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Test: Cooler Master HAF 912 Plus - das neue Einstiegsmodell der HAF-Serie - Innerer Aufbau

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Seite 4: Innerer Aufbau

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Nach dem Entfernen des Seitenteils wird der Blick auf den Innenraum frei. Dem aktuellen Trend folgend ist dieser komplett schwarz lackiert. Allerdings ist diese Lackierung anfällig für Kratzer bzw. Abplatzer. Das wird besonders an den Kontaktflächen zu den Seitenteilen deutlich - auf den Bildern ist das bei genauem Hinsehen zu erkennen.  

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Das Netzteil wird beim HAF 912 Plus auf dem Boden montiert. Dabei hat Cooler Master nicht nur an einen Staubfilter gedacht, sondern auch an entkoppelnde Gummiauflageflächen. Die Netzteilkabel können durch die Aussparungen im Mainboardtray geführt und somit relativ unauffällig verlegt werden. Besonders hervorzuheben ist die Flexibilität der Laufwerkskäfige. Der separate 2,5-Zoll-Käfig und der obere 3,5-Zoll-Käfig können leicht entfernt werden. Es ist möglich, den oberen 3,5-Zoll-Käfig um 90 Grad gedreht zu montieren. Genauso kann der 2,5-Zoll-Käfig an Stelle dieses 3,5-Zoll-Käfigs montiert werden. Da der Platz am Gehäuseboden begrenzt ist, wird das bei längeren Netzteilen schnell nötig. Die Slotblenden werden von herkömmlichen Schrauben gehalten. Zumindest Thumbsrews wären hier wünschenswert gewesen.

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Es gibt nicht nur Löcher für Kabeldurchführung, sondern auch eine großflächige Aussparung im Bereich des CPU-Sockels. Damit ist die Montage von Kühlern mit Backplate auch dann möglich, wenn das Mainboard bereits im System untergebracht wurde. Für die 5,25-Zoll-Laufwerke setzt Cooler Master auf ein werkzeugfreies Montagesystem. Es muss nur ein Kunststoffhebel umgelegt werden, um ein Laufwerk zu arretieren. Die Anschlusskabel der vorinstallierten Lüfter sind mit einem 3-Pin-Anschluss versehen. Zusätzlich werden für beide Lüfter Adapterkabel auf 4-Pin-Molex mitgeliefert. So kann der Nutzer selbst entscheiden, wie er die Lüfter anschließen will.

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Die Montage unseres Testsystems ging relativ zügig von der Hand. Positiv fiel die unkomplizierte Laufwerksmontage auf. Weniger Freude bereiteten die Bohrungen für die Mainboardabstanshalter. Letztere ließen sich von Hand nur mit Mühe einschrauben, wir mussten auf eine Zange zurückgreifen. Den Netzteilkabeln war in unserem Fall der 2,5-Zoll-Laufwerkskäfig im Weg, wir haben ihn deshalb entfernt. Beim Arbeiten mit dem System fiel auf, dass die kleinen Gummiringe an den Montageschienen der Festplatten nur unzureichend entkoppeln. Die Zugriffsgeräusche der eingesetzten WD Raptor waren deutlicher als bei anderen Entkopplungsvarianten zu hören.