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Test: Lian Li Pitstop T60

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Seite 2: Der Zusammenbau (1)

Ein großes Manko wird man auf der folgenden Seite gleich bemerken – denn der PC-T60 wird in demontierter Form geliefert. Bevor es losgehen kann, muss man also selber tätig werden und den Mainboard-Stand zusammenschrauben. Einfach ist dies allerdings nicht, aber weniger aufgrund seiner komplizierten Form, sondern aufgrund der schlechten schwarz-weißen Anleitung, die nicht nur kleine Bilder enthält, sondern teilweise auch eine falsche Beschriftung unter den Bildern hat. Kurz vor der Verzweiflung haben wir es aber geschafft, den PC-T60 zusammenzuschrauben.

Da der PC-T60 in Einzelteilen geliefert ist, muss zunächst einmal mit dem Schraubenzieher das Konstrukt zusammengebaut werden. Man beginnt mit der Bodenplatte, schraubt die Seitenteile und die gummierte Netzteilhalterung an, anschließend wird der 3,5-Zoll-Tray eingeschraubt.  Nun muss  an den Mainboard-Tray die 5,25-Zoll-Halterung angeschraubt werden, weiterhin eine 2,5-Zoll-Halterung. Nach dem Zusammenführen von Mainboard-Tray und der Halterung muss dann noch der obere Griff mit dem Lian-Li-Logo angebracht werden.

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Alles in Einzelteilen: In verschiedenen Schachteln und in Plastik eingehüllt
stecken diverse Teile in der Verpackung des Pitstop-Gehäuses.

Wichtig ist dabei die Verwendung der richtigen Schrauben, wobei diese auf der Anleitung nicht wirklich immer zu erkennen sind. Generell gilt: Wo Senkschrauben verwendet werden können, sollte man diese auch verwenden. Oft passt aber auch nur eine Schraube mit einem normalen Gewinde. Letztendlich sollte man sich auch nicht zu sehr der Anleitung widmen, denn die Formulierungen in dieser und die Reihenfolge ist nicht immer optimal.

Wer möchte, der kann auch bereits beim Zusammenbau die Komponenten mit einbauen, es empfiehlt sich aber, dies zunächst auszulassen und die Komponenten im Anschluss einzuschrauben. Glücklicherweise kommt man an alle Komponenten und deren Schrauben auch im zusammengebauten Zustand ohne Probleme heran.

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Die Netzteilhalterung: Auf dem Sockel werden die Schienen eingeschraubt,
das Netzteil liegt dann gedämmt auf den Schienen auf.

Im obigen Bild sieht man Lian Lis Auflage für die Netzteilhalterung. Hier hat man die Auflagen gummiert, damit Vibrationen des Netzteils sich nicht auf die Bodenplatte übertragen können. Die Verschraubung des Netzteils findet dann mit einem rückwärtigen Rahmen statt, wobei das Netzteil ähnlich eingeschraubt wird wie bei einem normalen Gehäuse. Vibrationen konnten wir in der Tat nicht feststellen.

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Selbst der Festplatten-Tray wird aus zwei Teilen zusammengesetzt,
anschließend wird er mit Rändelschrauben auf dem Boden fixiert.

Gummiert sind auch die Verschraubungen für die Festplatten, die Lian Li aus den Standardgehäusen kopiert hat. Eingebaut werden können drei 3,5-Zoll-Festplatten, die alle mit gummiert gelagerten Schrauben eingesetzt werden. Der Festplattenkäfig selber ist nicht entkoppelt und wird direkt auf die Bodenplatte geschraubt.

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Ein optisches Laufwerk: 
Das Drive wird so eingeschraubt, dass es von vorne erreichbar ist.

Das optische Laufwerk wird in einen separaten Tray eingeschraubt, der sich über dem Netzteil befindet. Hier findet leider nur ein einzelnes Laufwerk platz, dieses ist für ein Testsystem aber sicherlich ausreichend. Wenn das Netzteil mit Lüfter nach oben montiert wurde, ist zwischen dem optischen Laufwerk und dem Netzteil auch noch genügend Platz zur Be- und Entlüftung des Netzteils.