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Test: SilverStone Grandia GD06 - sicherer Hort für den HTPC? - Äußeres Erscheinungsbild (1)

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Seite 2: Äußeres Erscheinungsbild (1)

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Das Grandia GD06 ist ein edel wirkendes, unaufdringliches Gehäuse, das sich entsprechend seines Einsatzzweckes auch dezent im Wohnzimmer unterbringen lässt. Dafür verfügt es mit 440 mm über eine Breite, die gut zu den meisten HIFI-Geräten passt. Die Tiefe fällt mit 340 mm im Vergleich zu vielen Verstärkern, CD-Spielern etc. etwas üppiger aus. Trotzdem sollte das Gehäuse gut ins HIFI-Rack passen. SilverStone fertigt das Gehäuse aus Stahl, die Front besteht aus Kunststoff mit einer mittigen Aluminiumplatte.

Auffällig ist das Schloss, mit dem diese Frontplatte bei Bedarf gesichert werden kann. Im Alltag wird man wahrscheinlich meist auf das Abschließen verzichten, dann wird die Frontplatte magnetisch gehalten. Durch Druck auf die untere Hälfte kann sie leicht geöffnet werden. Der Power-Schalter wurde dezent in die untere Kunststoffleiste eingelassen. Er wird von den blau leuchtenden Power- und HDD-LEDs umrahmt.   

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Bei geöffneter Front wird klar, wofür SilverStone ein Schloss eingesetzt hat. Zwei Festplatten lassen sich in Hot-Swap-Einschüben unterbringen und können entsprechend leicht entnommen werden. Bei verschlossener Front sind sie hingegen vor unerwünschtem Zugriff geschützt. Auf der rechten Seite ist Platz für ein optisches Laufwerk in Standardgröße. Auf den Kauf teurer SlimLine-Geräte kann also verzichtet werden.

Darunter gibt es den Reset-Schalter, Audiobuchsen und zwei USB 3.0-Anschlüsse. SilverStone nutzt zum Anschluss dieser schnellen USB-Ports bereits den neuen internen Stecker, sodass die Kabel nicht mehr nach außen zur I/O-Blende geführt werden müssen. Wenn das Mainboard noch keinen USB 3.0-Header bietet, lassen sich die Anschlüsse mit dem beiliegenden Adapter immerhin noch als USB 2.0-Ports nutzen. 

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Wird die Arretierung gelöst, klappen die Hot-Swap-Einschübe nach außen auf. Die Festplatten werden dann einfach eingeführt und vorsichtig mit dem Verschluss nach innen befördert. Bei montierten Laufwerken leuchtet an jedem Einschub eine kleine blaue LED auf, sobald der Rechner in Betrieb genommen wird.

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HTPC-Gehäuse sind oft nur mit kleinen Lüftern ausgerüstet. Dank der Höhe von 150 mm bietet das Grandia GD06 jedoch Platz genug für 120-mm-Lüfter. Die linke Seite beherbergt einen Lüfter dieser Größe.

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Die rechte Seite kann zwei weitere 120-mm-Lüfter vorweisen. Alle Lüfter laufen mit 1200 U/min und arbeiten einsaugend - dieses Überdruckdesign soll Staubablagerungen im Gehäuse verhindern. Die Staubfilter hat SilverStone jeweils hinter den Lüftern angebracht. Um sie zu reinigen, muss also das Gehäuse geöffnet werden. Alle drei Lüfter können per beiliegendem Adapter an einen Molex-Stecker angeschlossen werden. Sie gehen allerdings bei voller Drehzahl recht laut zu Werke - hier empfiehlt sich der Einsatz einer Lüftersteuerung.