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Test: Sharkoon Rebel9 Aluminum - günstig und schick? - Innerer Aufbau

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Seite 3: Innerer Aufbau

 

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Nach dem Öffnen des Gehäuses fällt der schwarze Innenraum ins Auge - auch das kennt man eher von höherpreisigen Modellen. Die Lackierung ist bei unserem Test-Sample sauber ausgeführt und es gibt keinen Grund für Beanstandungen.

 

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Das Netzteil wird auf dem Boden montiert und ruht entkoppelt auf vier Gummipuffern. Durch Öffnungen im Gehäuseboden kann das Netzteil Frischluft aufnehmen und gleich wieder auf der Gehäuserückseite abgeben - sofern das Kühlkonzept des Netzteils entsprechend gestaltet wurde. Bei manchem Netzteil mit 80-mm-Lüfter (wie bei dem von uns eingesetzten Modell) ist das allerdings nicht der Fall, dann nimmt das Netzteil Luft aus dem Gehäuseinneren auf. Die Öffnungen im Gehäuseboden des Rebel9 Aluminum sind mit einem Staubfilter versehen. Dieser wird von vier Kunststoffnasen gehalten. Eine Entnahme des Filters zur Reinigung ist möglich. Sie ist allerdings mit dem Risiko verbunden, diese Nasen in Mitleidenschaft zu ziehen.

 

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Der Mainboard-Tray bietet Öffnungen zum Kabelmanagement und eine großzügig gehaltene Aussparung im CPU-Bereich. Letztere ermöglicht die Montage eines CPU-Kühlers, wenn das Mainboard bereits im Gehäuse montiert wurde. Die drei Öffnungen für das versteckte Verlegen der Kabel sind sinnvoll platziert und der Platz hinter dem Mainboard-Tray ist ausreichend bemessen. Eine weitere Öffnung befindet sich oberhalb des Mainboard-Trays für den 12-Volt-Anschluß des Mainboards. Um sie nutzen zu können, muss das entsprechende Netzteilkabel lang genug sein.

Bis zu sieben Erweiterungskarten können montiert werden. Allerdings werden diese nur mit normalen Schrauben befestigt - zumindest Rändelschrauben wären hier wünschenswert gewesen.

 

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Der Laufwerksschacht ist durchgehend in 5,25 Zoll Breite ausgeführt. So finden maximal neun entsprechende Laufwerke Platz. Fünf Einschübe sind mit einem praktischen Montagesystem versehen. Durch Drehen können die Laufwerke arretiert werden - ein werkzeugfreier Einbau der 5,25-Zoll-Laufwerke ist somit möglich. Für die Montage der 5,25-Zoll-Laufwerke muss die festsitzende Frontblende entfernt werden. Wenn 3,5-Zoll-Laufwerke verbaut werden, wird es etwas komplizierter. Durch spezielle Montageschienen können diese im 5,25-Zoll-Schacht montiert werden. Hierzu müssen die Laufwerke an die Schienen geschraubt werden. Die Schienen werden dann wiederum im Laufwerkschacht festgeschraubt. Drei Schienenpaare sind durch Gummielemente entkoppelt und für die Montage von Festplatten vorgesehen. Das vierte Paar ist unentkoppelt, gemeinsam mit der mitgelieferten 3,5-Zoll-Blende ist es für ein externes 3,5-Zoll-Laufwerk vorgesehen. 

Hinter der Front verbirgt sich der einzige vormontierte Lüfter, ein 120-mm-Modell. Er ist mit vier Gummibolzen entkoppelt und verrichtet unaufdringlich seine Arbeit. Der Lüfter kann wahlweise per Molex-Stecker oder per 3-Pin-Stecker angeschlossen werden. Vor dem Lüfter befindet sich ein Staubfilter. Um diesen reinigen zu können, muss die festsitzende Front gelöst werden.

 

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Der Einbau unseres Testsystems ging ohne größere Probleme vonstatten. Die Montage der Festplatte erwies sich wie erwartet als relativ zeitaufwendig. Eine werkzeugfreie Montage wäre hier wünschenswert gewesen. Ein Problem bereitete auch die Position des Netzteils. Das 8-Pin-Mainboardkabel unseres Netzteils ist zu kurz, um es durch die vorgesehenen Öffnungen des Kabelmanagements zu führen. Wir mussten es stattdessen quer vor dem Mainboard entlang verlegen. Für dieses Kabel gibt es allerdings auch Verlängerungen zu kaufen, die in diesem Fall hilfreich wären.