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Test: Aerocool XPredator - funktionaler Full-Tower zum fairen Preis

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Seite 2: Äußeres Erscheinungsbild (1)

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Das XPredator ist ein kantig designtes Gaming-Gehäuse von stattlicher Größe. Es misst 234 (B) x 600 (H) x 555 mm (T) und ist mit rund 13,4 kg Gewicht auch nicht gerade ein Leichtgewicht. Das ist neben der Größe auch der Materialwahl geschuldet. Aerocool setzt SECC-Stahl mit 0,8 bzw. 1 mm Dicke ein, der durch Kunststoffelemente ergänzt wird. Das aggressive Orange unterstreicht die Wirkung des Designs. Diese Warnfarbe passt auch gut zum Namen des Gehäuses - denn das das englische Wort "predator" bedeutet soviel wie Raubtier.  

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Die Frontgestaltung wird von Mesh-Elementen dominiert. Im unteren Bereich verbirgt sich ein 230-mm-Lüfter mit Orange leuchtenden LEDs. Allerdings ist die Leuchtstärke so gering, dass diese LEDs kaum auffallen. Der Lüfter arbeitet mit 750 U/min und ist dabei kaum hörbar. Im oberen Bereich gibt es Platz für sechs externe 5,25-Zoll-Laufwerke (ein Laufwerksplatz kann für ein 3,5-Zoll-Laufwerk genutzt werden). Sowohl der Lüfter als auch die Laufwerksblenden sind mit Staubfiltern ausgestattet. Um diese zu reinigen, muss die von sechs Kunststoffnasen gehaltene Front abgenommen werden. Die Filter sind fest verbaut und lassen sich nicht lösen. Die Vorderseite des XPredators wird von einem dezenten Aerocool-Logo und einem etwas auffälligeren Logo der Gehäuseserie ("Ultimate Gaming Series") geziert.

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Das gut ausgestattete I/O-Panel wurde im angeschrägten vorderen Bereich des Gehäusedeckels untergebracht. Es gibt einen USB 3.0-Anschluss, dreimal USB 2.0, eSATA und Audiobuchsen. Oberhalb der Anschlüsse wurde der große An/Aus-Schalter positioniert. Ein Reset-Schalter fehlt hingegen.

Auf beiden Seiten des I/O-Panels haben die Drehregler der Lüftersteuerung Platz gefunden. An jeden Kanal können bis zu drei Lüfter mit regulärem 3-Pin-Anschluss angebunden werden. Insgesamt lassen sich also bis zu sechs Lüfter steuern, die bis zu 20 Watt beziehen können. Die beiden verbauten 230-mm-Lüfter laufen regulär mit 750 U/min, der Regelungseffekt ist durchaus akustisch wahrnehmbar. Auch testweise angeschlossene alternative Lüfter ließen sich gut regeln.

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Wird das System in Betrieb genommen, leuchtet der XPredator-Schriftzug weiß, die Seitenstreifen hingegen orange. Die Leuchtstärke ist angemessen - unaufdringlich, aber wahrnehmbar.

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Der Gehäusedeckel bietet noch eine ungewöhnliche Funktion. Mit dem seitlichen Schieberegler lassen sich die Lüftungsklappen öffnen und schließen. Der Lüfter darunter dreht zwar unbeirrt weiter, bei geschlossenen Klappen ist das System jedoch durchaus geringfügig leiser. Auf einen zusätzlichen Staubfilter für den 230-mm-Lüfter hat Aerocool verzichtet.