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Exklusiv im Test: Lancool PC-K63 - Innerer Aufbau (1)

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Seite 4: Innerer Aufbau (1)

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Im Vergleich zum Lancool PC-K62 wurde der Innenraum unseres Testkandidaten zwar weiterhin optimiert, bringt aber nahezu die gleichen Ausstattungsmerkmale mit sich. So ist der gesamte Innenraum schwarz lackiert und bietet ausreichend Platz für aktuelle High-End-Komponenten. So kann das PC-K63 insgesamt sechs interne 3,5-Zoll- und drei 2,5-Zoll-Laufwerke aufnehmen. Hinzu kommen die die bereits erwähnten externen 5,25-Zoll-Geräte sowie eine Hauptplatine im µATX- bzw. ATX-Format.

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Eine Stärke des PC-K62 war der sehr gute Festplattenkäfig, der dank seiner vier werkseitig verbauten Schlitten sowohl 2,5-Zoll- als auch 3,5-Zoll-Festplatten gut vom Gehäuse entkoppelt aufnehmen konnte. Beim PC-K63 verbaut Lancool einen Laufwerkskäfig, der zwar insgesamt bis zu zehn Festplatten (6x 3,5 Zoll + 4x 2,5 Zoll) aufnehmen, jedoch ohne die beliebten Schlitten aufwarten muss. Zwar bringt der "neue" Käfig auch eine Entkopplung der Festplatten vom Gehäuse mit sich, jedoch gestaltet sich insbesondere die Montage der 2,5-Zoll-Laufwerke deutlich umständlicher als noch beim Vorgängermodell.

Während die 3,5-Zoll-Laufwerke mit speziellen Schrauben einfach in den Käfig geschoben und durch eine vertikale Schiene, welche durch eine einzige Rändelschraube festgeschraubt wird, gesichert werden, werden die 2,5-Zoll-Laufwerke umständlich auf dem Käfig verschraubt.

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Die 5,25-Zoll-Laufwerke werden mit einer Kunststoffvariante des von Lian Li bekannten Klappmechanismus befestigt. Trotz des Verzichts auf Metall verrichtet die Halterung sehr zuverlässig ihren Dienst. Leider sind nur zwei der drei Schächte mit einer solchen Halterung ausgestattet. Die nachträgliche Montage von weiteren Halterungen ist nicht möglich. Die Befestigung erfolgt einseitig.

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Bei der Steckkarten-Halterung lässt sich Lancool abermals nicht lumpen und verbaut erneut die die gleiche Lösung, die auch in vielen aktuellen Lian-Li-Gehäusen vorzufinden ist. Zwar haben einige Hersteller mittlerweile nachgeholt, jedoch stellt die Lian Li-Lösung wohl noch immer die beste Lösung am Markt dar.

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Ebenso wie bei der Halterung der Erweiterungskarten setzt Lancool auch bei der Netzteilbefestigung auf etablierte Lösungen aus dem Hause Lian Li. Ein stabiler Bügel befestigt das Netzteil mit einem Handgriff äußerst anständig - ein Staubfilter schützt das Netzteil vor Verschmutzung.

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Beim Kabelmanagement setzen Lian Li und Lancool bei den 2011er-Modellen auf eine neuartige Kabelführung zwischen Laufwerkskäfig und rechter Seitenwand. Die schwarzen Kunststoff-Clips führen die zahlreichen Kabel der Bedienelemente im Gehäuse-Deckel nahezu unsichtbar in den Innenraum des Gehäuses und können auch problemlos den dicken 24-Pin-ATX-Strang des Netzteils zum Mainboard führen. Zusätzlich bietet der Mainboard-Tray zahlreiche Aussparungen zur einfacheren Verkabelung der Hardware-Komponenten und unkomplizierten Montage eines mit Backplate verschraubten CPU-Kühlers.