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Test: NZXT Vulcan - das optimale LAN-Gehäuse? - Testsystem, Belüftung und Messungen

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Seite 5: Testsystem, Belüftung und Messungen

Neben der Verarbeitung und der Ausstattung des Gehäuses ist auch das Temperaturverhalten von elementarer Bedeutung.

Das Testsysten:

Folgende Komponenten wurden verbaut:

Eckdaten: Testsytem
Prozessor: Intel Celeron E3200
Prozessor-Kühler: Intel Boxed-Kühler
Mainboard: Elitegroup ECS G31T-M
Arbeitsspeicher: 2 GB OCZ DDR2 PC2-9600 FlexXLC Edition
Festplatte: Samsung Spinpoint SP2504C
Grafikkarte: Sapphire Radeon HD 5830
Betriebssystem: Windows 7 x64 Home Premium

Temperaturmessungen:

Um die maximalen Temperaturen des Prozessors zu ermitteln, wurde die CPU mittels des kostenlosen Stresstest-Tools Prime 95 für 30 Minuten ausgelastet. Da der Small FFT-Test erfahrungsgemäß die höchste Wärmeverlustleistung mit sich bringt, benutzen wir diesen Modus und protokollieren die maximalen Kerntemperaturen mit dem Systemtool Lavalys Everest. Die einzelnen Kerntemperaturen werden addiert und durch die Anzahl der physikalischen Kerne dividiert.

Im direkten Anschluss wurde die Grafikkarte mittels FurMark auf Temperatur getrieben. FurMark ist ein kostenloser OpenGL-Benchmark und bietet einen Xtreme-Burning-Mode, der die Grafikkarte temperaturmäßig ans Limit bringt. Auch die Grafikkarte wurde 30 Minuten lang ausgelastet.

Die Betrachtung der Temperaturen im Idle-Zustand (= Leerlauf) wird zunehmend uninteressanter, da sowohl die Prozessor- als auch die Grafikkartenhersteller sehr gute Stromspartechniken entwickelt haben. Im Zuge dessen werden die Rechenkerne im Idle-Zustand herunter getaktet und die Stromspannung reduziert. Infolgedessen wird die erzeugte Abwärme auf ein Minimum reduziert.

Unsere Messungen brachten folgendes Ergebnis hervor:

temp

Beurteilung der Temperaturen:

Da das µATX-Testsystem erstmalig zum Einsatz kam, fehlen Vergleichswerte mit anderen Gehäusen. Generell lässt sich jedoch erkennen, dass die Komponenten im NZXT Vulcan ausreichend gekühlt werden. Festplatten- und Mainboardtemperatur liegen völlig im grünen Bereich. Die Grafikkarte wird nur geringfügig wärmer als in großen Full-Towern wie Antecs DF-85 oder Aerocools Xpredator. Auch die CPU-Temperatur bleibt angesichts des eingesetzten Boxed-Kühlers im Rahmen. Das Kühlkonzept mit einblasendem Front- und absaugendem Deckellüfter kann also wie zu erwarten überzeugen.

Weitere Messungen in der Übersicht:

Grafikkartenlänge:

Würde die Grafikkarte auf Höhe der oberen Laufwerkskäfige installiert werden, ist der verfügbare Platz mit rund 25,5 cm knapp bemessen. Durch den Freiraum zwischen den Laufwerkskäfigen können gegebenenfalls auch sehr lange Grafikkarten (bis zu 35,5 cm) verbaut werden.