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Test: Merc Alpha - das Low-Budget-Modell von BitFenix - Fazit

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Seite 7: Fazit

Das BitFenix Merc wirkt etwas wie der langweiligere Bruder vom Outlaw: der Innenaufbau folgt dem altgewohnten Muster. Darüber hinaus wurden noch einige kleinere Abstriche gemacht, um beide Modelle etwas voneinander zu separieren. So fehlen dem Merc sowohl die gummierten Auflagepunkte für das Netzteil als auch die gummierten Durchführungen für die Festplattenmontage. Auf die SofTouch-Front muss ebenfalls verzichtet werden. Bei den Temperatur-Meßwerten nehmen sich beide Gehäuse hingegen praktisch nichts - zumindest mit der Standard-Lüfterausstattung kann das Outlaw nicht von seinem unkonventionellen Aufbau profitieren.

Im direkten Vergleich kann das Merc Pluspunkte vor allem bei der Anzahl der Festplatteneinschübe sammeln. Statt vier 3,5-Zoll-HDDs können sechs Laufwerke verbaut werden. Zusätzlich bieten beide Modelle auch einen 2,5-Zoll-Laufwerksplatz. Außerdem lassen sich beim Merc zumindest zwei Slotblenden wiederverwenden.

Ansonsten teilen sich Merc und Outlaw sowohl Stärken als auch Schwächen. Für den Preis von rund 30 Euro bietet das Merc eine ordentliche Verarbeitungsqualität und eine angenehm dezente Optik. Auch die Innenraumlackierung und der Mainboard-Tray mit Aussparungen für Kabelmanagement und CPU-Kühlermontage fallen positiv ins Auge. Die sonstige Ausstattung beschränkt sich allerdings weitgehend auf das Nötigste. So gibt es nur einen Lüfter (aber beachtliche sieben optionale Lüfterplätze) und auf Staubfilter muss gleich ganz verzichtet werden (Staubfilter können allerdings auch separat erworben werden, z.B. bei Caseking.de). Das I/O-Panel bietet zwar vier USB 2.0-Ports, aber weder schnelle USB 3.0-Anschlüsse noch eSATA.    

Das Merc Alpha ist das günstigste Modell von BitFenix. Wer auf den letzten Cent achten muss, erhält mit ihm ein grundsolides Gehäuse, muss bei der Ausstattung aber doch eine ganze Reihe von Abstrichen hinnehmen.

Positive Aspekte des BitFenix Merc Alpha:
  • sehr günstig
  • acht Lüfterplätze, Schlauchdurchführungen
  • dezentes Design
  • werkzeuglose Festplattenmontage
  • SSD-Montageplatz 
  • Mainboard-Tray mit Aussparungen für CPU-Kühlermontage und Kabelmanagement
Negative Aspekte des BitFenix Merc Alpha:
  • nur ein Lüfter inklusive
  • keine Staubfilter
  • Slotblenden bis auf zwei zum Herausbrechen, nicht wiederverwendbar
  • kein USB 3.0, kein eSATA

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