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Kurztest: Lian Li PC-A77F - USB 3.0 im roten High-End-Tower

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Seite 2: Äußeres Erscheinungsbild (1)

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Sieht man einmal von der roten Farbe ab, könnte unser PC-A77F als extrem schlicht beschrieben werden. Die Front wird geprägt von zwölf 5,25-Zoll-Blenden, weitere Eye-Catcher gibt es nicht. Verschwunden ist leider auch das praktische Display der Lüftersteuerung, das Lian Li bei der Ur-Version verbaut. Design-technisch besteht der größte Unterschied in der Einfassung der 5,25-Zoll-Blenden. Diese sind nun mit etwas Abstand verbaut, da die beiden seitlichen Führungsschienen des Front-Panels eine Ausfräsung besitzen.

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Wird die Front entfernt, fällt auf, dass auch beim PC-A77F nicht auf eine Lüftersteuerung verzichtet werden muss. Mittels eines kleinen Schiebereglers kann die Rotationsgeschwindigkeit der Lüfter in drei Stufen variiert werden. Das wird für die meisten Anwender voll und ganz ausreichend sein, schließlich werden die Lüfter nur in den wenigsten Fällen kontinuierlich verstellt, komfortabler ist die Bedienung des PC-A77 aber dennoch.

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Damit es im Inneren zu keinen Staubproblemen kommt, versieht Lian Li alle Blenden mit praktischen Staubfiltern. Das ist zwar noch kein Standard, gehört bei Gehäusen der gehobenen Preisklasse in der Zwischenzeit aber dennoch zum guten Ton. Lian Li-typisch ist indes die Verarbeitungsqualität. Das gesamte Gehäuse hinterlässt einen sehr hochwertigen Eindruck. Nichts knarzt, wackelt oder hinterlässt den Eindruck einer unsauberen Fertigung – für ein Vorserienmuster ist das auf jeden Fall eine reife Leistung.

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Hinter einer kleinen Klappe mit Lian-Li-Schriftzug versteckt sich das eigentliche Highlight des PC-A77F, das Front-Connector-Panel. Es bietet insgesamt vier USB-Anschlüsse und je einen FireWire- und eSATA-Port. Abgerundet wird die Anschlussvielfalt von zwei Klinke-Buchsen. Leider wählt Lian Li hier erneut einen Umweg: USB 3.0 kann nicht direkt von den Mainboard-Front-Panel-Anschlüssen abgegriffen werden, sondern muss über eine Verlängerung extern vom IO-Panel eingeschleift werden. Hier muss der Grund allerdings auch bei den Mainboard-Herstellern gesucht werden, die bislang USB 3.0 nur auf das I/O-Panel führen. nicht aber intern anbieten.