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ThermalRock Circle

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Seite 1: ThermalRock Circle

Der seit Mitte 1990 bestehende ATX-Standard für Gehäuse und Netzteil wurde im Jahr 2003 von Intel überarbeitet. Ziel des neuen BTX (Balanced Technology Extended)-Formfaktors ist es, die Lüftungsmöglichkeiten zu maximieren und den Luftstrom zu optimieren. Hierzu wurden verschiedene Zonen definiert, in denen sich nur bestimmte Komponenten befinden dürfen. Der Nachteil ist, dass Gehäuse-, Kühler- und Mainboardhersteller sämtliche Spezifikationen neu überarbeiten müssen. Leidtragender ist, wie so oft, in der Übergangsphase der Kunde. Erstmals auf der CebBIT 2004 wurden dann Gehäuse gezeigt, welche eine Zwischenlösung darstellen sollten. Sie verbinden den ATX-Formfaktor mit "alten" Komponenten und neue Konzepte des BTX-Formfaktors - die Optimierung der Lüftungsmöglichkeiten. Auch der in Taipeh ansässige Hersteller ThermalRock hat mit seinem neuen ThermalRock Circle Gehäuse versucht, den Spagat zwischen ATX und BTX zu meistern. Wie ihm dies gelungen ist, werden wir im folgenden Bericht sehen.

Als ThermalRock vor etwa zwei Wochen ein neues Gehäuse, das Circle, vorstellte gab es doch zwiespältige Kommentare. Im Brennpunkt der Diskussion stand die Front, in welcher man wichtige CDs oder DVDs aufbewahren kann. Schlagworte wie Kaufmodding und hässlich waren zu hören. Kurz nach dem Produktrelease sprach ThermalRock uns an, ob wir nicht Interesse hätten, das Circle etwas genauer in Augenschein zu nehmen und angesichts der Diskussionen in den Internetforen wollten wir uns dies natürlich nicht nehmen lassen. Eins können wir jedoch schon vorweg sagen, die Front ist nur dafür gedacht, optische Datenträger aufzubewahren und es handelt sich nicht wie von einigen im ersten Moment gemutmaßt, um einen CD-Wechsler, wie man ihn vom dänischen Hifi-Hersteller Bang & Olufsen kennt.

Das ThermalRock Circle ist zur Zeit nur in Silber erhältlich. Es ist aus Stahlblech mit einer Aluminiumfront, welche durch eine Acrylblende, hinter der CDs oder DVDs aufbewahrt werden können, optisch hervorgehoben wird.

Bevor wir auf den nächsten Seiten die Details anhand von Bildern protokollieren, werfen wir einen Blick auf die generellen Features des Gehäuses.

Wir haben, schon allein durch das Design, ein auf den ersten Blick recht auffälliges Gehäuse vor uns. Mit der Aufnahme von Extended-ATX-, ATX- und Micro-ATX-Boards sowie Platz für sechs 3,5-Zoll-Laufwerken bieten sich einem vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Auch an eine ausreichende Gehäusebelüftung wurde gedacht und versucht diese mit zwei vormontierten 120-mm-Lüftern zu realisieren.

Auf den nächsten Seiten werden wir uns zunächst das Design und die externen Features ansehen, bevor wir abschließend zum Innenteil und dem Fazit kommen.