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Silverstone LC10-M+

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Seite 5: Silverstone LC10-M+ - Einbau, die Fernbedienung und das LCD

Der Einbau der Hardware verlief einigermaßen problemlos, auch die Querstrebe, die sich quer durch das Gehäuse zieht, bereitete keine Schwierigkeiten. Bei allzu hohen CPU-Kühlern, wie beispielsweise Modellen in der Tower-Bauweise, könnte es allerdings zu Komplikationen kommen. Mit etwas Geschick meistert man allerdings auch diese Situation.

Etwas aufwendig war der Einbau des DVD-Laufwerks, hierzu muss erst die Blende am Laufwerk festgeklebt werden.

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Dann wird der rechte Teil der Front entfernt und das Laufwerk kann eingeschoben und die Front wieder geschlossen werden. Beim Festschrauben des Laufwerks ist zu beachten, dass es sich durch den Aluminiumknopf an der Front öffnen lässt.

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Das von uns verbaute Mainboard ist zwar schon etwas älter, aber nach dem für HTPC-Mainboards typischen Micro-ATX-Standard gebaut. Bei der Verwendung eines solchen µATX-Mainboards wäre unter diesem sogar noch Platz für eine kleine Wasserkühlung, um das ganze System möglichst leise zu halten. Auch normale ATX-Mainboards passen ohne Probleme in das Gehäuse, deshalb ist es nicht notwendig, teure Spezialmainboards zu kaufen, die auf kleine Gehäuse getrimmt sind, sondern man kann ein normal großes Standardboard aus dem Handel kaufen.

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Vorteilhaft ist sicherlich auch die Einbaumöglichkeit eines ATX-Netzteils, das durch einen großen Lüfter die Kühlungseigenschaften des Cases weiter erhöhen kann.

Das LC-Display und der Infrarot-Empfänger für die Fernbedienung werden einfach über USB angeschlossen, die Stromzufuhr erfolgt über einen 4-poligen Floppy-Anschluss vom Netzteil.

Die mitgelieferte Fernbedienung ist nach der Installation der beiliegenden Software sofort betriebsbereit und ermöglicht es, den Computer komplett ohne Maus und Tastatur zu steuern, die Maus wird frei ein Joypad gesteuert, die Tastatur kann durch das Zahlenfeld ersetzt werden. Zusätzlich zu den beiden Maustasten sind weitere Tasten für Escape, Enter, Backspace, etc. vorhanden. Daneben sind natürlich die üblichen Media-Funktionen wie Lautstärke, Play, Pause und so weiter enthalten. Das gleiche gilt für die Steuerung einer TV-Karte. Die Fernbedienung liegt gut in der Hand, sie ist zwar relativ groß, bietet dafür aber den vielen Tasten ausreichend Platz, sodass alle sehr gut zu erreichen sind.

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Über die mitgelieferte Software ist es möglich, die Tasten der Fernbedienung anders zu belegen als standardmäßig vorgesehen. Außerdem ermöglicht diese Software, den einzelnen Tasten Funktionen zuzuweisen, die nur für bestimmte Programme gelten.

Auch das Display ist schnell konfiguriert, es folgende verschiedene Anzeigemodi:

  • System-Informationen (CPU, RAM, HDD, LAN, etc.)
  • E-Mail-Check
  • aktuelle News
  • Informationen zur eigenen Stadt (Wetter, Zeit,etc.)
  • Equalizer
  • Informationen zu momentan spielenden Medien (Titel, Dauer, etc.)
  • Informationen zur Fernbedienung (Maus/Tastatur Modus, gerade gedrückteTasten, etc.)

Ferner gibt es einen Modus, in dem die verschiedenen Modi abwechselnd in wählbaren Intervallen angezeigt werden. Die Anzeige auf dem Display ist hell und deutlich lesbar, allerdings zu klein, um sie aus größerer Entfernung noch lesen zu können. Steht das Gehäuse aber nicht zu weit vom Anwender weg, sollte das kein Problem darstellen. Das Display erwies sich als sehr praktisch, um auch während eines Filmes oder bei ausgeschaltetem Monitor die wichtigsten Systemdaten im Überblick behalten zu können.

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Die beiliegende Software, die sich Multimedian nennt, bietet ähnliche Features wie die meisten HTPC-Programme, sie bietet also Zugriff auf alle Mediendateien des Computers und verschafft die Möglichkeit, fernzusehen und Filme auf Festplatte aufzunehmen. Das Programm durchforstet den Rechner auf Wunsch nach allen Medien, das Layout ist übersichtlich, und die Bedienung ging auch instinktiv gut von der Hand. Besonders gut gefiel uns die Slideshow-Funktion, die es ermöglicht, schnell und einfach eine Diashow mit einigen Effekten zu erstellen, die automatisch mit Musik unterlegt wird.

Leider ist es nicht möglich, während Musik spielt ins Hauptmenü zu wechseln und Einstellungen zu ändern, dies führt zum Abbruch der Musikwiedergabe. Multimedian unterstützt auch Internet-Radio, dies funktionierte einwandfrei. Als Hintergrund wählt Multimedian automatisch das aktuelle Hintergrundbild, es lassen sich auch eigene Bilder einfügen. Da es sich bei diesem Review primär um das Gehäuse selbst dreht werden wir an dieser Stelle nicht näher auf die Software eingehen, die folgenden Screenshots verdeutlichen die Bedienung.

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Kommen wir nun zum Fazit.