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Kurztest: Corsair Obsidian 700D - abgespecktes Schwergewicht - Äußeres Erscheinungsbild

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Seite 2: Äußeres Erscheinungsbild

 

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Auf den ersten Blick sieht das Obsidian 700D der 800er-Version zum Verwechseln ähnlich. Ein großer schwarzer Kasten, mit einer gebürsteten Alu-Front und einem alles in allem recht konservativen Auftreten. Eye-Catcher sucht man vergebens, Corsair folgt stringent dem Thema „form follows function“.

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Der erste große – und genau genommen auch der einzige - Unterschied zum großen Bruder fällt direkt beim Blick auf die Front auf. Corsair spart beim 700D am Hot-Plug-System für die HDDs. Entsprechend verzichtet Corsair auf den direkten Zugriff im Betrieb und spart sich die Klappe auf der Front. Der Optik kommt das zugute, denn das ohnehin geradlinige Design wird von der nun einheitlichen Front noch einmal unterstrichen. Die Verarbeitungsqualität liegt auf einem sehr hohen Niveau, was das Obsidian 700D in erster Linie der massiven Front zu verdanken hat. Im direkten Vergleich fällt der Rest des Gehäuses ab, denn Corsair setzt dort auf Stahlblech. Gemessen am nicht gerade niedrigen Preis des Obsidian hätte es gerne auch Aluminium sein dürfen.

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Hinter einer Klappe, die sich auf Knopfdruck langsam öffnet, verstecken sich die Front-Connectoren. Mit vier USB-Anschlüssen, einem Firewire-Port und zwei Klinke-Buchsen ist das Gehäuse prinzipiell gut ausgestattet. Leider verzichtet Corsair aber darauf, eine eSATA-Buchse zu verbauen, was in der heutigen Zeit als deutlicher Nachteil angesehen werden kann. Da bereits das 800D über den gleichen Mangel verfügte, ist es schade, dass Corsair hier nicht nachgebessert hat.

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Der zweite große Unterschied zwischen Obsidian 700D und 800D zeigt sich bei einem Blick auf das Seitenteil. Während Corsair beim 800D auf ein großes Fenster setzt, begnügt sich das 700D mit einem normalen Seitenteil. So wirkt das 700D noch einmal unaufgeregter als der große Bruder. Je nach Geschmack muss das aber natürlich auf keinen Fall ein Nachteil sein.

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Nichts verändert hat sich auch am Deckel. Noch immer stellen Corsairs Gehäuse mit die erste Wahl für alle Wakü-Fans dar, denn ein 360er-Radiator kann direkt im Deckel verbaut werden, ohne dass es dabei zu Platzproblemen kommt.

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Die Rückseite des riesigen Gehäuses zeigt den aktuell klassischen Aufbau, sprich: das Netzteil wird unten positioniert. Zudem bietet das Obsidian einen 140-mm-Lüfter sowie Schlauchdurchführungen für eine Wasserkühlung, sollte der intern verbaubare Radiator nicht ausreichen. Die Seitenteile lassen sich erfreulicherweise mit dem sehr guten Ein-Knopf-System öffnen, das sich einfach bedienen lässt und den Seitenteilen einen sicheren Halt bietet.