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Thermalrock Dragon RH-M020-2AW

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Seite 4: Die Rückseite und PCI-Slots

Kommen wir nun zum ausnahmslos immer unansehnlichsten und unspektakulärsten Teil eines Gehäuses, der Rückseite. Durch die standardisierte Bauweise von Netzteilen und Mainboards stellt man zum einen sicher, dass die Komponenten auch wirklich in die Gehäuse passen, zum anderen erlegt man den Designern beim Layout des Gehäuses natürlich auch einige Zwänge auf. Dies sieht man vor allem an der Rückseite. In den meisten Fällen ist dies glücklicherweise auch die Seite, die am wenigstens in Erscheinung tritt. Um zumindest etwas Farbe in die schlichte Aluminiumwand mit den vielen Aussparungen zu bringen, hat man das Gitter, durch die die warme Luft nach außen geleitet wird, großzügig gefräst, so dass man immerhin die Farbe des sich dahinter befindlichen Lüfters erkennen kann.

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Bevor wir nun aber einen Blick auf die dem Gehäuse zugewandte Seite der Rückwand werfen, wollen wir an dieser Stelle auf die nur wenige Zentimeter großen Aufkleber eingehen, die man an mehreren Stellen am Dragon findet. So klein die Abbildungen und Beschriftungen darauf auch sein mögen, sind sie unserer Meinung nach ein intelligentes Gimmick, das in vielen Fällen, vor allem bei späterer Wartung des Gehäuses, von Nutzen sein kann und das Herauskramen des Handbuchs, das man sonst nie braucht, hinfällig macht. Ob es nun darum geht, die Staubfilter zu wechseln, Laufwerke einzusetzen oder eine Steckkarte zu befestigen, die Abbildungen ersparen langes rumprobieren in vielen Fällen. Leider ist die Beschriftung, wie auch im Handbuch, in englischer Sprache. Für einen PC-Bastler ist dies jedoch eher noch zu verkraften.

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Nun aber der Blick auf die PCI-Slots oder besser gesagt die Befestigungen für die PCI-, AGP- und PCI-Express-Steckkarten. Sieben Stück gibt es davon im Dragon RH-M020-2AW, genau wie in den anderen Modellen dieser Serie auch. An sich nichts Besonderes, interessanter ist da der Mechanismus, mit dem die Karten im Gehäuse fixiert werden sollen. Im Stile der „tool-free installation“, der werkzeuglosen Installation, hat Thermalrock hier konsequenterweise auf eine Lösung ohne Schrauben gesetzt. Und auch wenn man ab und an etwas herumsuchen muss bis der Kunststoffpin eingerastet ist, ist diese Lösung sehr gelungen. Zusammen mit den an der zusätzlichen Seitenabdeckung mit den beiden Lüftern angebrachten, gepolsterten Haltewinkeln für lange Karten sollten so von der Grafikkarte bis zur Videoschnittkarte alles ausreichend befestigt sein. Problematisch sind in diesem Fall Zwei-Slot-Grafikkarten, die mit dem Mechanismus ihre Schwierigkeiten bekommen können.

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Alles rund um die externen Anschlüsse des Drachen findet man im Folgenden.