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Test: Der große Mini-ITX-Gehäusevergleich 2012 - BitFenix Prodigy - äußeres Erscheinungsbild

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Seite 2: BitFenix Prodigy - äußeres Erscheinungsbild

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Das 70 Euro teure Prodigy sticht als weißes Gehäuse farblich aus dem Testfeld hervor. BitFenix bietet für Kaufinteressenten, die es weniger auffällig mögen, aber auch eine schwarze Farbvariante an. Auch beim Design zeigt sich das Prodigy eigenständig. Große, geschwungene Kunststoffbügel (BitFenix spricht nicht von Kunststoff, sondern werbewirksam von FyberFlex™ Composite) dienen als Standfuß und als Tragegriff.

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Mit 250 (B) x 404 (H) x 359 mm (T) ist das Prodigy ein relativ groß geratenes Mini-ITX-Gehäuse. Das erklärt sich aus dem Anspruch, den BitFenix mit diesem Modell verfolgt: Es soll möglichst potente Hardware aufnehmen können und vielfältige Kühloptionen bieten. Die aufgeräumt wirkende Front bietet entsprechend dieser Maxime auch Platz für ein reguläres 5,25-Zoll-Laufwerk.

Anders als bei der schwarzen Variante muss die weiße Version aus optischen Gründen ohne Mesh in der Front auskommen. Das dürfte die Kühlleistung des Frontlüfters etwas reduzieren, könnte auf der anderen Seite aber auch für ein etwas gedämpfteres Betriebsgeräusch sorgen.

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Für den homogenen Look der Vorderseite hat BitFenix das I/O-Panel mit seinen beiden USB 3.0-Ports und den Audiobuchsen genauso wie die blau leuchtenden Status-LEDs und die Bedienschalter an die Seite verlagert. Beim Zusammenbau erfordert das etwas mehr Aufmerksamkeit, schließlich wollen die entsprechenden Kabel erst angeschlossen werden, bevor das Seitenteil geschlossen wird.

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Die linke Seite wurde perforiert. So kann die direkt dahinter befindliche Grafikkarte Frischluft von außen ansaugen. Auf einen Staubfilter hat BitFenix allerdings verzichtet.

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Das Kühlsystem des Prodigy besteht werkseitig aus zwei 120-mm-Lüftern, die hinter der Front bzw. an der Rückwand montiert wurden. Die beiden BitFenix Spectre-Lüfter überraschen mit einem angenehm leisen Betriebsgeräusch. Wer noch mehr Kühlleistung benötigt, kann gleich drei weitere Lüfter verbauen. Hinter der Front ist Platz für einen zweiten 120-mm-Lüfter bzw. alternativ auch ein größerers Modell. Weitere optionale Lüfterplätze gibt es im Deckel - hier lassen sich noch einmal zwei 120-mm-Lüfter verbauen.

Alternativ kann im Deckel bzw. nach Entnahme des HDD-Käfigs auch in der Front ein 240-mm-Radiator verbaut werden. Das Prodigy ist damit als einziges Gehäuse im Testfeld auch gut für den Einsatz einer Wasserkühlung geeignet.

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Die Rückansicht offenbart die Innenraumaufteilung. Das Mainboard wird horizontal montiert. Dadurch steht sehr viel Platz für hohe Tower-Kühler zur Verfügung. Mit etwa 16,5 cm ist das Prodigy Spitzenreiter im Testfeld. Das grundlegende Konzept erinnert an Cubiteks Mini-Tank - dieses Aluminium-Gehäuse wurde wie das BitFenix-Modell als Basis für ein leistungsstarkes Mini-ITX-System konzipiert (zu unserem Test). Das Cubitek-Gehäuse ist allerdings in Deutschland leider nicht mehr lieferbar.

 

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Kommentare (11)

#2
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Registriert seit: 03.04.2010

Oberleutnant zur See
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Also beim FT-03 hätte ich noch als Nachteil erwähnt, dass man damit rechnen muss, dass evtl. Kippen und anderer Müll drin laden, weil es jeder für einen Aschenbecher oder eine Mülltonne hält. :D

