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Test: Lian Li Pitstop T60

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Seite 3: Der Zusammenbau (2)

Sehr praktisch: Da SSDs in immer mehr Rechnern Einzug finden, werden einige User sich sicherlich auch über die 2,5-Zoll-Halterung freuen, die sich hinter dem Festplattenkäfig an der Unterseite des Mainboard-Trays befindet.

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Für 2,5-Zoll-Laufwerke wie Notebook-HDDs oder SSDs
existiert ein separater Tray auf der Rückseite des Pitstop-Gehäuses.

Hier können zwei SSDs eingeschraubt werden. Da SSDs keine Schwingungen abgeben, ist auch der Einbau ohne Gummierung in Ordnung – sollten normale 2,5-Zoll-Festplatten eingesetzt werden, könnten sich hingegen auch die Notebookfestplatten durch leichte Vibrationen bemerkbar machen.

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Links: Power- und Reset-Knopf und die entsprechende Beleuchtung

Auf der linken Seite des Mainboard-Trays befinden sich die beleuchteten Buttons für Power und Reset. Sie werden mit den üblichen Anschlüssen am Mainboard angebracht. Hier hat die Lösung von Lian Li einen kleinen Vorteil gegenüber anderen Modellen, die oftmals nur kleine Aufsteck-Buttons für das Mainboard mitbringen. Die Buttons leuchten, der Power-Button bekommt deshalb noch die Power-LED, der Reset-Button leuchtet bei Festplattenaktivität.

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Rechts: Die Frontanschlüsse, in unserer Version nicht enthalten.

Nicht mit im Lieferumfang ist das Front-Panel mit USB-, Audio- und eSATA-Anschlüssen. Die Bohrungen sind identisch zu denen anderer Lian-Li-Gehäuse, somit kann man hier auch die Anschlüsse aus einem anderen Gehäuse nutzen. Sie werden unter dem Tray festgeschraubt, die Kabel könnten dann unter dem Tray auf die Rückseite des Mainboards geführt werden.

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Stabilität für die PCIe-Karten: Die Grafikkarten und Erweiterungs-Karten
können an dieser Halterung fixiert werden und besitzen somit einen guten Halt.

Auch ein Vorteil gegenüber der anderen Testbenches, die am Markt verfügbar sind, ist die rückwärtige Slothalterung für PCIe- und PCI-Karten. Wie bei einem normalen Gehäuse können die Karten hier eingeschoben und verschraubt werden, weshalb eine deutlich bessere Stabilität beim Betrieb erreicht wird. Erfreulicherweise lässt sich die Halterung auch umklappen – dies ist beispielsweise dann sinnvoll, wenn ein PCIe-Multiplikator wie der ASUS ROG Xpander zum Einsatz kommt und die Höhe der PCIe-Karten nicht zu der klassischen Halterung kompatibel ist.

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Ein ATX-Mainboard passt ohne weiteres auf den Pitstop-Benchtable, längere
Boards (wie ein Gigabyte X58A-UD9) oder SSI/EATX-Boards eventuell nicht mehr. 

Das Mainboard wird auf dem Tray in klassischer Art und Weise verschraubt. Die Mainboardabstandshalter müssen eingedreht werden, anschließend fixieren die typischen Verschraubungen das Board. Dies ist etwas umständlich, wenn das Mainboard oft gewechselt werden muss – hier sind die Plastik-Standoffs, die oftmals bei anderen Lösungen verwendet werden, etwas praktischer, da der Einbau und die Demontage deutlich schneller vonstattengeht. CoolerMasters Lösung ist zwar aus anderer Sicht sehr viel spartanischer, wenn aber das Mainboard sehr häufig gewechselt werden soll, könnte es sich als praktischer erweisen.

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Auf der höchsten Stelle thront das Lian-Li-Logo.

Als Griff beschreibt Lian Li die obere Verstrebung des PC-T60 im Handbuch. Glücklicherweise lässt sich aber der Griff mit dem Lian-Li-Logo auch abbauen, ohne dass die Stabilität des PC-T60 leidet, denn bei großvolumigen Kühlkörpern schlagen diese an den Griff. Uns war es beispielsweise nicht möglich, auf dem Rampage III Extreme einen Megahalems-Kühlkörper aufzusetzen, da der Griff im Weg ist. Ein paar Zentimeter höher hätte das PC-T60 also sein können – oder den Griff an einer praktischeren Position unterbringen können.