITX-Gehäusevergleich 2012 - SilverStone FT03-MINI - äußeres Erscheinungsbild

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Seite 8: SilverStone FT03-MINI - äußeres Erscheinungsbild

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Das vierte und letzte Modell in unserem Vergleichstest stammt von SilverStone. Auf den ersten Blick ist das FT03-MINI ein alter Bekannter. Der taiwanesische Gehäusespezialist konnte für das grundlegende Design auf das Micro-ATX-Gehäuse Fortress FT03 zurückgreifen. Das FT03-MINI ist sozusagen eine verkleinerte und etwas überarbeitete Variante dieses ungewöhnlichen Gehäuses. Mit dem großen Bruder teilt es sich dementsprechend auch den unkonventionellen Innenaufbau: Das Mainboard wird mit den Anschlüssen nach oben montiert, der Luftstrom von unten nach oben durch das Gehäuse hindurch geführt. Da SilverStone zudem nur den Einbau eines kleinen SFX-Netzteils erlaubt, benötigt das FT03-MINI nur eine sehr kleine Standfläche von 189 x 235 mm. Dafür ragt es mit 397 mm etwas mehr in die Höhe.

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Zum hochwertigen Erscheinungsbild tragen sowohl das zeitlose Design als auch die Aluminium-Seitenteile ihren Teil bei. Dieses Material hat allerdings auch seinen Preis, und folglich überrascht es auch nicht, das SilverStones Modell das zweitteuerste Gehäuse im Testfeld ist.

Drei der vier Seitenteile lassen sich wie die Seitenteile des Lian Li PC-Q18 einfach vom Gehäuse abziehen bzw. wieder anstecken. Der schmale Schlitz an der rechten Frontseite verrät, dass man im FT03-MINI nicht nur auf ein ATX-Netzteil, sondern auch auf ein 5,25-Zoll-Laufwerk verzichten muss. Als optisches Laufwerk muss stattdessen ein teureres Slim-Laufwerk mit Slot-in verbaut werden.

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Durch die kleine Aussparung in Rückseite und Deckel werden sämtliche Kabel nach außen geführt - hier kann es etwas eng zugehen. Der Deckel selbst besteht aus glänzendem Kunststoff und lässt sich leicht abnehmen. Großnetziges Mesh erlaubt den nahezu ungehinderten Austritt von erwärmter bzw. herausgeblasener Luft. Ein Steg in der Mitte hat sowohl die Bedienschalter als auch das I/O-Panel aufgenommen, das typisch bestückt ist: Es bietet zweimal USB 3.0 und Audiobuchsen.

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Die Unterseite zeigt den großen 140-mm-Air Penetrator-Lüfter, der allein für die Frischluftzufuhr zuständig ist. Ein abnehmbarer Filter verhindert, dass der Lüfter neben Luft auch Staub ansaugen kann.

 

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Kommentare (11)

#2
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Oberleutnant zur See
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Also beim FT-03 hätte ich noch als Nachteil erwähnt, dass man damit rechnen muss, dass evtl. Kippen und anderer Müll drin laden, weil es jeder für einen Aschenbecher oder eine Mülltonne hält. :D

Spaß beiseite, die Wertung der HDD Temperaturen sehe ich anders. Diese ist ja eigentlich optimal um die 40°C +/-. Alles darüber und darunter hat mehr Ausfälle zufolge. Somit wären das BitFenix und das Cooler Master eigentlich perfekt. Ich weiß aber natürlich nicht wie diese Temperatur nach 2 Stunden normalen Betrieb aussieht, und Prime ist auch nicht wirklich gut um Festplatten auf Temperatur zu bringen.
#3
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Leipzig
[online]-Redakteur
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@Cool Hand: Man muss ja auch berücksichtigen, dass wir nur eine HDD verbaut haben. Für eine Vollbestückung des HDD-Käfigs wären ja schon noch Reserven wünschenswert.
#4
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Südlich des Weisswurschtäquators
Kapitänleutnant
Beiträge: 1656
Hoffentlich bringt irgendeiner sowas wie das Prodigy ohne diese Tragegriffe raus. Dieser Look hat mir bei den alten Apple Gehäusen schon nicht gefallen. Sie kosten Platz und sind in meinen Augen sinnfrei. Sowas kompaktes, braucht keine Griffe :)
Der logische Aufbau ist dafür genial. Ich verstehe bis heute nicht warum alle auf dieses komische SFX/ATX Netzteil über den Board bauen. NT und drüber gerade das Mobo, so solls sein und Kabelmanagement ist auch wieder möglich.
#5
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Bootsmann
Beiträge: 624
Also FT03-Mini hätte ich mir fast gekauft, aber im Vergleich zu einem LianLi PC-Q11 sind die kosten doch schon enorm. Ich glaube da muss man echt aufpassen, was für Hardware man da einbaut.
Auch empfiehlt Silverstone den Einbau ein Kompakt-WaKü, was man vielleicht noch hätte erwähnen können.
#6
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Registriert seit: 22.07.2012

