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Thermalrock Dragon RH-M020-2AW

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Seite 2: Die Frontpartie

Ob einem das Design der Frontpartie des Drachens gefällt, muss jeder selbst entscheiden. Einige Dinge, die die Bilder alleine schwer vermitteln können, seien hier jedoch erwähnt. Im Allgemeinen macht das ganze Gehäuse einen recht robusten Eindruck. Zwar sollte man vor allem mit den Kunststoffelementen etwas vorsichtig sein, da Haken und Stifte bekanntermaßen anfälliger gegenüber roher Gewalt sind als Metallschrauben. Bei der Front hingegen braucht man solche Bedenken nicht zu haben. Die Tür selbst ist komplett aus Metall, die sich dahinter befindliche Abdeckung ist zwar aus Kunststoff gefertigt, weist aber keine leicht zu beschädigenden dünnen Kanten oder empfindliche Flächen auf. Ganz klar ist die massive Fronttür mit den dicken Aluminiumrippen ein Markenzeichen des Dragon.

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Thermalrock hat sich dazu entschieden bei diesem Case einen 3-Wege-Schließmechanismus einzusetzen. Im Klartext heißt dies nichts anderes, als dass es drei Zustände gibt, in denen sich das Schloss befinden kann. So gibt es logischerweise die Möglichkeit, die Tür zu verschließen, um etwa unbefugten Zugang zum Powerknopf oder den Laufwerken zu erschweren oder die Tür für den Transport zu sichern. Die horizontale Stellung des Schlüssels erlaubt es dem Benutzer, die Tür zu öffnen und wie oben bereits beschrieben, den Rechner zu starten, zu reseten oder Medien in die Laufwerke einzulegen. Das Herausnehmen eines Laufwerkes ist in diesem Zustand nicht möglich.

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Zu guter letzt gibt es die Möglichkeit, dass sowohl die Fronttür als auch die dahinter liegende Abdeckung geöffnet werden können. Wie im nächsten Bild zu sehen, hat man dann freien Zugang beispielsweise zum Filter des Frontlüfters oder zur Verriegelung des Seitentür, mittels derer man verhindern kann, dass jemand, der nicht im Besitz des Schlüssels ist, das linke Seitenteil abnehmen kann. In diesem Zustand kann man auch 5,25-Zoll-Laufwerke wechseln. Wer häufig Laufwerke wechselt und wer Wert auf eine einfache Abnahme der Frontabdeckung legt, für den ist das Dragon nahezu ideal. Etwas unglücklich ist unserer Ansicht nach die Tatsache, dass man in der Abdeckung im Bereich des Frontlüfters zwar einige Aussparungen für die Belüftung gelassen hat, in der Tür selber aber kaum Spalte sind, durch die frische Luft eingezogen werden kann. Gerade das Schuppendesign in der Front hätte sich angeboten, um diese unauffällig unterzubringen. Staub sollte so zumindest vom Inneren des Gehäuses ferngehalten werden, denn die Lüfter sind mit leicht zu säubernden Kunststofffiltern ausgestattet.

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Das äußere Erscheinungsbild bei gedämmtem Licht wollen wir natürlich auch nicht vorenthalten. Erst dann kommen die die blauen LEDs, die in der Vordertür eingelassen sind, richtig zur Geltung und geben der schuppenförmigen Frontpartie eine ganz eigene Note. Natürlich ist es dem Benutzer selbst überlassen, ob er diese anschließt oder lieber auf die Beleuchtung verzichtet. Falls man diese in Betrieb nehmen will, braucht man dazu, wie auch bei den fünf Lüftern, keinen separaten Molex-Stecker. Die 4-Pin-Kabel werden allesamt durchgeschleift, so ist es also theoretisch möglich, sie alle hintereinander vor ein Laufwerk oder besser an einen freien Stecker zu klemmen. An dieser Stelle hätten wir uns zwar lieber 3-Pin-Stecker gewünscht, da man diese einfacher mittels Mainboard- oder Lüftersteuerung regulieren kann, doch es war dem Hersteller wohl in diesem Punkt wichtiger, dass jeder sicher in der Lage ist, alle sechs Komponenten anzuschließen.

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Auf der folgenden Seite befassen wir uns mit dem zweiten Blickfang des RH-M020-2AW, der Seitentür mit Plexiglasfenster.