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Thermaltake Kandalf VA9000 SWA

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Seite 1: Thermaltake Kandalf VA9000 SWA

Es ist schon einige Monate her, dass wir ein Gehäuse von Thermaltake getestet haben. Heute schauen wir uns das neueste Modell aus dem Hause Thermaltake an, nämlich das Kandalf VA9000 SWA. Das Thermaltake Kandalf VA9000 SWA besteht aus 1 mm dicken Aluminium und es können Mainboards mit Micro ATX, ATX, Extended ATX und BTX verbaut werden. Einschränkend ist zu erwähnen, dass der BTX-Formfaktor nur genutzt werden kann, wenn man sich die optionale BTX-Upgrade-Kitbox zulegt. Darüber hinaus bietet das Gehäuse eine Menge Platz. Was das Gehäuse sonst noch so zu bieten hat, werden wir in diesem Review ausführlich beleuchten.

Das Gehäuse wird sicher verpackt in einer sehr großen Verpackung vom Paketdienst übergeben. Hat man den Tower aus seiner Hülle befreit, bekommt man ein großzügiges Gehäuse zu Gesicht, das auf den ersten Blick schon einen edlen und hochwertigen Eindruck macht. Insbesondere fällt einem das ungewöhnliche Design der Front auf, wovon im oberen Drittel der Aluring hervorsticht. Was es mit diesem Ring auf sich hat, werden wir später aufklären. Oben links sehen wir den Namen des Gehäueses. Dort steht "Kandalf" und dann in kleinerer Schrift "THE SUPER TOWER". Dies lässt schon einiges vermuten und wir werden sehen, ob sich dieser Slogan bewahrheitet oder eher eine Marketing-Maßnahme ist, um sich von anderen Gehäusen abzuheben.

Auch sehen wir, dass das Gehäuse über ein großes Seitenfenster verfügt, das den Großteil der linken Seitenwand einnimmt. Auch dies ist schon ein "Quasi-Standard" bei Gehäusen, da immer mehr PC-User ihre kostbaren Komponenten auch anderen Leuten präsentieren wollen. Vor ein paar Jahren waren diese Case-Windows noch nicht sehr verbreitet und oft haben Casemodder mit Dremel und anderem Werkzeug eigene Seitenfenster hergestellt. Thermaltake hat das Case derart gestaltet, dass man es im Lüfterbetrieb, im Passivbetrieb und mit Wasserkühlung betreiben kann. Wie dies realisiert wurde, werden wir im Folgenden sehen.



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Schauen wir uns nun in tabellarischer Form die Daten des Gehäuses an:

Die Ausmaße des Gehäuses sind großzügig bemessen, sodass auch viel Platz für Hardware vorhanden ist. Auch die Tatsache, dass 11 externe Slots für 5,25-Zoll-Laufwerke zur Verfügung stehen, spricht für das Gehäuse. Wir werden später sehen, wie die 11 Laufwerkseinschübe aufgebaut sind. Ebenso ist die Zahl der mitgelieferten Gehäuselüfter positiv zu bewerten, da diese für eine effektive Kühlung von heutigen PC-Systemen meist notwendig sind, um die eingebauten Komponenten ausreichend zu kühlen. Erfreulich ist dabei, dass Lüfter mit 90 und 120 mm Durchmesser beigelegt werden, die nicht so schnell drehen und daher nicht zu laut werden, aber dennoch aufgrund der Größe genügend Luft bewegen.

Das Gehäuse gibt es in zwei verschiedenen Ausführungen. Zum einen das hier getestete Kandalf VA9000 SWA, das aus Aluminium besteht und silberfarben ist. Die andere Variante ist das Kandalf VA9000 BWS, das aus Stahlblech besteht und Schwarz ist. Es ist bei unserem Partner Caseking für 169,90 Euro erhältlich.

Schauen wir uns noch das Zubehör an, das dem Gehäuse beigelegt wurde:

  • Bedienungsanleitung
  • Schrauben
  • Mikrofasertuch
  • Klebefolien
  • Kantenschützer für Schläuche
  • 90-mm-Lüfter



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Wie man sieht, ist der Lieferumfang nicht gerade groß, aber es ist alles Wichtige dabei, um sein System einbauen zu können. Als nette Dreingabea ist das Mikrofasertuch zu nennen, womit man Fingerabdrücke vom Gehäuse abwischen kann. Die Bedienungsanleitung ist in der englischer Sprache verfasst, aber aufgrund der guten Bebilderung wird es auch Leuten, die keine guten Englischkenntnisse haben, gelingen, die Komponenten einzubauen.

Befassen wir uns nun mit dem äußeren Design des Gehäuses.