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Test: SilverStone TJ08-E - µATX-Gehäuse durchlebt Evolution - Innerer Aufbau (1)

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Seite 4: Innerer Aufbau (1)

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Auch beim Innenraum blicken wir noch einmal zurück ins Jahr 2006 und in das alte TJ08. Zu sehen ist der klassische Innenaufbau eines ATX-Gehäuses mit dem unter dem Deckel zu montierenden Netzteil. Auf den ersten Blick fällt auch die graue Lackierung ins Auge, die in Zeiten schwarzer Innenräume etwas antiquiert wirkt.

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Das Mainboard steht im neuen TJ08-E nicht nur auf dem Kopf, der Tray ist auch noch auf die linke Gehäuseseite gewandert. Im Tray gibt es Aussparungen für die CPU-Kühlermontage und für Kabelmanagement. Aus dieser Perspektive ist auch gut erkennbar, wie viel Platz der große 180-mm-Frontlüfter einnimmt.

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Beim TJ08-E wird der Blick ins Gehäuseinnere nach Abnehmen des rechten Seitenteils möglich. Anders als bei der Frontgestaltung hat SilverStone hier ein völlig neues Konzept umgesetzt, die Innenräume von TJ08 und TJ08-E sind völlig unterschiedlich.

Das Innere des SilverStone-Gehäuses gliedert sich in einen unteren Bereich mit dem 3,5-Zoll-Laufwerkskäfig und dem eigentlichen System sowie in das obere Segment, das Netzteil und optische Laufwerke aufnimmt.

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Das TJ08-E lässt sich schnell relativ weit zerlegen. Der Mainboard-Tray kann nach Lösen einiger Schrauben herausgenommen werden - eine praktische und leider immer noch viel zu selten umgesetzte Lösung. Der von sechs Schrauben gehaltene Deckel muss zur Montage des Netzteils abgenommen werden. Die maximale Netzteillänge sollte 160 mm nicht übersteigen, ein Netzteil mit Kabelmanagement oder zumindest wenigen Kabelsträngen empfiehlt sich. Auch der mit zwei Schrauben fixierte Festplattenkäfig kann zur Laufwerksmontage leicht entfernt werden.

Am Boden des Gehäuses gibt es noch ein ungewöhnliches Ausstattungsmerkmal - eine verstellbare Kunststoffhalterung kann den Prozessorkühler stützen.

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Das Innenleben des Gehäuses sieht auch mit verbautem System ungewohnt aus - das System steht wortwörtlich Kopf. Die Montage nahm angesichts der knappen Platzverhältnisse, der ungewohnten Komponentenanordnung und des nötigen Schraubenziehereinsatzes etwas Zeit in Anspruch.

Ungünstig sind die Platzverhältnisse um den Mainboardsockel herum. Festplatten ragen relativ weit in Richtung Prozessorkühler. Wir konnten deshalb den CPU-Lüfter nicht wie gewohnt blasend montieren und haben uns deshalb entschieden, den semi-passiven Betrieb zu erproben. Bei breiten Prozessorkühlern kann es hier schnell zu richtigen Problemen kommen. Mehr Platz haben dafür Grafikkarten, die einfach über den Festplattenkäfig hinausragen. Eine Kunststoffplatte auf dem Käfig verhindert, dass Metall in Kontakt mit der Grafikkarte kommen kann.

Die Festplatten werden mit dem Käfig verschraubt. Dünne Matten an den Innenwänden des Laufwerkskäfigs sorgen anschließend für eine Entkopplung.