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Test: Antec Dark Fleet DF-85 - Full-Tower mit opulenter Kühlung - Fazit

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Seite 7: Fazit

Im Großen und Ganzen bietet Antec mit dem DF-85 ein bemerkenswertes Gehäuse an. Dabei sollte berücksichtigt werden, welche Zielgruppe mit diesem Produkt angesprochen wird. Silentfreunde werden mit diesem Gehäuse nicht glücklich werden, dafür sind die Lüfter auch auf kleinster Stufe zu hörbar. Ein weiter nach unten reichender Regelbereich bzw. die Möglichkeit, Lüfter auch völlig auszuschalten, wäre wünschenswert gewesen - ebenso wie eine entkoppelte Montage der Festplatten. Auch wenn viele 5,25-Zoll-Einschübe benötigt werden, ist das DF-85 mit nur drei Laufwerksplätzen diesen Formats keine adäquate Wahl.

Sollen hingegen viele Festplatten zum Einsatz kommen, brilliert das Gehäuse. Es bietet nicht nur Platz für neun 3,5-Zoll-Laufwerke, sondern kann vier davon per Hot-Swap unterbringen. Zusätzlich ist man mit einem internen und einem externen 2,5-Zoll-Platz auch für SSDs gut gerüstet. Im Innenraum gibt es viel Platz, Arbeiten am System sind entsprechend angenehm durchführbar. Dank Kabelmanagement lässt sich leicht ein aufgeräumtes System verwirklichen, das dann durch das große Seitenfenster auch bei geschlossenem Gehäuse bewundert werden kann. Das i-Tüpfelchen ist sicher die beeindruckende Kühlleistung, die das DF-85 mit seinen sieben vorinstallierten Lüftern bietet. Gehäuse mit einfacher Lüfterausstattung werden in dieser Disziplin geradezu deklassiert. 

Mit USB 3.0 ist das I/O-Panel zukunftsfähig ausgestattet. Ein eSATA-Anschluss fehlt allerdings. Im Innenraum überzeugen die Gestaltung des Mainboardtrays mit Aussparungen für Kabelmanagement und CPU-Kühlermontage sowie das üppige Platzangebot. Zwiespältig sind die fehlenden Luftlöcher im Gehäuseboden zu beurteilen. Netzteile sind damit auf aufgewärmte Luft aus dem Gehäuse angewiesen, andererseits kann so an dieser Stelle kein Staub ins Gehäuse gelangen.

Insgesamt ist Antecs Dark Fleet DF-85 eine hervorragende Wahl, wenn ein leistungsstarkes System gut gekühlt werden soll und viele Festplatten unterzubringen sind. Besonders stechen dabei die fünf Hot-Swap-Einschübe hervor. Auch der Preis fällt mit derzeit etwa 145 Euro für das Gebotene nicht unangemessen hoch aus. Antecs bisheriger Full-Tower für Gamer, das Twelve Hundred, kostet ebenso viel, ist aber schlechter ausgestattet (kein Hot-Swapping, kein USB 3.0). 

Positive Aspekte des Antec Dark Fleet DF-85:
  • herausragende Kühlleistung
  • Platz für neun 3,5-Zoll und zwei 2,5-Zoll-Laufwerke, Hot-Swapping
  • USB 3.0
  • Staubfilter vor den einsaugenden Frontlüftern
  • Kabelmanagement, Aussparung für CPU-Kühlermontage, Schlauchdurchführungen

Negative Aspekte des Antec Dark Fleet DF-85:

  • Lüfter zwar regelbar, aber auch auf kleinster Stufe deutlich hörbar
  • kein Entkoppelung für Festplatten
  • kein eSATA
  • nur drei 5,25-Zoll-Laufwerksplätze, störende Sperrriegel davor

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