Spaß beiseite, die Wertung der HDD Temperaturen sehe ich anders. Diese ist ja eigentlich optimal um die 40°C +/-. Alles darüber und darunter hat mehr Ausfälle zufolge. Somit wären das BitFenix und das Cooler Master eigentlich perfekt. Ich weiß aber natürlich nicht wie diese Temperatur nach 2 Stunden normalen Betrieb aussieht, und Prime ist auch nicht wirklich gut um Festplatten auf Temperatur zu bringen.
#3
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Registriert seit: 02.12.2004
Leipzig
[online]-Redakteur
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@Cool Hand: Man muss ja auch berücksichtigen, dass wir nur eine HDD verbaut haben. Für eine Vollbestückung des HDD-Käfigs wären ja schon noch Reserven wünschenswert.
#4
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Registriert seit: 14.05.2006
Südlich des Weisswurschtäquators
Kapitänleutnant
Beiträge: 1656
Hoffentlich bringt irgendeiner sowas wie das Prodigy ohne diese Tragegriffe raus. Dieser Look hat mir bei den alten Apple Gehäusen schon nicht gefallen. Sie kosten Platz und sind in meinen Augen sinnfrei. Sowas kompaktes, braucht keine Griffe :)
Der logische Aufbau ist dafür genial. Ich verstehe bis heute nicht warum alle auf dieses komische SFX/ATX Netzteil über den Board bauen. NT und drüber gerade das Mobo, so solls sein und Kabelmanagement ist auch wieder möglich.
#5
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Ruhrgebiet
Bootsmann
Beiträge: 624
Also FT03-Mini hätte ich mir fast gekauft, aber im Vergleich zu einem LianLi PC-Q11 sind die kosten doch schon enorm. Ich glaube da muss man echt aufpassen, was für Hardware man da einbaut.
Auch empfiehlt Silverstone den Einbau ein Kompakt-WaKü, was man vielleicht noch hätte erwähnen können.
#6
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Registriert seit: 22.07.2012

Obergefreiter
Beiträge: 71
Mein erster richtiger Rechner war ein PowerMac G3.
Ich fand das Design damals schon Klasse und hatte
auch Zeitweise X86 Hardware im Gehäuse verbaut.

Ich könnte schwach werden beim Bitfenix.
Noch dazu in schönem Weiß.

Ein wirklich rund um schönes Gehäuse.
Hätte es nur gerne mit einem mAtx Board. :).
#7
Registriert seit: 16.10.2005

Kapitän zur See
Beiträge: 4026
Die genannten Probleme hat man bei einem richtigen
FT-03 nicht(für Micro ATX), auch wenn es teuer ist, das Gehäuse war es mir wert, selbst eine GTX 570 Phantom sowie ein Dark Rock Pro Cpu Kühler passen ohne Probleme.
#8
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Registriert seit: 07.01.2007
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Kapitänleutnant
Beiträge: 1785
Ein feiner Test, besonders beim Prodigy juckt es einem in den Fingern, selber mal so ein System zu bauen :drool:
Zum Glück passt meine Soundkarte da nicht mehr rein, daher habe ich einen Grund bei ATX oder zumindest µATX zu bleiben (mit Onboard gebe ich mich nicht zufrieden).
Aber schon klasse was bei der Größe geht, Bock darauf hätte ich schon, nur würde es gar keinen Sinn machen:

-ITX Boards/Gehäuse bieten weniger Optionen und sind trotzdem sehr teuer
-Prodigy kostet so viel wie ein ordentliches ATX Case
-Fahre leider nicht oft genug auf Lans :fresse:
-Zuhause ist es relativ egal, wie groß der Rechner ist

Das Prodigy scheint für ein kompaktes Gamingsystem prädestiniert zu sein, aber letztendlich macht µATX dafür mehr Sinn, es ist billiger, es gibt mehr Auswahl, zudem ist das Prodigy auch nicht viel kleiner als viele µATX Gehäuse...
#9
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Beiträge: 3878
Schade, dass das Fractal Node 304 nicht mit dabei ist :(
Bezüglich Soundkarte... man kann auch eine externe Soka nehmen oder einen Fiio E10, somit müsste man auf nichts verzichten.
Wenn man beim Prodigy die Bügel abmacht, dann ist es gar nicht mehr so groß :p
#10
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Registriert seit: 07.01.2007
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Kapitänleutnant
Beiträge: 1785
Zitat guenni1989;19317549
Schade, dass das Fractal Node 304 nicht mit dabei ist :(
Bezüglich Soundkarte... man kann auch eine externe Soka nehmen oder einen Fiio E10, somit müsste man auf nichts verzichten.
Wenn man beim Prodigy die Bügel abmacht, dann ist es gar nicht mehr so groß :p


EDIT: Hier stand Mist. Hatte nicht gesehen dass der E10 ein DAC ist (ich hatte da noch die E1, E3 E6 etc. im Kopf die nur das Ausgangssignal verstärken)
Ersetzt der E10 somit eine Soundkarte (mit Software)? Oder ist man immernoch an die Audiosoftware vom Mainboard gebunden?

PS: Wenn man beim Prodigy die Bügel abmacht steht es unentkoppelt auf dem Boden und ist auch nicht mehr so gut zu tragen. Ich meine schon die Größe des Gehäuses an sich, unabhängig von den Bügeln. Wenn der Unterschied zu µATX so gering ist, wie soll man dann den Aufpreis und die Abstriche von mITX rechtfertigen?
#11
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@guenni1989: Das Node war eingeplant, das Sample hat uns aber leider nicht rechtzeitig erreicht. Falls es doch noch ankommt, wird der Test natürlich nachgereicht.
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