Obergefreiter
Beiträge: 71
Mein erster richtiger Rechner war ein PowerMac G3.
Ich fand das Design damals schon Klasse und hatte
auch Zeitweise X86 Hardware im Gehäuse verbaut.

Ich könnte schwach werden beim Bitfenix.
Noch dazu in schönem Weiß.

Ein wirklich rund um schönes Gehäuse.
Hätte es nur gerne mit einem mAtx Board. :).
#7
Registriert seit: 16.10.2005

Kapitän zur See
Beiträge: 4026
Die genannten Probleme hat man bei einem richtigen
FT-03 nicht(für Micro ATX), auch wenn es teuer ist, das Gehäuse war es mir wert, selbst eine GTX 570 Phantom sowie ein Dark Rock Pro Cpu Kühler passen ohne Probleme.
#8
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Kapitänleutnant
Beiträge: 1785
Ein feiner Test, besonders beim Prodigy juckt es einem in den Fingern, selber mal so ein System zu bauen :drool:
Zum Glück passt meine Soundkarte da nicht mehr rein, daher habe ich einen Grund bei ATX oder zumindest µATX zu bleiben (mit Onboard gebe ich mich nicht zufrieden).
Aber schon klasse was bei der Größe geht, Bock darauf hätte ich schon, nur würde es gar keinen Sinn machen:

-ITX Boards/Gehäuse bieten weniger Optionen und sind trotzdem sehr teuer
-Prodigy kostet so viel wie ein ordentliches ATX Case
-Fahre leider nicht oft genug auf Lans :fresse:
-Zuhause ist es relativ egal, wie groß der Rechner ist

Das Prodigy scheint für ein kompaktes Gamingsystem prädestiniert zu sein, aber letztendlich macht µATX dafür mehr Sinn, es ist billiger, es gibt mehr Auswahl, zudem ist das Prodigy auch nicht viel kleiner als viele µATX Gehäuse...
#9
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Schade, dass das Fractal Node 304 nicht mit dabei ist :(
Bezüglich Soundkarte... man kann auch eine externe Soka nehmen oder einen Fiio E10, somit müsste man auf nichts verzichten.
Wenn man beim Prodigy die Bügel abmacht, dann ist es gar nicht mehr so groß :p
#10
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Registriert seit: 07.01.2007
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Beiträge: 1785
Zitat guenni1989;19317549
Schade, dass das Fractal Node 304 nicht mit dabei ist :(
Bezüglich Soundkarte... man kann auch eine externe Soka nehmen oder einen Fiio E10, somit müsste man auf nichts verzichten.
Wenn man beim Prodigy die Bügel abmacht, dann ist es gar nicht mehr so groß :p


EDIT: Hier stand Mist. Hatte nicht gesehen dass der E10 ein DAC ist (ich hatte da noch die E1, E3 E6 etc. im Kopf die nur das Ausgangssignal verstärken)
Ersetzt der E10 somit eine Soundkarte (mit Software)? Oder ist man immernoch an die Audiosoftware vom Mainboard gebunden?

PS: Wenn man beim Prodigy die Bügel abmacht steht es unentkoppelt auf dem Boden und ist auch nicht mehr so gut zu tragen. Ich meine schon die Größe des Gehäuses an sich, unabhängig von den Bügeln. Wenn der Unterschied zu µATX so gering ist, wie soll man dann den Aufpreis und die Abstriche von mITX rechtfertigen?
#11
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@guenni1989: Das Node war eingeplant, das Sample hat uns aber leider nicht rechtzeitig erreicht. Falls es doch noch ankommt, wird der Test natürlich nachgereicht.
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