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Test: Phobya WaCoolT mATX-1 - Wasserkühlungsgehäuse im µATX-Format - Fazit

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Seite 7: Fazit

Phobyas WaCoolT mATX-1 soll eine Nische schließen. Als Wasserkühlungsgehäuse möchte es speziell den Bedürfnissen der H2O-Freunde entgegenkommen. Nach unserem Test können wir bestätigen, dass dieses Ziel weitgehend erreicht wurde. So unkompliziert lässt sich eine Wasserkühlung nur in wenigen Gehäusen in Betrieb nehmen. Für Single- und Dual-Radiator ist ausreichend Platz, die meisten Pumpen können mit Hilfe der vorhandenen Gewinde leicht montiert werden und für einen kleineren Ausgleichsbehälter ist ebenfalls Platz. Dass es Schlauchdurchführungen an der Rückseite und eine Bohrung für einen Fillport im Deckel gibt, rundet die Ausstattung in diesem Bereich ab.

In anderen Bereichen muss das Gehäuse allerdings Federn lassen. Gängige Ausstattungsmerkmale wie werkzeuglose Montage, I/O-Panel, Staubfilter, Festplattenentkopplung oder selbst Power-/Resettaster werden dann doch vermisst. Wer entsprechende Features benötigt, muss selbst Hand anlegen. Damit wird der Vorteil der einfachen Wasserkühlungsmontage in gewisser Weise wieder relativiert. Das WaCoolT mATX-1 ist insgesamt also kein Gehäuse, dass einen schnellen und einfachen Systemaufbau ermöglicht.

Das WaCoolT mATX-1 gefällt als funktionales und flexibles Wasserkühlungsgehäuse für µATX-Systeme. Bei typischeren Gehäusetugenden müssen allerdings schmerzhafte Abstriche hingenommen werden. Damit ist das Phobya-Gehäuse kein Rundum-Sorglos-Modell, sondern nur dann empfehlenswert, wenn wirklich die Nutzung als Wasserkühlungsgehäuse im Vordergrund steht und die Nachteile des Gehäuses nicht zu sehr ins Gewicht fallen oder durch eigene Lösungen ausgeglichen werden.

Positive Aspekte des Phobya WaCoolT mATX-1:

  • Platz für je einen 120er- und 240er-Radiator, Montagemöglichkeiten für Pumpen und AGBs
  • je vier 5,25- und 3,5- Zoll-Laufwerksplätze:
  • modularer Aufbau
  • robustes Gehäuse

Negative Aspekte des Phobya WaCoolT mATX-1:

  • gravierende Abstriche bei der Ausstattung (keine werkzeuglose Montage, keine HDD-Entkopplung, kein I/O-Panel, keine Power-/Resettaster, keine Staubfilter, keine 2,5-Zoll-Laufwerksplätze)
 

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Kommentare (9)

#1
Registriert seit: 14.07.2008

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 398
Wirkt inkonsequent.
Denn wenn schon Wakü dann bitte auch vernünftig und nicht nur Platz für einen Dual-Radi.

Dann doch lieber auf den obersten 5,25" Platz verzichten und die Option offen lassen, zwei Dual-Radis einzubauen.
Genug Platz sollte ja sein, wenn ein mATX mit 244mm Breite reinpasst.
Oder die Möglichkeit ein Ausschnitt für den hauseigenen 200mm Radiator anzubieten.

Aber der Deckel ja ein einfaches Blech ist, kann man da ja auch selber was machen.
Vielleicht kommt man auch die Idee ja auch selber bei Phobya, wenn man noch ein wenig was modulares anbieten will.

Optisch ist das Ding nun auch wirklich keine Schönheit.
#2
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Registriert seit: 11.05.2006

Oberbootsmann
Beiträge: 811
Zitat isSo;18982416

Optisch ist das Ding nun auch wirklich keine Schönheit.

Dann doch lieber auf den obersten 5,25" Platz verzichten und die Option offen lassen, zwei Dual-Radis einzubauen.


Dito.
Der oberste 5,25" ist selbst bei nur einem Radi oben bereits schon nicht nutzbar, den hätten sie auch gleich ganz weglassen können und bei 353 x 383mm Grundfläche wäre für zwei 240-280er mehr als genug Platz da gewesen. Zumal bei momentanen Konfiguration man den hinteren 120er nicht für Wakü nutzen kann, wenn man oben einen 240er Radi einsetzt, da einfach nicht Lufteinlassöffnungen vorhanden (bleiben ja nur die im Boden übrig), um vier 120er Lüfter (3 in den Radis plus 1 im NT) zu versorgen.
#3
Registriert seit: 28.03.2010

Obergefreiter
Beiträge: 115
Das Gehäuse sieht aus wie auf der Heimwerkbank selber aus Blechen zusammengenietet. Schick und druchdacht ist anders.
#4
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Registriert seit: 18.05.2010
Kreis Unna
Vizeadmiral
Beiträge: 6598
Das Desing ist echt nicht so das wahre...
#5
Registriert seit: 07.09.2004

Flottillenadmiral
Beiträge: 4386
Das kommt also dabei raus wenn ein Blinder auf Drogen ein Gehäuse entwirft - wobei, bei diesen Menschen funktioniert der Tastsinn idR. um einiges besser...

#6
customavatars/avatar24005_1.gif
Registriert seit: 17.06.2005

Oberbootsmann
Beiträge: 906
Das ist echt ein lächerliches Ergebnis für ein WaKü-Gehäuse, wenn man bedenkt das es einen Phobya-Contest auf bit-tech.net gab, wo die Community Phobya sogar mit fertigen 3d-Modellen versorgt hat.

Ich weiß jetzt wieder warum ich mich damals aus dem Contest zurückzug.... Phobya-Phobie.
#7
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Registriert seit: 14.07.2011

Bootsmann
Beiträge: 579
Das ist eben Phobya. Mehr braucht man da wohl nicht zu sagen...

Mit genug Marketing seitens gewisser Händler wird sich das aber eben leider trotzdem verkaufen.:kotz:
#8
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Registriert seit: 23.06.2011

Kapitänleutnant
Beiträge: 1850
btt , wenn man einen einblasenden Lüfter hinten verbaut, dürfte sich die innere Wärme deutlich senken lassen, fehlende Power/reset-Taster gehen gar nicht, mfg
#9
Registriert seit: 27.09.2010
Magdeburg
Oberbootsmann
Beiträge: 891
Ich hätte ja mal gerne einen anderen Prozessor im Test gesehen... einen I3 bekommt man bestimmt auch anders gut gekühlt.
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