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Test: Touchscreen und schwarzes Aluminium: Inter-Tech 2008-T

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Seite 8: Praxistext (2): Im Betrieb

Nachdem alles korrekt verkabelt wurde, ist das System schließlich startbereit. Die Antivibrationseigenschaften sind hervorragend. Absolut nichts klappert während des Betriebs, es sind keine nervigen Störgeräusche auszumachen. Das liegt einerseits an der großzügigen Verwendung von Moosgummi, aber auch am Stahlgerüst. Im Gegensatz zu Aluminium ist dieses wesentlich resistenter gegen Vibrationen.

Über die mitgelieferte CD werden alle Treiber und Softwareanwendungen installiert, die für den Betrieb des Touchscreens erforderlich sind. Der Vorgang gestaltet sich relativ einfach und ist schnell abgeschlossen, nach einem Reboot ist alles einsatzbereit. Wir nutzen als Betriebssystem Windows 7 Ultimate in der 32-bit-Version.

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Werfen wir nun einen Blick auf die Front. Der mit einer blauen Hintergrundbeleuchtung versehende Startknopf weiß sich gekonnt in Szene zu setzen. Über die Zugriffstasten auf der rechten Seite können wichtige Windowsfunktionen angezeigt oder die hauseigene Software bedient werden. Mittig befindet sich das recht dezent leuchtende 4,3-Zoll großes Display.

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Der Touchscreen wartet mit einer Fülle von Funktionen auf. Mittels einer fortlaufenden Animation zeigt er wichtige Systemdaten (z.B. CPU Auslastung, Netzwerkaktivität, Belegung der Festplatten) und eingehende E-Mails an. Neben einer Wetteranzeige (in Deutschland ist nur Berlin wählbar) und der Uhrzeit informiert er mittels eines integrierten Newstickers über aktuelle Nachrichten. Über die mitgelieferte Software „iMON Manager“ kann dabei jede Webseite ausgewählt werden, die über RSS-Feads verfügt. Im Beispiel haben wir unsere eigene Adresse ausgewählt, prompt ist im Display “ASRock stellt 890GX Extreme3 und X58 Extreme3 vor“ zu lesen. Weiterhin lassen sich noch verschiedene Funktionen wie die Displayeinstellungen, Hintergrunddesign oder der integrierte Audioplayer aufrufen. Internetradio ist ebenfalls mit an Bord. Der Touchscreen reagiert auf Eingaben relativ flott ohne störende Verzögerung.

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Weiterhin gibt es noch das Programm „iMEDIAN HD“. Im Prinzip handelt es sich dabei um eine Art Windows Media Center. Die Steuerung erfolgt nach kurzer Zeit intuitiv über die mitgelieferte Fernbedienung, Nutzer des Media Centers fühlen sich sogleich heimisch. Doch warum sollte man das Programm nutzen, wenn man bereits mit dem Microsoft eigenem Tool arbeitet? Nun, sämtliche Aktionen werden zeitgleich auch auf dem Touchscreen dargestellt. Heißt schaut man zum Beispiel eine DVD oder hört Musik werden, wie bei einem DVD-Player, alle relevanten Informationen übersichtlich angezeigt.

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Eine weitere wichtige Funktion ist noch der sogenannte „App. Launcher“. Mit einem Tastendruck auf der Fernbedienung kann aus einer Auswahl von Programmen das Gesuchte direkt gestartet werden. Die Programmeinträge kann der Benutzer selbstständig über den „iMON Manager“ anpassen.

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