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Test: SilverStone Sugo SG07 - High-End auf kleinstem Raum

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Seite 2: Äußeres Erscheinungsbild (1)

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Gleich nach dem Auspacken des Gehäuses wird klar, dass das Sugo SG07 in die Fußstapfen des Sugo SG05 treten und somit an den Erfolg des Vorgängermodells anknüpfen soll. Im Gegensatz zum Endkundenpreis, der sich im Vergleich zum Sugo SG05 mehr als verdoppelt hat, sind die Abmessungen des Thronerbens gestiegen. Mit 222 mm in der Breite, 190 mm in der Höhe sowie 350 mm in der Tiefe ist das Sugo SG07 rund acht Prozent höher und stolze 27 Prozent tiefer als das Sugo SG05. Die Breite ist indes gleich geblieben. Infolgedessen ist auch das Gewicht gestiegen. Ohne Netzteil bringt unser Testkandidat rund 5 kg auf die Waage. Rein äußerlich ist das Gehäuse aus Fernost auf den ersten Blick recht hochwertig verarbeitet und sehr schlicht gehalten.

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Die Vorderseite wird von einer großflächigen Aluminiumfläche dominiert, die in Kombination mit seitlich angebrachten Kunststoffblenden für ein gelungenes Erscheinungsbild sorgt. Die Aluminiumblende ist leicht gebürstet und wird von einem großen Silverstone-Branding im unteren Drittel der Frontpartie verziert.

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Direkt unter dem Gehäuse-Deckel befindet sich ein 5,25-Zoll-Schacht für ein optisches Slim-Line-Laufwerk. Ein passendes Laufwerk gehört zwar nicht zum Lieferumfang, jedoch bietet SilverStone seit der CeBIT 2009 passende Laufwerke als optionales Zubehör an. Der Anwender hat die Wahl zwischen einem CD/DVD-Laufwerk für 84,90 Euro und einem Blu-ray-Laufwerk für 349,90 Euro. Beide Laufwerke werden vom japanischen Unternehmen Panasonic gefertigt und über eine SATA-Schnittstelle mit dem Controller des Mainboards oder einer entsprechenden Erweiterungskarte verbunden. Allerdings lohnt sich hier auch ein Blick in unseren Preisvergleich. Dort sind entsprechende Laufwerke im Slim-Format bereits ab 25 Euro gelistet.

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In der rechten Kunststoffblende befindet sich das I/O-Panel. Angesichts der Neupreises von 184,90 Euro ist dieses jedoch vergleichsweise schlecht ausgestattet. Dem Anwender stehen lediglich zwei USB-2.0-Anschlüsse sowie zwei 3,5-mm-Klinkenbuchsen für Kopfhörer und Mikrofon zur Verfügung. Auf eSATA-, FireWire- und USB-3.0-Ports verzichtet SilverStone leider gänzlich. Erzrivale Lian Li verbaut beim direkten Konkurrenten PC-Q08 immerhin zwei USB-3.0-Anschlüsse, wenngleich man auch hier auf einen eSATA-Connector verzichtet.

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Der Power-Taster befindet sich im unteren Bereich der linken Kunststoffblende, ist ausreichend bemessen und wurden sauber integriert. Eine blaue Leuchtdiode direkt nebenan gibt Auskunft über den Einschaltzustand des Rechners. Der obligatorische Reset-Taster wurde auf die Rückseite des Gehäuses verfrachtet. Relativ unpraktisch für all diejenigen, die das System so positionieren möchten, dass die Rückseite nur umständlich zu erreichen ist. Als Beispiel sei hier z.B. ein HiFi-Rack oder ein Lowboard mit Gerätefach genannt.