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Test: Lian Li PC-A04 - Aluzwerg ganz groß? - Innerer Aufbau

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Seite 4: Innerer Aufbau

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Der Innenraum des Mini-Towers bietet die Optik nackten, glatten Aluminiums. Mit den auf der rechten Seite säuberlich übereinandergestapelten drei Laufwerkskäfigen wirkt er aufgeräumt. Etwas irritierend ist die Länge der internen Anschlusskabel, diese hätten durchaus deutlich kürzer ausfallen können.

Die beiden optischen Laufwerke werden mit einem werkzeuglosen Verschluss montiert.

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Das Netzteil wird auf zwei entkoppelnde Moosgummi-Streifen aufgelegt. Seitlich halten es insgesamt vier nackte Aluminiumnasen an seinem Platz. Für die Montage der Erweiterungskarten greift Lian Li auf Rändelschrauben zurück - eine einfache, aber bewährte Lösung.

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Es gibt zwei Festplattenkäfige, die drei bzw. vier Laufwerke aufnehmen können. Sie können relativ flexibel positioniert werden. Sie lassen sich entnehmen (bei Nutzung langer Erweiterungskarten muss ein Käfig weichen) und um 90 Grad gedreht montieren. Auch für die Montage der Festplatten greift Lian Li auf Rändelschrauben zurück. Durch die Gummidurchführungen werden sie mit den Massenspeichern verschraubt. Sind die Käfige so ausgerichtet montiert wie auf dem Bild, müssen sie zur Festplattenmontage entnommen werden - die hinteren Schraublöcher sind sonst nicht zu erreichen. 

Eine SSD kann entweder auf dem Boden des 5,25-Zoll-Laufwerkskäfigs oder auch in bzw. auf den 3,5-Zoll-Laufwerkskäfigen montiert werden.

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Werden die Laufwerkskäfige entfernt, bietet das Gehäuse gleich einiges mehr an Platz. Alle drei Lüfter werden regulär mit einem 3-Pin-Stecker angeschlossen, sie bieten jedoch auch Adapter auf 4-Pin-Molex.

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Der Mainboardtray bietet zwar eine großzügige Aussparung im Bereich des CPU-Sockels, aber keine Aussparungen für Kabelmanagement. Auch der Platz zwischen Tray und Seitenteil ist eher knapp.

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Dementsprechend können Kabel nur schwer versteckt werden. Unser Testsystem ließ sich prinzipiell leicht im PC-A04 installieren, allerdings sind wir auf einige Einschränkungen gestoßen. Unser Tower-Kühler, ein Scythe Yasya, war zu hoch für das Gehäuse. Es stehen knapp 16 cm zur Verfügung, der Kühler ragt einige Milimeter weiter heraus. Somit musste der Boxed-Kühler zum Einsatz kommen. Auch bei der Grafikkarte stießen wir an die Grenzen des Gehäuses, durch Entnahme eines Festplattenkäfigs konnte aber schnell der nötige Platz geschafft werden.

Generell geht es in diesem Gehäuse recht eng zu, Mainboard und Netzteil berühren sich z.B. fast. Das ist jedoch den kompakten Außenmaßen geschuldet und belegt, dass der vorhandene Raum effektiv ausgenutzt wird.