> > > > Aspire X-Plorer

Aspire X-Plorer

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 5: Aspire X-Plorer: Innere Features und Details (1)

Nach Entfernen der Frontblende sehen wir die dahinter befindlichen Laufwerksschächte. Die Metallblenden müssen, bevor man die optischen Laufwerke von vorne einschieben kann, erst einmal herausgebrochen werden. Einbauschienen, wie sie mittlerweile die meisten Hersteller verwenden, gibt es beim Aspire leider nicht, sodass die Laufwerke nach alter Manier festgeschraubt werden müssen. Auch das Entfernen der Frontblende ist gar nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick scheint. Bevor man die Blende nach vorne abziehen kann, müssen erst einmal vier Schrauben im Gehäuseinneren gelöst werden. Direkt unter den 3,5-Zoll-Einbauschächten finden wir Platz für zwei nebeneinanderliegende 80-mm-Lüfter, die vor den Festplatten sitzen und diese kühlen sollen. An sich ist die Idee nicht schlecht, allerdings wurde sie nicht optimal umgesetzt. Die Löcher durch welche die Luft angesaugt wird, sollten größer sein, um zum einen unnötigen Lärm durch Ansauggeräusche zu vermeiden und zum anderen einen höheren Luftdurchsatz zu erreichen.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Wenn man sich das Design dann von der anderen Seite ansieht, stellt man fest, dass der Luftstrom nicht vollständig über die Festplatten geleitet wird, sondern teilweise daran vorbei. Wobei man hier aber auch sagen muss, besser ein kleiner Verlust als gar keine Kühlung. Optimaler wäre es vielleicht gewesen, die Lüfter übereinander zu positionieren oder statt zwei 80-mm-Lüftern, einen 120-mm-Lüfter zu verwenden. Was wir ebenfalls vermissen, ist ein Staubschutzfilter, um ein unnötiges Verschmutzen des Gehäuses zu vermeiden.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Negativ anzumerken ist weiterhin, dass zwar im Großen und Ganzen die Kanten allesamt sauber gefalzt wurden, aber ein paar Stellen, gerade im Bereich der Laufwerkskäfige, vorhanden sind, an denen man sich, wenn man nicht vorsichtig zu Werke geht, doch die ein oder andere Verletzung in Form einer Schnittwunde holen kann, da die Kanten dort nicht gefalzt wurden und demzufolge recht scharf sind. Die Möglichkeit eines Free-Tool-Einbaus hat Aspire leider nicht vorgesehen. Das sah in unserem Review zum X-Alien AL888 aus gleichem Hause noch ganz anders aus. Dort war ein Free-Tool-Einbau möglich. Leider hat man dies beim X-Plorer nicht umgesetzt.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Hier noch die Innenseite der Frontblende. Die Kabel wurden teils verlötet, teils mit Heißkleber fixiert oder gesteckt. Die LEDs für die Beleuchtung der Ecken sind allesamt mit Heißkleber fixiert. Die Temperaturanzeige des LC-Displays lässt sich hier bei Bedarf von Celsius auf Fahrenheit umstellen.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht