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Test: Cubiteks Erstlingswerk - Tattoo Pro - Fazit

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Seite 6: Fazit

Ist Cubitek mit der Tattoo-Serie - hier vertreten durch das Pro-Modell - ein überzeugender Premierenauftritt gelungen? Um das zu beurteilen, muss man sich die Positionierung dieses Gehäuses vor Augen halten. Für rund 70 Euro erhält man einen gut ausgestatteten Midi-Tower.

Von Haus aus gibt es drei Lüfter, die für eine ordentliche Kühlleistung bei moderater Geräuschentwicklung sorgen (eine Lüftersteuerung wäre allerdings wünschenswert gewesen). Besonders positiv hervorzuheben sind die entnehmbaren Staubfilter, die an allen neuralgischen Punkten eingesetzt werden. Selbst der Deckellüfter ist somit vor Staubeintritt geschützt. Laufwerke und Erweiterungskarten lassen sich werkzeuglos montieren - allerdings macht das Montagesystem für die Erweiterungskarten keinen sonderlich robusten Eindruck. Ein weiterer Kritikpunkt sind die nutzlosen Entkopplungselemente für das Netzteil, die nur geklebt werden und schlecht halten. Auch die Aussparungen für das Kabelmanagement wurden nicht optimal gelöst - sie sind schlicht zu klein.

Es steht eine ausreichende Anzahl von Laufwerksplätzen zur Verfügung. Selbst zwei SSDs finden Platz - wenn auch die Befestigung auf dem Boden sicher nicht die eleganteste Lösung ist. Der schwarze Innenraum kann dank großzügigem Seitenfenster gut in Augenschein genommen werden. Peppiger ist die Fire-Variante mit rotem Innenraum, die für einen geringen Aufpreis angeboten wird. Ein hilfreiches Feature stellt der Mini-/Micro-USB-Anschluss im Deckel dar, dank dem mobile Geräte schnell mit dem Rechner verbunden werden können.

Cubitek kann mit der Tattoo-Serie ein solides Erstlingswerk vorweisen, das trotz kleinerer Schwächen insgesamt überzeugt - ohne sich jedoch sonderlich von vergleichbaren Konkurrenzprodukten abzuheben. Mit diesem Gehäuse wird ein wichtiges Marktsegment bedient - der Bereich zwischen 50 bis 100 Euro. Für Enthusiasten dürfte jedoch die kommende Tank-Serie wesentlich interessanter werden. Mit hochwertigen Aluminiumgehäusen will Cubitek im hochpreisigen Segment ein Stück vom Kuchen abbekommen.

Positive Aspekte des Cubitek Tattoo Pro:
  • drei Lüfter vormontiert, zwei davon mit abschaltbarer LED-Beleuchtung
  • Adapter für 3-Pin-Lüfteranschlüsse auf Molex
  • Staubfilter an allen Lufteinlässen und selbst im Deckel
  • werkzeuglose Montage von Laufwerken und Erweiterungskarten
  • Mini-/Micro-USB-Kabel für Anschluss mobiler Geräte
Negative Aspekte des Cubitek Tattoo Pro:
  • Lüfter ungeregelt und hörbar
  • Montagesystem für Erweiterungskarten macht keinen soliden Eindruck
  • Gummipuffer für Entkoppelung des Netzteils nur zum Kleben
  • Aussparungen für Kabelmanagement knapp bemessen.

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